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DRK-Kreisverband
Tauberbischofsheim
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Anfahrtsbeschreibung
Einsatzbeispiel
Die folgende Reportage zeigt einen fasst alltäglichen Notfalleinsatz beim Roten Kreuz. Wie ein Notfall durch das Zusammenspiel des Ersthelfer, der „Helfer vor Ort“ (HvO) in Zusammenarbeit mit Rettungsdienst optimal ablaufen kann. Zum Wohle des Patienten.
Ein Patient bekommt am Schreibtisch plötzlich massive Schmerzen hinter dem Brustbein.
Die Arbeitskollegin bemerkt sofort, dass der Patient in akuter Gefahr ist. Der Schmerz nimmt zu, der Patient kann nicht mehr gut durchatmen, ist blass, unruhig und schwitzt sehr stark.
Sie reagiert sofort richtig und ruft den Rettungsdienst an: 19222 und gibt Adresse, Name, das Alter des Patienten, die momentanen Beschwerden sowie den allgemein schlechten Zustand des Patienten an. Die Rettungsleitstelle fragt nach, wann die Beschwerden aufgetreten sind und ob der Patient ansprechbar ist.
Der Patient wird weiterhin von seiner Arbeitskollegin beruhigt und betreut.
Nach wenigen Minuten schon treffen die „Helfer vor Ort“ ein. Da die Helfer mit einem Funkmeldeempfänger ausgestattet sind, konnten sie zeitgleich mit dem Notarzt und dem Rettungsdienst allarmiert werden.
Die gut ausgebildeten HvO´ler wohnen ganz in der Nähe, der Rettungsdienst hingegen hat eine Anfahrtszeit von ca. 10 Minuten, weshalb die „HvO´ler deutlich früher als der Rettungsdienst beim Notfallpatienten eintreffen.
Sofort werden die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Nach dem Ermitteln der Bewusstseinslage, der Atmung und des Kreislaufes bekommt der Patient sofort über die „Nasenbrille“ Sauerstoff verabreicht. Weiterhin wird er von der Kollegin getröstet, beruhigt und betreut.
Die Kreislaufwerte werden ermittelt, Puls und Blutdruckwerte gemessen.
Vom zweiten Helfer wird eine Infusion vorbereitet und der eintreffende Rettungsdienst wird informiert.
Er erhält die ermittelten Kreislaufwerte (Puls und Blutdruck).
Die medizinischen Geräte (EKG, Pulsoxymeter) zur Überwachung des Patienten werden angelegt, und der Sauerstoffgehalt im Blut wird ermittelt.
Bei eintreffen der Notärztin und kurzer Untersuchung...
...wird sofort die vorbereitete Infusion angelegt.
Die vorbereiteten Medikamenten werden von der Notärztin verabreicht.
Durch die Medikation und die zügige Versorgung ist der Patient kurze Zeit später transportfähig.
Nun kann er vorsichtig in den Notarztwagen des Roten Kreuzes gebracht werden. Unter notärztlicher Begleitung wird der Patient schonend ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren.
Dank der lückenlosen Rettungskette wurde einem Menschen das Leben gerettet:
Die Ersthelferin hat angemessen reagiert; sie ist in Erster Hilfe vom Roten Kreuz ausgebildet.
Die „Helfer vor Ort“, die von der Rotkreuz -Rettungsleitstelle zeitgleich mit dem Notarzt alarmiert werden und durch die kurzen Anfahrtswege schon vor Eintreffen des Rettungswagens ankommen, leiten qualifizierte und erweiterte Erste- Hilfemaßnahmen ein.
Der Rettungsdienst mit Notarzt, versorgt durch Mithilfe der Helfer-vor-Ort Gruppe des Roten Kreuzes den Patienten zügig und fachgerecht.
















