DRK Presseinformationen https://www.drk-tbb.de de DRK Mon, 16 May 2022 12:00:43 +0200 Mon, 16 May 2022 12:00:43 +0200 TYPO3 EXT:news news-265 Mon, 16 May 2022 10:12:00 +0200 DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. weitet sein Erste Hilfe-Kursangebot aus! /aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-tauberbischofsheim-ev-weitet-sein-erste-hilfe-kursangebot-aus.html Neben den üblichen Erste Hilfe Angeboten für Führerscheinanwärter und betriebliche Ersthelfer bietet der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. seit langem auch gruppenspezifische Angebote für (Groß-)Eltern, Kindergarten- und Grundschulkinder sowie für Pflege- und medizinische Fachkräfte in Arztpraxen an. Passend zur Pandemie-Lage ergänzt nun das Lehrgangskonzept für einen Erste Hilfe Kurs „Outdoor“ das Schulungsprogramm des Kreisverbandes. Fernab des Lehrsaals wird in diesem Seminar im Freien unterrichtet – neben den üblichen Themen der lebensrettenden Handgriffe (Seitenlage, Wiederbelebung, Defibrillator, Druckverband) geht es hierbei vor allem und erweiterte Maßnahmen, da sich bei unwegsamen Gelände das Eintreffen der Rettungskräfte verzögern kann.

Mit im Gepäck haben die speziell geschulten Lehrkräfte viele Tipps und Tricks zum handlungsorientierten Umgang mit Verletzungen und Notfällen im Freien sowie zur Ausstattung Ihres persönlichen Notfallsets für unterwegs.

Damit richtet sich das neue Angebot an jedermann und jederfrau, die viel Zeit in der Natur verbringen – egal ob beruflich oder privat.

Bei Interesse an einem solchen Lehrgang wenden Sie sich bitte an unseren Dienstleistungsbereich Bildung (lehrgang(at)drk-tbb.de oder Tel. 09341 / 9205-38).

 

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news-255 Sun, 15 May 2022 10:15:00 +0200 SARS-CoV19-Schnelltest-Zentren des DRK-KV Tauberbischofsheim verringern Öffnungszeiten /aktuell/presse-service/meldung/sars-cov19-schnelltest-zentren-des-drk-kv-tauberbischofsheim-verringern-oeffnungszeiten.html 5 Monate nach Eröffnung der kreisverbandseigenen zertifizierten Schnelltestzentren in Wertheim und Tauberbischofsheim reduziert der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. deren Öffnungszeiten. Grund dafür ist die Tatsache, dass die DRK-Helfer, welche sich in den Testzentren engagieren, zunehmend in neuen und alten Tätigkeitfeldern gefordert sind. „Die Vereinsarbeit mit Blutspendeterminen, Altkleidersammlungen, Aus- und Fortbildungslehrgängen nimmt wieder Fahrt auf – hinzukommen Einsätze im Bereich der Flüchtlingshilfe, Sanitätsdienste auf Veranstaltungen und vieles mehr“ gibt Uwe Rennhofer, stellvertretender Kreisgeschäftsführer und Leiter des Bereiches Ehrenamt und Verbandsentwicklung an.

 

 

 

Konkret bedeutet dies ab dem 15.05.2022:

  • Das Testzentrum in Wertheim (Uihleinstraße 17) wird geschlossen
  • Die Teststation in der DRK-Kreisgeschäftsstelle Tauberbischofsheim (Mergentheimer Straße 30) beendet die Testzeiten am Abend, bleibt jedoch am Vormittag zu den gewohnten Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit erreichbar.

Einen aktuellen Überblick über mögliche Testtermine finden Sie hier: https://tbb.dein-schnell-test.de/online-terminbuchung.html

 

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news-258 Thu, 12 May 2022 10:26:00 +0200 Präsenzschulungen für Aktive starten wieder! /aktuell/presse-service/meldung/praesenzschulungen-fuer-aktive-starten-wieder.html Die Lockerungen der Corona-Verordnung erlauben, dass die Präsenzübungen in unseren Gemeinschaften wieder möglich sind. Den Anfang machten die Bereitschaften, beginnend mit den jährlichen Trainingseinheiten zur Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Larynxtubus und Defibrillator. Auch die Unterweisung im korrekten Umgang mit Sauerstoff gehört dazu, um für den Notfall bestens vorbereitet zu sein. Aber auch Fallbeispiele und das Training erweiterter Maßnahmen und Handgriffe gehört endlich wieder zum Alltag unserer DRK-Helfer.

 

Du hast Lust Teil unserer DRK-Familie zu werden und dich im Sanitätsdienst zu engagieren?

Dann melde dich bei unserer Service-Stelle Ehrenamt: service-ehrenamt(at)drk-tbb.de oder Tel. 09341/9205-45

 

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news-266 Wed, 13 Apr 2022 08:50:00 +0200 Volksbank Main-Tauber unterstützt Deutsches Rotes Kreuz /aktuell/presse-service/meldung/volksbank-main-tauber-unterstuetzt-deutsches-rotes-kreuz.html Der Krieg in der Ukraine wirft seine langen Schatten mittlerweile auch in den Main-Tauber Kreis. Diese Tatsache wurde bei den Ausführungen der Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes am vergangenen Donnerstag anlässlich der Übergabe einer Spende in Höhe von 16.000 Euro in den Räumlichkeiten der Volksbank Main-Tauber sehr deutlich. 16.000 Euro für Flüchtlinge aus der Ukraine - Volksbank Main-Tauber unterstützt Deutsches Rotes Kreuz.

„Schon unmittelbar nach dem Beginn der Kampfhandlungen trafen die ersten Menschen bei uns ein, die  durch den Angriff Russlands mitten aus dem Alltag gerissen wurden“, so der stellvertretende Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, Uwe Rennhofer. Mittlerweile seien es verstärkt Mütter mit Kindern aus dem Krisengebiet, die sich hilfesuchend an die Anlaufstellen des Landkreises und des Roten Kreuzes wendeten. Opfer eines Angriffskrieges, den in Europa „niemand mehr für möglich gehalten hat“, wie Reinhard Frank, Präsident des Kreisverbandes Tauberbischofsheim, betonte, der die Spende auch im Namen des Kreisverbandes Bad Mergentheim in Empfang nahm. Hilfe und Unterstützung sei nun dringend geboten und werde von den zahlreichen Helferinnen und Helfern des DRK und der anderen Hilfsorganisationen in vielfältiger Weise zur Verfügung gestellt. Hier sei es derzeit hauptsächlich die Aufnahme und die Erstausstattung mit Kleidung und den nötigsten Dingen des täglichen Bedarfs, welche die Helfer neben der psychologischen Betreuung der Flüchtlinge herausfordere.

Solidarität und Hilfe sind gefragt

„Für uns sind Begriffe wie Solidarität, gegenseitige Hilfe, Verantwortung und soziales Engagement keine Worthülsen, sondern integraler Bestandteil unserer Identität als Genossenschaftsbank“, betonte der Vorsitzende der Volksbank-Main Tauber anlässlich der Übergabe der Spende an die DRK-Kreisverbände Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim, welche die Aufnahme und Betreuung der Flüchtlinge aus der Ukraine im Geschäftsgebiet der Bank unterstützen soll.

Angesichts des unfassbaren Leidens der Menschen aus dem Kriegsgebiet sehe sich die Bank nun in der Pflicht, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.

Aus diesem Grund habe man mehrere Spendenprojekte ins Leben gerufen. Zum einen als „Anschub- und Sofortmaßnahme“ die besagte Spende an das DRK, zum anderen fördere man die Aktivitäten unterschiedlicher Vereine und Organisationen aus der Region, „welche uns von Kundinnen und Kunden und unseren Kolleginnen und Kollegen ans Herz gelegt wurden“, so Schneider weiter. Als weitere Säule der Aktivitäten nannte der Vorstandsvorsitzende die Initiative der Belegschaft, weitere Spenden aus den eigenen Reihen zu generieren. Hierfür verzichteten viele Kolleginnen und Kollegen ganz oder teilweise auf ihre im vergangenen Geschäftsjahr erarbeiteten Leistungsprämien, um die in Not geratenen Menschen aus der Ukraine zu unterstützen.

Eindrucksvolles Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung

Die Spende zeige eindrucksvoll, dass der genossenschaftliche Gedanke ebenso wie der Gründungsimpuls des Roten Kreuzes nach wie vor ausgesprochen aktuell sei, wie Reinhard Frank betonte: „Beide sind vor über 170 Jahren in Zeiten der Not und angesichts des Leidens der Mitmenschen geboren und zeigen auch heute, angesichts der humanitären Katastrophe eines brutalen Krieges, dass sie nichts von ihrer Strahlkraftverloren haben.“ Die Spende der Volksbank – und die Welle der Hilfsbereitschaft angesichts des Krieges -  belege eindrucksvoll, dass die Hilfe für den in Not geratenen Mitmenschen einer der edelsten Züge des Menschen sei. „Wir bedanken uns im Namen aller Helferinnen und Helfer und aller bei uns schutzsuchenden Flüchtlinge ganz herzlich für die großherzige Spende, mit der die Volksbank einmal mehr ein eindrucksvolles Zeichen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gesetzt hat.“ 

 

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news-270 Fri, 18 Mar 2022 17:08:00 +0100 Helferangebot von ungebundenen Helfern /aktuell/presse-service/meldung/helferangebot-von-ungebundenen-helfern.html Unterstützung im Ehrenamt aufgrund des Ukraine-Konflikts Liebe Helferinnen und Helfer,

aufgrund der derzeitigen großen Flüchtlingswelle sind wir neben der derzeit aktuellen Hilfe auch auf längerfristige Hilfsmaßnahmen in den nächsten Monaten angewiesen. 
Um alle eintreffenden Hilfsangebote ohne Verluste zu registrieren, möchten wir Sie mit dieser Umfrage in unsere "Helfer-Datenbank" aufnehmen. Wir werden uns bei ihnen melden, sobald die Anfrage auf ihr persönliches Hilfsangebot zutrifft.  
Natürlich werden ihre Daten ausschließlich nach dem Zweckbindungsgrundsatz der DSGVO vertraulich aufgenommen.

Hier gelangen Sie zum Formular: https://forms.office.com/r/iPmQp3DJzR 

Alternativ können Sie auch gerne den QR-Code nutzen.

VIELEN DANK für Ihre Eingabe und ihre wertvolle Unterstützung!
Ihr DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V.

 

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news-272 Thu, 10 Mar 2022 11:22:00 +0100 DRK: Spenden für wirkungsvolle humanitäre Hilfe für die Ukraine /aktuell/presse-service/meldung/ukraine-nothilfe-spenden-1.html Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. „Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist. Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Reinhard Frank, Präsident des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V.. „Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehen seitens unser Schwestergesellschaften momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, sagt Frank weiter.

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Ukraine

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news-269 Tue, 01 Mar 2022 11:22:00 +0100 Ukraine Nothilfe /aktuell/presse-service/meldung/ukraine-nothilfe-spenden.html Wir bitte um Ihre Hilfe. In der Ukraine wurde offiziell im ganzen Land der Kriegszustand ausgerufen. Die Lage ist nach wie vor unübersichtlich und sehr bedrohlich. Die bewaffneten Auseinandersetzungen in der Ukraine gefährden die Zivilbevölkerung und deren grundlegende Versorgung. Die betroffenen Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität & schnelle Hilfe. Nutze Sie bitte gerne das Spendenformular unter www.drk.de/nothilfe-ukraine  Wir liefern schnellstmöglich erste Hilfsgüter, wie Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs. Weitere Hilfsmaßnahmen sind in Planung.

Weitere Informationen gibt es auch hier: https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/europa/ukraine-krise-humanitaere-hilfe.

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news-271 Fri, 22 Oct 2021 09:00:00 +0200 Bevölkerungsschutz ist Gemeinschaftsaufgabe – eindrucksvolle Bilanz bei Hochwasserhilfe und im Rettungsdienst /aktuell/presse-service/meldung/hilfseinsatz-des-drk-kreisverbandes-tauberbischofsheim-ev-beim-hochwasser-in-rheinland-pfalz-1-2.html Anlässlich seiner Landesversammlung am 23. Oktober in Fellbach appelliert der DRK-Landesverband Baden-Württemberg an die gemeinsame Verantwortung im Land für die Versorgung der Bevölkerung in Notlagen. Dazu gehören die kontinuierliche und intensive Förderung von ehrenamtlichem Engagement, die Digitalisierung auch des sozialen Sektors sowie eine gesicherte Infrastruktur von Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz. Bei der Hilfe im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz und der Notfallrettung in Baden-Württemberg zieht der Verband eine eindrucksvolle Bilanz. Die Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli hat die Notwendigkeit unserer Forderungen noch einmal mit Nachdruck bestätigt“, so Barbara Bosch, Präsidentin des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg. Das Ahrtal stehe als Synonym für Zerstörungen durch extreme Wetterereignisse, die immer häufiger auch in unseren Breiten über uns hereinzubrechen drohen. Das Rote Kreuz aus dem Landesverband Baden-Württemberg habe mit über 850 Einsatzkräften aus dem ganzen Land und rund 93.000 Einsatzstunden seit dem 15. Juli mitgeholfen, die Folgen der Hochwasserkatastrophe zu bewältigen. Krankentransport, Rettungsdienst, Verpflegung, technische Unterstützung, Logistik und seelischer Beistand: Die Aufgaben waren vielfältig. Die meisten Einsatzkräfte waren ehrenamtlich im Schadensgebiet. Viele Helferinnen und Helfer kamen mit schwer zu verarbeitenden Eindrücken wieder zurück.

„Wir sehen unsere Verantwortung nicht nur in der Aufrechterhaltung unserer derzeitigen Kapazitäten. Wir entwickeln uns weiter. Dabei sehen wir sehr wohl, wo wir selbst aktiv werden können und müssen, um für die Herausforderungen gewappnet zu sein. Wir müssen aber auch dort fordern, wo wir auf Unterstützung angewiesen sind“, so Barbara Bosch.

Ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre die Hilfe des DRK nicht zu denken – das gilt für die Pandemie ebenso wie für Katastrophen wie die im Ahrtal. Die Vernetzung zwischen Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz biete dabei die Chance, qualifiziertes einsatzbereites Personal auch bei größeren Schadenslagen verfügbar zu haben. Um die Einsatzfähigkeit der Hilfsorganisation auch in Zukunft aufrechtzuerhalten, ist Innovation und Digitalisierung auch für den Sektor der Sozialwirtschaft unverzichtbar; diesbezügliche staatliche Förderprogramme müssen diesen Sektor berücksichtigen. Das Deutsche Rote Kreuz leistet den mit Abstand größten Teil der rettungsdienstlichen Einsätze in Baden-Württemberg. Im Jahr 2020 waren es fast 560.000 Einsätze der Rettungswagen, rund 4.600 durchgeführte telefonische Reanimationen und rund 80.000 Alarmierungen von DRK-Helfer-Vor-Ort. Der Verband bildet an elf Standorten derzeit mehr als 800 angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter aus.

Als Impulsgeber und Innovationstreiber erwartet der Verband weiterhin Unterstützung von Seiten des Landes und der Kostenträger bei den anstehenden Aufgaben wie der Handlungssicherheit für Notfallsanitäter, der zukünftigen Technik und Struktur der Leitstellen oder der Einführung von Telenotärzten. Schließlich müsse auch der Neubau von Rettungswachen gesetzeskonform finanziert sein. „Der Neubau von Rettungswachen darf unsere Kreisverbände nicht finanziell überfordern. Für diese öffentliche Aufgabe gezwungenermaßen in die Spendenkasse greifen zu müssen, ist nicht zu akzeptieren“, so Barbara Bosch. Weder entsprächen die Fördersätze den geltenden Richtlinien noch seien die Richtlinien zeitgemäß: Planungskosten beispielsweise bleiben bisher komplett unberücksichtigt. Als positiv seien dagegen die konstruktiven Gespräche mit dem Land für die zukünftigen Förderrichtlinien zu bewerten

 

 

 

 
   
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news-263 Thu, 21 Oct 2021 11:10:00 +0200 Ab November Verlängerung der Öffnungszeiten im Kleiderladen „Jacke wie Hose“ /aktuell/presse-service/meldung/kleiderladen-jacke-wie-hose-wieder-geoeffnet-1.html Ab November werden die Öffnungszeiten im Kleiderladen "Jacke wie Hose" den Kundenwünschen angepasst.  Die einen brauchen Platz im Kleiderschrank, die anderen brauchen gut erhaltene Kleidung. Und die Kleiderladen „Jacke wie Hose“ bringt beide zusammen. Der Kleiderladen „Jacke wie Hose“ ist der besondere Second-Hand-Shop in Tauberbischofsheim und eine Fundgrube für kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger. 

 

Ab November: Öffnungszeiten Tauberbischofsheim:

Dienstag: 10:00 – 12:00 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 12:00 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr


Öffnungszeiten Wertheim:

Montag, Dienstag, Mittwoch & Freitag: 10:00 – 14:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 13:00 Uhr

Wir freuen uns, Sie wieder in unseren Kleiderläden begrüßen zu dürfen. 

Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Verordnungen. Bei Fragen zu den Bestimmungen können sie gerne direkt in den Kleiderläden zu den Öffnungszeiten anrufen.

Telefonnummer:

Tauberbischofsheim: 09341-9205-49
Wertheim: 09342-935261
Oder aber bei Birgit Schreck 09341-9205-44, Koordination Ehrenamt Sozialarbeit

 
   
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news-264 Mon, 18 Oct 2021 14:30:00 +0200 Neue Praxisanleiter im DRK Tauberbischofsheim /aktuell/presse-service/meldung/drk-sonderriet-hielt-jahreshauptversammlung-ab-1.html Der DRK Kreisverband Tauberbischofsheim hat das Team an Praxisanleitern im Rettungsdienst aufgestockt. Für die praktische Ausbildung von Notfallsanitätern auf der Rettungswache sind Praxisanleiter verantwortlich. Die Aufgaben der Praxisanleiter/-in sind vielfältig. Sie planen, dokumentieren und bewerten den Stand der praktischen Ausbildung an der Lehrrettungswache und geben Auskunft zum Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler gegenüber der Rettungsschule. Sie wirken außerdem in enger Zusammenarbeit mit der Schule bei Planung und Gestaltung der praktischen Ausbildung mit. Zudem sind sie im Rahmen der rechtlichen Vorgaben Prüfer der praktischen Notfallsanitäterprüfung und unterstützen den Prüfungsausschuss und evaluieren regelmäßig das lernortspezifische Lernangebot und organisieren Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen an der Lehrrettungswache

Mit Felix Böckel, Theresa Boos und Denny Schantz stehen unseren Auszubildenden nun drei neue Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Ellen Burkhard und Steffen Molzer selbst stehen ebenfalls weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.
 
Unsere Praxisanleiter (von links nach rechts):
Theresa Boos (Rettungswache Wertheim)
Steffen Molzer (Rettungswache Wertheim und zentrale Koordination)
Ellen Burkhard (Rettungswache Tauberbischofsheim)
Felix Böckel (Rettungswache Tauberbischofsheim)
Denny Schantz (Rettungswache Wertheim)

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news-260 Mon, 11 Oct 2021 19:20:00 +0200 DRK Sonderriet hielt Jahreshauptversammlung ab /aktuell/presse-service/meldung/drk-sonderriet-hielt-jahreshauptversammlung-ab.html Zahlreiche Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der DRK-Bereitschaft Sonderriet. Katharina Kraft wurde als Ortsvorsitzende wiedergewählt.

Viele Jugendrotkreuzler wurden für ihre Treue ausgezeichnet. So sind Marie Borcheld, Lena und Luis Busse, Jonas Dillinger, Jonas Dosch, Carla Flicker, Amelie Heepen, Luana Klein, Sina Klein, Madita Pohl, Hannah Reubold und Lorena Seitz seit fünf Jahren und Lea Borcheld seit zehn Jahren dabei.

Auch wurden drei aktive Mitglieder der Bereitschaft für 15 Jahre geehrt: Simone Klein, Sina Klein und Michael Kraft sowie Katharina Kappel und Nadine Meisel für 20 Jahre. Die Ehrungen führte die Ortsvorsitzende Katharina Kraft zusammen mit Marco Genise und Alexa Müssig vom Kreisverband Tauberbischofsheim durch.

Als weiterer Tagesordnungspunkt standen Wahlen des gesamten Vorstands an.

Katharina Kraft wurde als Ortsvereinsvorsitzende wiedergewählt, Judith Frenzel als stellvertretende Vorsitzende. Simone Hickl-Seitz bleibt weiterhin Schatzmeisterin und Heike Baumann Schriftführerin.

Auch wurden die Beisitzer Katja Blank, Christian und Thomas Flicker sowie Leonie Weimer und Michael Dosch als Bereitschaftsleitung in ihren Ämtern bestätigt. Als Kassenprüfer fungieren jetzt Frank Müller und André Klein.

In ihren Berichten gingen sowohl Heike Baumann, Michael Dosch als auch Katharina Kraft auf die coronabedingt sehr eingeschränkten Tätigkeiten im vergangenen Jahr ein. Bei einem Gartenhausbrand im September 2020 waren einige DRKler vor Ort, im Dezember unterstützte man tatkräftig die Teststrecke am Reinhardshof. Nach der kurzzeitigen Außerbetriebnahme der Helfer-vor Ort-Gruppen war die Gruppe in Sonderriet nach der Risikoschulung eine der ersten, die ihren Dienst wieder aufnahm.

Hoffnungsvoll blickten sowohl Ortsvorsteher Udo Kempf in seinem Grußwort, als auch Ortsvereinsvorsitzende Kraft in ihrem Schlusswort in die Zukunft.

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news-267 Tue, 05 Oct 2021 16:00:00 +0200 Anspruchsvoller Job für souveräne Typen /aktuell/presse-service/meldung/der-drk-kreisverband-tauberbischofsheim-hat-oskar-fuchs-mit-einer-besonderen-auszeichnung-gewuerdigt-der-jahrelange-vorsitzende-wurde-zum-ehrenpraesident-ernannt-1.html Insgesamt 630 junge Menschen beginnen Ausbildung zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter, davon 4 Auszubildende zum Notfallsanitäter beim DRK Ortsverband Tauberbischofsheim – Hilfsorganisationen sichern mit eigenem Nachwuchs die Versorgung der Bevölkerung. Für viele ist es ein Traumberuf. Den Start in die Ausbildung zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter haben sie herbeigesehnt. Zum 01. Oktober haben an den Landesschulen von Arbeiter-Samariter- Bund (ASB), Deutschem Roten Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) rund 630 junge Menschen mit ihrer Ausbildung begonnen.

In Tauberbischofsheim dürfen wir vier neue Auszubildende begrüssen. In den nächsten drei Jahren werden Sie zum Notfallsanitäter ausgebildet. 

Damit sorgen die im Rettungsdienst tätigen Hilfsorganisationen in Baden-Württemberg engagiert und mit großem Aufwand selbst für den so wichtigen beruflichen Nachwuchs. Anfang September hat das baden-württembergische Innenministerium mitgeteilt, dass im Land etwa 300 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter fehlen. Nach den Abschlussprüfungen Ende September kann diese Lücke zumindest ein Stück weit geschlossen werden: 430 Auszubildende der Hilfsorganisationen haben die dreijährige Ausbildung in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Seitdem das neue Berufsbild 2014 geschaffen wurde, haben ASB, DRK, JUH und MHD alles darangesetzt, möglichst viele Notfallsanitäterinnen und -sanitäter auszubilden. Betrachtet man alle drei Ausbildungsjahrgänge zusammen, erlernen derzeit mehr als 1.400 Auszubildende diesen interessanten und gleichzeitig anspruchsvollen Beruf. Insgesamt haben seit dem Start vor acht Jahren mehr als 1.300 Absolventinnen und Absolventen aus den Reihen der Hilfsorganisationen die staatliche Prüfung zum Notfallsanitäter bestanden. Dazu kommen ungefähr 3.000 weitergebildete Rettungsassistenten und -assistentinnen.

Die Schaffung eines anerkannten Ausbildungsberufs im Rettungsdienst, in dem umfassende medizinische Kenntnisse vermittelt werden, war ein Meilenstein. Die Auszubildenden werden bestens darauf vorbereitet, Menschen in Notfallsituationen eigenverantwortlich zu helfen. Lernorte sind die Landesschulen sowie Rettungswachen und Kliniken. Theorie und Praxis wechseln sich kontinuierlich ab. Die Ausbildung ist handlungsorientiert und fördert die Selbstlernkompetenz, was von den Schülerinnen und Schülern ein hohes Engagement, Initiative und Souveränität fordert. Gesteigert wurde die Attraktivität der Qualifizierung nochmals Anfang des Jahres durch eine von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetzesänderung. Fertig ausgebildeten Notfallsanitäterinnen und - sanitätern werden künftig mehr Kompetenzen eingeräumt. Erlernt hatten sie die heilkundlichen Maßnahmen in der Vergangenheit bereits, bewegten sich aber in einer rechtlichen Grauzone, auch wenn sie damit Leben retteten. Die Hilfsorganisationen arbeiten gemeinsam mit dem Innenministerium Baden-Württemberg an einer schnellstmöglichen Umsetzung. Dann dürfen sie im Notfall tatsächlich alles anwenden, was sie in ihrer Ausbildung gelernt haben.

Die Hilfsorganisationen in Baden-Württemberg übernehmen bei der Sicherung des Nachwuchses im Rettungsdienst verlässlich Verantwortung und sorgen mit ihrem Engagement und den Investitionen in die Ausbildung für eine sichere Notfallversorgung zum Wohl der Bevölkerung.

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news-261 Mon, 27 Sep 2021 21:13:00 +0200 Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim hat Oskar Fuchs mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt: Der jahrelange Vorsitzende wurde zum Ehrenpräsident ernannt. /aktuell/presse-service/meldung/der-drk-kreisverband-tauberbischofsheim-hat-oskar-fuchs-mit-einer-besonderen-auszeichnung-gewuerdigt-der-jahrelange-vorsitzende-wurde-zum-ehrenpraesident-ernannt.html Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim hat Oskar Fuchs mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt: Der jahrelange Vorsitzende wurde zum Ehrenpräsident ernannt.

„Es geht eine Ära zu Ende. Es ist eine Zäsur beim Kreisverband und es ist uns, dem Präsidium des DRK-Kreisverbands ein besonderes Anliegen, nach dem Stabwechsel an der Spitze des Kreisverbands nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, ohne uns zu bedanken“, betonte der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Vockel bei der Kreisversammlung. Er ernannte den nicht mehr zur Wiederwahl angetretenen Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim, Oskar Fuchs, in Würdigung dessen seit 1993 verdienstvollen Tätigkeiten zum Ehrenpräsidenten. „Eine Ehrung, die es im Kreisverband noch nie gab“, beschrieb er die Auszeichnung.

Engagement

Fuchs wurde im Mai 1990 zum Beisitzer in den DRK-Kreisvorstand gewählt. Seit April 1993 war er dessen Vorsitzender beziehungsweise Präsident. Zudem engagierte er sich seit April 1993 im Landesausschuss des DRK-Landesverbands und seit März 1995 im Bereichsausschuss.

Zahlreiche Projekte

Unter seiner Führung wurden viele Bauprojekte und Sanierungen begonnen oder erfolgreich abgeschlossen. Dazu zählen besonders das Katastrophenschutz-Zentrum im Industriepark A 81 Tauberbischofsheim/Großrinderfeld (2015), die Rettungswache in Tauberbischofsheim (2016), die Erweiterung der Kreisgeschäftsstelle um die Räume der Breitenausbildung sowie aktuell der Bau des Tages- und Kurzzeitpflegezentrums auf dem Reinhardshof in Wertheim (Beginn März 2021). Vockel: „Dabei ist zu beachten, bisher hat der DRK-Kreisverband eine schlichte, klassische Vereinsorganisation mit einem BGB-Vorstand in voller Haftung, im ausschließlichen Ehrenamt tätig und dies bei Umsätzen und bei Investitionen in Millionenhöhe“ – jährlich etwa 8,2 bis 8,9 Millionen Euro.

Es gehöre Mut und Weisheit dazu, die herkömmlichen Geschäftsfelder auszuweiten oder sich auf neue Wege zu begeben, sagte Wolfgang Vockel in seiner Laudatio. Häufig seien diese Aufgaben mit großen Investitionen verbunden. Doch auch personelle Themen waren zu entscheiden, wie die Leitstellenkonzeption.

Oskar Fuchs habe sich stets aktiv um die Geschicke und Geschäfte des DRK-Kreisverbandes gekümmert sowie durch sein langjähriges persönliches Engagement diesen auf einem guten und wirtschaftlich soliden Erfolgskurs gehalten. Auch in Notsituationen habe er sich nicht nur für den Kreisverband eingesetzt, sondern sei zudem ständiger Ansprechpartner für alle ehren- oder hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewesen. „Du hast Deine Aufgaben vorbildlich, nämlich anstandslos, pflichtbewusst, zielstrebig und klaglos, besonnen bewältigt, als Persönlichkeit mit Bodenhaftung und tadelloser Integrität, die gradlinig, transparent und offen die Themen angeht“, nannte Vockel einige Eigenschaften von Oskar Fuchs, die er in über 150 gemeinsamen Sitzungen kennenlernte. Der Redner dankte aber auch Fuchs’ Ehefrau Brigitte, dass ihr Mann „über diese außergewöhnlich lange Zeit in einigen tausend Stunden für das DRK arbeiten durfte“.

Bislang erhielt Oskar Fuchs folgende Auszeichnungen: Henry-Dunant-Medaille des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim (2007), Verdienstmedaille (2011) und Henry-Dunant-Medaille (2017) des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg, Ehrung für 25-jähriges Ehrenamt im DRK-Kreisverband (2018) sowie Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2019). Nun überreichte ihm sein Nachfolger Reinhard Frank die Urkunde mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim.

 

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news-256 Mon, 27 Sep 2021 20:20:00 +0200 Reinhard Frank nun Vorsitzender des DRK-Kreisverbands /aktuell/presse-service/meldung/reinhard-frank-nun-vorsitzender-des-drk-kreisverbands.html Wechsel an der Spitze - Oskar Fuchs gab Amt des Vorsitzenden nach 28 Jahren ab / Fachbereiche gaben Einblicke in ihre Arbeit / Stolz auf Projekt auf dem Reinhardshof

Nachdem aufgrund von Corona 2020 keine Jahreshauptversammlung stattfinden konnte, trafen sich die Delegierten des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim nun im Fechtzentrum zu einer „Doppelsitzung“. Neben den Berichten des Vorstands und der Fachbereiche prägten vor allem eine Satzungsänderung und die Neuwahl des Vorstands die Veranstaltung. Dabei ging „eine Ära zu Ende“, wie der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Vockel feststellte. Über 28 Jahre hatte Oskar Fuchs als ehrenamtlicher Präsident den Kreisverband gelenkt. Nun trat er zur Wahl nicht wieder an.

Er wolle das Amt in jüngere Hände übergeben, damit „ein neuer Wind und ein frischer Geist“ einziehen können. „Ich habe mich schweren Herzens entschieden, nicht mehr zu kandidieren“, aber er wolle dies tun, wenn man sich noch positiv an ihn erinnere. Die Aufgabe als Kreisvorsitzender sei eine unheimlich erfüllende, aber auch fordernde Tätigkeit gewesen, bekannte der scheidende Präsident. Die Führung eines mittelständischen Unternehmens als Ehrenamtler habe ihm meist viel Freude bereitet. Doch nun sei es Zeit, den Staffelstab weiterzureichen.

Dabei hatte Fuchs nach der Wahl von Reinhard Frank zum neuen Vorsitzenden gar keinen Staffelstab dabei, sondern einen ganzen Korb mit nützlichen Dingen, die ein Präsident des DRK-Kreisverbands braucht. So etwa ein Namensschild, ein DRK-Hemd, aber auch nützliche Dinge wie eine Sauerstoffflasche oder FFP2-Masken. „Als ich vor 28 Jahren Vorsitzender wurde, gab es all diese Sachen nicht“, so Fuchs. Doch es sei der heutigen Zeit geschuldet, dass man gut ausgestattet ist und dies auch nach außen zeige.

Bei den Wahlen wurde Wolfgang Vockel (Tauberbischofsheim) als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Neue Stellvertreter sind Dr. Lukas Braun (Lauda-Königshofen) und Bernd Hartmannsgruber (Wertheim). Zum Schatzmeister, und damit Nachfolger von Maximilian Braun, wählte die Versammlung Thomas Englert. Dr. Bernd Kober fungiert künftig als Justiziar. Dr. Wilhlem Freiherr von Lamezan bleibt Kreisverbandsarzt, Manuela Döhner Kreisbereitschaftsleiterin, Marco Genise Kreisbereitschaftsleiter und Rotkreuzbeauftragter, Herta Wolf Kreissozialleiterin und Raphael Spengler Kreisjugendleitung. Zu Beisitzern wurden Joachim Markert, Roger Henning und Roland Zembusch gewählt.

Die Kreisversammlung beschloss einstimmig eine Satzungsänderung. Diese ermöglicht es nun, dass die Kreisgeschäftsführung aktiv und nicht mehr nur beratend am Vorstandsgeschehen teilnehmen kann. Man will damit noch professioneller werden, hatte Fuchs erklärt. Für einen hauptamtlichen Vorstand mit dann zwei Geschäftsführern, wie aus dem Kreis der Delegierten nachgefragt, konnte man sich noch nicht entschließen, auch aus finanziellen Gründen. Denn diese beiden Geschäftsführer müssten adäquat besoldet werden, warb Fuchs für die nun gewählte Lösung.

Bei der Vorstellung der Fachbereiche wurde deutlich, dass der Kreisverband trotz Corona mit allen Einschränkungen und Veränderungen auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Finanziell sei man gut aufgestellt, hatte Maximilian Braun berichtet. Im „Corona-Jahr“ 2020 konnte noch ein Gewinn von 89 000 Euro erwirtschaftet werden.

Stolz ist dass Präsidium auf den Bau des Sozialzentrums und die neue Rettungswache in Wertheim. Es ist die größte Einzelinvestition, die der Kreisverband jemals getätigt hat. Allein die Tagespflege auf dem Wertheimer Reinhardshof wird über vier Millionen Euro kosten. Die Eigenkapitalquote liegt bei über 6,8 Millionen Euro. Im September 2022 soll es fertig sein. Die Pflege sein eines der „Mega-Themen der Zukunft“, fasste der neue Präsident Reinhard Frank die Investition in Wertheim zusammen.

Für die Abteilung Rettungsdienst war 2019 von einer schwierigen Personalsituation geprägt: So fehlen auf dem Stellenmarkt bundesweit frisch ausgebildete Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen. Zudem können die fertig ausgebildeten Fachkräfte den Bedarf noch nicht decken. Aufgrund des Engagements der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mussten trotzdem bisher noch keine Rettungsmittel abgemeldet werden. Der Bereich Rettungssanitäter ist derzeit personell nahe am Soll-Zustand. 2019 gab es 17 433 Einsätze. Im Verhältnis zu 2018 entsprach das einer Steigerung von 4,1 Prozent.

Durch den Jugendmigrationsdienst des Kreisverbands wurden 2019 insgesamt 297 (in Klammern jeweils 2018: 234) junge Menschen aus 37 Ländern beraten und zum großen Teil intensiver begleitet. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer übernahm insgesamt 1195 Beratungen. Beim Suchdienst gab es 488 (504) Beratungsvorgänge beziehungsweise Anfragen. Von den 19 Ortsvereinen wurden 2019 bei Sanitätsdiensten im Sportbereich und bei anderen Veranstaltungen wie Blutspendeterminen, Altkleidersammlungen oder der Haus- und Straßensammlung 24 248 Arbeitsstunden geleistet. Die 14 Helfer-vor-Ort-Gruppen wurden zu 260 (233) Einsätzen alarmiert.

Das ambulante Pflegeteam unterstützte 2019 rund 145 Kunden in pflegerischen, behandlungspflegerischen, hauswirtschaftlichen und betreuenden Tätigkeiten durch rund 49 500 Hausbesuche. Durch „Essen auf Rädern“ wurden 177 (185) Personen täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

Der Rotkreuzladen „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim konnte im Berichtsjahr von vier auf 16 ehrenamtliche Helfer aufgestockt werden, so dass eine Anpassung der Öffnungszeiten an den Kundenbedarf möglich wurde. Letzter Verkaufstag im Wertheimer Rotkreuzladen auf dem Reinhardshof war der 30. November 2019, die Neueröffnung am Standort der alten Apotheke erfolgte am 13. Januar 2020.

Stolz ist auf eine 2020 trotz Corona erfolgte Zertifizierung für die Bereiche Notfallrettung und Krankentransport der beiden Rettungswachen in Tauberbischofsheim und Wertheim, wie Manuela Döhner betonte. Im vergangenen Jahr gab es 15 736 Einsätze. Diese Verringerung um 9,7 Prozent im Vergleich zu 2019 lag vor allem an den pandemiebedingt zurückgegangenen Krankentransporten.

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news-259 Mon, 27 Sep 2021 07:20:00 +0200 DRK Tauberbischofsheim: Manfred Hau zum Ehrenmitglied ernannt /aktuell/presse-service/meldung/drk-tauberbischofsheim-manfred-hau-zum-ehrenmitglied-ernannt.html Eine der letzten Amtshandlungen des scheidenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim, Oskar Fuchs, war die Auszeichnung verdienter und langjähriger Mitglieder.

Manfred Hau war seit 1990 als Justiziar im Kreisverband tätig und hat so manche juristische Schlacht geschlagen, wie Fuchs schmunzelnd anmerkte. Er kann sich an viele gemeinsame Sitzungen erinnern, die immer konstruktiv und zielführend waren. Auf Grund des jahrelangen ehrenamtlichen Einsatzes für den DRK-Kreisverband wurde Manfred Hau zum Ehrenmitglied ernannt. Sichtlich gerührt nahm er die Auszeichnung an, die ihm von Oskar Fuchs und Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau überreicht wurde.

Seit dem Jahr 2000 zeichnet der Kreisverband langjährige Mitglieder aus. Denn das Ehrenamt werde meist viel zu wenig gewürdigt und wahrgenommen, so Oskar Fuchs. Die Henry-Dunant-Madaille, benannt nach dem Begründer des Roten Kreuzes, soll die Menschen in den Fokus bringen, die sonst eher im Stillen und Verborgenen „ihre Arbeit“ machen.

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news-257 Fri, 10 Sep 2021 11:20:00 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag am 11. September 2021: DRK mahnt zum Helfen statt Gaffen /aktuell/presse-service/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-11-september-2021-drk-mahnt-zum-helfen-statt-gaffen.html Bei Rettungseinsätzen zählt bekanntermaßen jede Minute. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Ersthelfende und Rettungskräfte bei ihrem Einsatz durch Schaulustige behindert werden. „Es ist nicht nur eine ethische Frage, in einem Notfall nicht zu gaffen und keine Fotos oder Videoaufnahmen zu machen. Es ist entscheidend für den Rettungseinsatz und unter Umständen lebenswichtig, dass sowohl freiwillige Ersthelfende als auch professionelle Einsatzkräfte so schnell wie möglich und ungehindert Hilfe leisten können“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 11. September 2021.

In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der „HEM/Deutsche Tamoil“ Gruppe wurden die Teilnehmenden nach dem größten Ärgernis rund um die Erste Hilfe gefragt. Sie wählten zu 92% die Antwort „Menschen, die mit dem Handy filmen, statt zu helfen“ und zu 88% die Antwort „störende Gaffer“. Dieses Ergebnis zeigt, dass ein Großteil der Befragten dem Thema eine entscheidende Bedeutung zumisst und unterstreicht, dass Gaffen ein wachsendes Problem ist. Helferinnen und Helfer berichten immer häufiger, dass Menschen mit dem Smartphone Aufnahmen machen, statt zu helfen. Darauf reagierte auch die Gesetzgebung mit einer Neufassung des §201a StGB, die seit Januar 2021 unter anderem auch das Fotografieren und Filmen verstorbener Personen mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren ahndet.

Gaffen behindert nicht nur den Rettungseinsatz, sondern bringt sowohl Ersthelfende und Rettungskräfte als auch die Schaulustigen in Gefahr und kann zu unnötigen Folgeunfällen führen. Zudem kann man wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden, was mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden kann. „Statt untätig herumzustehen oder gar zu stören, ist es wichtig, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und wo es geht zu helfen“, so Hasselfeldt.

Neben der rechtlichen Grundlage, ist auch die Sensibilisierung für das Thema in der Öffentlichkeit von Bedeutung. „Um dem Phänomen des Gaffens entgegenzuwirken, muss das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Erste Hilfe die gesellschaftliche Verpflichtung jedes Einzelnen ist. Zugleich bedarf es einer Stärkung der Handlungskompetenz in allen Altersgruppen, bereits vom Kindesalter an, so dass bei einem Notfall das Helfen im Fokus steht. Deshalb unterstützen das DRK und das Jugendrotkreuz (JRK) als kompetente Partner die Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen. Außerdem empfiehlt das DRK einen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs alle zwei bis drei Jahre“, sagt Hasselfeldt.

Erste-Hilfe-Kurs suchen: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/

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news-254 Thu, 09 Sep 2021 09:00:00 +0200 Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Dertingen /aktuell/presse-service/meldung/jahreshauptversammlung-des-drk-ortsvereins-dertingen.html Wertheim-Dertingen. Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des DRK Ortsvereins Dertingen im Gasthaus „Zum Löwen“ standen eine Reihe von Ehrungen und die Vorstandswahlen.

Für die langjährige aktive Mitgliedschaft beim DRK Ortsverein (OV) dankten Kreisbereitschaftsleiter und Vorsitzender vom DRK Ortsverein Bettingen, Marco Genise, die Vertreterin der Geschäftsführung vom Kreisverband Tauberbischofsheim, Katharina Beuchert, Ortsvorsitzender Reinhold Hörner mit seiner Stellvertreterin Rebecca Treu den langjährigen Mitgliedern für das Engagement im Roten Kreuz. Sie übergaben die Urkunden und Auszeichnungsspangen an Vanessa Christ, Isabell Stollberger (beide 20 Jahre), Norbert Götz (25 Jahre), Heiko Friedrich, Ruth Götz (beide 30 Jahre), Angelika Bartsch (45 Jahre), Lothar Friedrich, Siegfried Friedrich, Anneliese Hörner, Roland Hörner, Gisela Jäger, Renate Müller, Karl Schätzlein und Doris Strauß (Gründungsmitglieder alle 50 Jahre).

Die anschließenden Vorstandswahlen ergaben keine Veränderungen. So wurden für weitere drei Jahre Vorsitzender Reinhold Hörner, Stellvertreterin Rebecca Treu, Kassiererin Claudia Friedrich, Schriftführer Roland Hörner, Beisitzer Erwin Bartsch, die Kassenprüfer Siegfried Friedrich und Norbert Götz einstimmig in ihren Ämtern von den Mitgliedern bestätigt. Als Wahlleiter fungierte Kreisbereitschaftsleiter Marco Genise.Sowohl Marco Genise als auch Katharina Beuchert überbrachten die Grüße vom DRK Kreisverband und informierten die Anwesenden über die neuesten Baumaßnahmen und die anstehenden Termine beim Kreisverband.

Der DRK Ortsvorsitzende Reinhold Hörner sprach in seinem Jahresbericht die Aktivitäten im DRK-Ortsverein an. Im Berichtsjahr wurden insgesamt drei Blutspendetermine, gemeinsam mit dem DRK Ortsverein Bettingen, in der Mandelberghalle durchgeführt. Die Aufgabenteilung zwischen den beiden Ortsvereinen hat sich bewährt und war harmonisch.

Insgesamt haben im Jahr 2020 trotz Corona 351 Personen Blut gespendet. Davon waren 19 Erstspender. Der Altkleidercontainer auf dem Festplatz wird gut in Anspruch genommen. An der Aktion „Saubere Landschaft“ der Ortsverwaltung Dertingen beteiligte sich auch der DRK Ortsverein. Kurz vor Weihnachten verteilten die Vorstandsmitglieder 45 Päckchen an Personen über 80 Jahre. Im Berichtsjahr haben die Mitglieder des DRK Ortsvereins Dertingen trotz der Pandemie 445 ehrenamtliche Stunden geleistet. Der Kassenbericht wurde von Kassiererin Claudia Friedrich den Mitgliedern vorgetragen. Dem schloss sich durch die Kassenprüfer Siegfried Friedrich und Norbert Götz die Entlastung an. Ortsvorsteher Egon Beuschlein dankte dem Verein für sein Engagement in der Gemeinde und gratulierte den Geehrten. Vorsitzender Reinhold Hörner informierte noch, dass die Feier zum 50-jährigen Jubiläum weiterhin aussteht. Vorsitzender Reinhold Hörner freute sich, dass die Zusammenarbeit mit Bettingen gut funktioniere und dankte allen Mitgliedern. 

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news-251 Tue, 31 Aug 2021 09:00:00 +0200 Richtfest für das Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum in Wertheim /aktuell/presse-service/meldung/richtfest-fuer-das-solitaere-kurzzeit-und-tagespflegezentrum-in-wertheim.html Wertheim. Nachdem Mitte März der symbolische Spatenstich für den Neubau des Rotkreuz-Zentrums mit Pflegestation und Rettungswache auf dem Reinhardshof in Wertheim erfolgte, konnte jetzt bereits nach nur rund fünf Monaten der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim als Bauherr gemeinsam mit Architekten, Planern, Handwerken und zahlreichen Ehrengästen das Richtfest für den Rohbau des solitären Pflegezentrums an dieser Stelle feiern.

Für dieses Pflegeeinrichtung sind speziell in räumlicher und funktioneller Zuordnung zur Rotkreuzklinik 30 Kurzzeitpflegezimmer und 15 Tagespflegeplätze geplant. Alle Pflegezimmer werden multifunktional gestaltet, so dass sie gegebenenfalls auch als Vollzeitpflegezimmer oder betreute Wohnungen genutzt werden könnten. Die Belegung der Zimmer soll sowohl durch die verschiedenen Krankenhäuser und Sozialstationen des Main-Tauber-Kreises sowie angrenzender Landkreise als auch durch das DRK Tauberbischofsheim selbst, erfolgen. Die beispielhafte soziale Infrastruktur gilt als Leuchtturmprojekt im gesamten Landkreis und darüber hinaus. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund sechs Millionen Euro. Das Land fördert die Maßnahme mit 1,5 Millionen Euro, der Main-Tauber-Kreis steuert 250 000 Euro bei. Das Areal konnte das DRK von der Stadt Wertheim erwerben. Zugleich ist das Rotkreuz-Zentrum am Wertheimer Reinhardshof das größte Bauobjekt in der bisherigen Geschichte des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim.

„Eigentlich findet ein Richtfest dann statt, sobald der Dachstuhl drauf ist, damit der Bauherr den letzten Nagel ins Gebälk schlagen kann. Bei uns erfolgt das Richtfest in etwas abgewandelter Form, denn wir haben weder ein Holzdach noch einen Dachstuhl, sondern ein Flachdach aus Beton, so dass wir eher von einem Deckenfest sprechen“, erklärte Oskar Fuchs, Präsident des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim. Durch die unmittelbare Nähe zum Rot-Kreuz-Krankenhaus und verschiedenen medizinischen Einrichtungen entstehe ein Gesundheitscampus für Wertheim und die gesamte Region.

Der Bauverlauf dieses solitären Pflegezentrums mit rehabilitativem Ansatz schreite in Riesenschritten zügig voran, so dass man dem Zeitplan voraus sei, was für die gute Projektsteuerung durch den Planer und den Generealunternehmer sowie fachlich kompetente Arbeit aller Beteiligten spreche. „Und was heute noch viel wichtiger ist – wir liegen im Kostenrahmen“, betonte Fuchs, bevor Eberhard Dörr, Geschäftsführender Gesellschafter des Generalunternehmens Dörr GmbH, und Edwin Dürr, Polier der Firma Brandel-Bau, einen feierlichen Richtspruch verkündeten.

Elisabeth Krug, Sozialdezernentin der Main-Tauber-Kreises, die gleichzeitig Grußworte des Landrats Christoph Schauder und des Kreistages überbrachte, zeigte sich ebenfalls überzeugt, dass die bisher sehr knappe Bauzeit sowohl durch eine sehr gut koordinierte Planung- und Vorbereitung als auch den DRK-Kreisverband als innovativen und professionellen Bauherrn bedingt sei. Die Stadt Wertheim bezeichnete sie als "hervorragenden Standort" für dieses Projekt. Daher habe der Kreistag im Juli 2020 den Zuschuss für das Investitionsvolumen beschlossen.

Im laufenden Jahr rechne der Landkreis mit einem Aufwand in Höhe von mehr als sechs Millionen Euro vor allem für die stationäre Pflege als ergänzende Leistung zur Pflegeversicherung. Insofern seien dringend neue und innovative Wege in der Pflege gefragt. Im Main-Tauber-Kreis existiere bislang keine solche solitäre Kurzzeitpflegeeinrichtung, nach Einschätzung der Landkreisverwaltung und des Pflegestützpunktes Main-Tauber-Kreis bestehe allerdings ein dringender Bedarf an solitären Kurzzeitpflegeplätzen.

Daher sei der Neubau ein freudiges Zeichen an Menschen mit einem Pflege- und Unterstützungsbedarf sowie an Betroffene und deren Angehörige, die eine zeitlich befristete Entlastung benötigen. „Ich bin sicher, dass die solitäre Pflegeeinrichtung sehr gut angenommen und bereits erwartet wird“, prognostizierte Elisabeth Krug. 

Bernd Hartmannsgruber, ehrenamtlicher Stellvertreter des Wertheimer Oberbürgermeisters, attestierte diesem Leuchtturmprojekt eine „enorme, überregionale Strahlkraft“. „Hier entsteht ein Stück Zukunft, das dem zu erwartenden Bedarf an Pflege im umfassenden Sinne eine positive Perspektive gibt“. Allen Beteiligten wünschte Hartmannsgruber für die weiteren Bauphasen einen gleichfalls planmäßigen, zügigen und komplikationslosen Verlauf.

„Das Rote Kreuz in Baden-Württemberg betreibt insgesamt 48 Pflegeheime mit knapp 3.000 Plätzen, davon 29 Tagespflegen mit rund 300 Plätzen“, berichtete Markus Kaufmann, Leiter der Abteilung Sozialarbeit des DRK-Landesverbandes. Der Antrag des Kreisverbandes Tauberbischofsheim auf Landesförderung sei 2019 als damals einem von zwei Leuchtturmprojekten im Rahmen des Aktionsbündnisses für Kurzzeitpflege bewilligt worden. „Durch die Nähe und Kooperation mit dem Rot-Kreuz-Krankenhaus wird es möglich, frühzeitig eine Anschlussversorgung zu gewährleisten, damit betroffene Menschen durch Pflege- und Rehabilitationsförderung wieder auf die Beine kommen“, unterstrich Kaufmann.

„Die zur Verfügung gestellten Fördermittel sind enorm wichtig, weil sie unmittelbar den Bewohnern und Nutzern dieser Pflegeeinrichtung sowie deren Angehörigen zu Gute kommen“, bekräftigte DRK-Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau. „Respekt und Anerkennung für diese bauliche Leistung“, dankte sie Architekten, Unternehmen, Handwerkern und allen weiteren professionellen oder ehrenamtlichen Akteuren, die an dem Bauprojekt beteiligt sind. Bei einem weiterhin zügigen Verlauf rechne man mit einer Fertigstellung des neuen DRK-Pflegezentrums im Sommer 2022.

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news-262 Mon, 30 Aug 2021 11:10:00 +0200 Das DRK freut sich über eine Schuhspende vom Sanitäshaus Seitz /aktuell/presse-service/meldung/das-drk-freut-sich-ueber-eine-schuhspende-vom-sanitaeshaus-seitz.html Das ehrenamtliche Team des Kleiderladens vom DRK Kreisverband Tauberbischofsheim freut sich über eine Schuhspende vom Sanitätshaus in Tauberbischofsheim. Die Neuware von Seitz werde jetzt erst einmal in der Sortierstelle gesichtet und dann in den Läden verteilt. Im Kleiderladen „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim und im „Rotkreuzladen“ in Wertheim können die Schuhe dann von jedermann für günstiges Geld gekauft werden. Ein Nachweis der Bedürftigkeit wird in den DRK-Kleiderläden nicht verlangt. 

Über die großzügige Unterstützung, die speziell der Arbeit Ehrenamtlicher des Kreisverbandes zugutekommt, freuten sich Manuela Grau, Kreisgeschäftsführerin des DRK Kreisverbandes Tauberbischofsheim und Herta Wolf, Kreissozialleiterin des DRK. Durch den Verkauf generiert das DRK Mittel für soziale Projekte. Mit dem Erlös kann das DRK den Ausbau der ehrenamtlichen Sozialarbeit, die Ausbildung ehrenamtlicher Kräfte, die Bereitstellung von Lehrmaterialien für die Jugendrotkreuz-Ortsgruppen sowie die Anschaffung von hochqualitativen Ausstattungen der ‚Helfer vor Ort‘ in den jeweiligen DRK-Ortsgruppen unterstützen. Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit.

Die Kleiderläden „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim und der „Rotkreuzladen“ in Wertheim sind besondere Second-Hand-Shops und eine Fundgrube für alle kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger, aber auch für echte Individualisten in Sachen Mode. Vielleicht wartet ja schon ein ganz spezielles und handgeprüftes Einzelstück darauf, als Ihre Entdeckung in neuem Glanz zu erstrahlen. Hier wählen Sie als Kundin und Kunde selbst aus, was Sie einkaufen. Und das in hoher Qualität und zu sehr attraktiven Preisen. Hinzu kommt ein ständig wechselndes Angebot, so dass sich immer ein Besuch lohnt!

Unsere Kleiderläden sind für jegliche Kundschafte entstanden, haben aber nicht ihren wohltätigen Charakter verloren. Inhaber eines Berechtigungsausweises erhalten einen 50-prozentigen Rabatt auf den Verkaufspreis. 

Neben den Sachspenden sind haupt- und ehrenamtlich engagierte Menschen die wichtigste Voraussetzung für einen guten und erfolgreichen Kleiderladen im DRK. Die Kleiderläden bieten allen Interessierten eine attraktive und abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeit von "Mensch zu Mensch", vor allem im Verkauf, der Sortierung und Auszeichnung der Waren und Begegnung mit unterschiedlichen Menschen oder bei der Dekoration der Ladenflächen und Schaufenster. Seit Bestehen der Kleiderläden hat sich zwar ein gutes Team zusammengefunden, aber dennoch sind weitere Helfer immer willkommen – egal wie viel Zeit Sie aufwenden können.

Kleiderladen "Jacke wie Hose" in Tauberbischofsheim 
Mergentheimer Straße 30
Tel.: 09341/9205-0

 „Rotkreuzladen“ in Wertheim 
Bismarckstraße (Ecke Hospitalstraße / ehem. Apotheke am Engelsberg
Tel. 09342/935261

 

 

 

 

 

 
   
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news-253 Sat, 28 Aug 2021 09:00:00 +0200 Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Tauberbischofsheim /aktuell/presse-service/meldung/jahreshauptversammlung-des-drk-ortsvereins-tauberbischofsheim.html Die Jahreshauptversammlung des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Tauberbischofsheim, für die Jahre 2020 und 2021 fand kürzlich in der Turnhalle in Großrinderfeld statt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Mohr. Den Tätigkeitsbericht für die vergangenen beiden Jahre trug Bereitschaftsleiterin Susanne Hofmann vor. Dabei erinnerte sie an die Veranstaltungen, die 2019 noch stattfinden konnten. Dazu zählten beispielsweise Faschingsveranstaltungen, der „Autofreie Sonntag“ und das Altstadtfest. Ab März 2020 waren keine Sanitätsdienste mehr möglich, da coronabedingt Veranstaltungen abgesagt wurden.

Dennoch erbrachten die Mitglieder insgesamt rund 4520 Dienststunden, von denen zirka 1495 Stunden bei den Blutspendeterminen geleistet wurden. Durch eine Umstrukturierung der Organisation war es möglich, dass diese trotz Corona weiterhin stattfinden konnten. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit zum Blutspenden.

Nach den Berichten von Kassierer Stefan Schäfer sowie der Kassenprüfer Marianne Goergen und Gernot Seitz wurde der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.

Großrinderfelds Bürgermeister Johannes Leibold, überbrachte die Grüße des Vorsitzenden Günter Beck. Aus gesundheitlichen Gründen konnte dieser an der Veranstaltung nicht teilnehmen und stellte sich für die neue Amtsperiode nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung. Er wurde mit einer Ehrenmitgliedsurkunde und einem Präsent als Dank für die langjährige Vorstandsarbeit verabschiedet.

Bei der Neuwahl des gesamten Vorstands übernahm der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Uwe Rennhofer die Leitung. Als Bereitschaftsleiterin fungiert weiterhin Susanne Hofmann, Patrick Bach ist Bereitschaftsleiter. Neuer Vorsitzender ist Michael Ollmert. Seine Stellvertreter sind Klaus-Dieter Olbrich und Tobias Pfau. Stefan Schäfer und Fabian Karl bleiben Schatzmeister beziehungsweise Sozialleiter. Gernot Seitz und Marianne Goergen prüfen weiterhin die Kasse. Herta Wolf wurde zur Beisitzerin gewählt, Bereitschaftsarzt ist weiterhin Dr. Christopher Zapf. Jannis Midasch zeichnet für die künftige Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe verantwortlich. Schriftführerin ist Katja Hofmann.

Mitglieder geehrt

Einen weiteren Höhepunkt der Tagesordnung bildete die Ehrung langjähriger Mitglieder. Sei fünf Jahren gehört Patrick Bach dem Ortsverein an. Zehn Jahre hält diesem Tobias Olbrich die Treue. Stefan Schäfer ist seit 15 Jahren, Holger Kaiser seit 20 Jahren und Monika Schönleber seit 45 Jahren Mitglied. Für 50-jährige Zugehörigkeit wurde Alois Dittmann, für 55 Jahre Günter Beck, für 60 Jahre Hubert Rincker und für 70 Jahre Herbert Baumann ausgezeichnet.

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news-249 Fri, 20 Aug 2021 09:00:00 +0200 „DRK Zuhause“ bietet attraktive Ausbildungsmöglichkeiten /aktuell/presse-service/meldung/drk-zuhause-bietet-attraktive-ausbildungsmoeglichkeiten.html Jeder Mensch kann in die Situation geraten, für einige Zeit oder dauerhaft auf Pflege angewiesen zu sein. Andererseits haben die meisten Menschen den Wunsch und das Bedürfnis, solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können - auch im Falle einer Krankheit, nach einer Operation oder bei Pflegebedürftigkeit. Dieser Wunsch ist jedoch oft nur realisierbar, wenn für die erforderliche Unterstützung auch geeignete Personen zur Verfügung stehen und die Pflege gewährleistet werden kann.

Da die Zahl der älteren Menschen mit Pflegebedarf in den kommenden Jahren deutlich steigen wird, erhöht sich auch der Bedarf an gut ausgebildeten und motivierten Fachkräften in der Alten- und Krankenpflege. Dazu bietet der DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. eine dreijährige Fachausbildung in diesen Bereichen an. Daraus resultieren für junge Menschen oder für spätere Berufseinsteiger zukunftssichere, wohnortnahe Arbeitsplätze in der ambulanten, teilstationären und stationären Alten- und Krankenpflege.

Zum Beispiel hat Manuela Demirkapi vor Kurzem ihre Ausbildung zur Altenpflegerin beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. erfolgreich absolviert und bereichert jetzt das „DRK-Zuhause“-Team als examinierte Fachkraft. Mit „DRK Zuhause“ hat der Kreisverband im vergangenen Jahr einem bereits zuvor bestehenden Portfolio ein neues Gesicht gegeben, das gegenwärtig erweitert wird. Dazu zählt nach dessen Fertigstellung voraussichtlich im Herbst 2022 das neue Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. in Wertheim.

Das „DRK Zuhause“ sorgt dafür, dass Hilfe und Unterstützung - sei es aufgrund Alter, Krankheit oder einer Behinderung - daheim in vertrauter Umgebung stattfinden kann. Oft ist es möglich, dank der häuslichen Unterstützung eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt zu verkürzen oder ganz zu vermeiden. Dies kann beispielsweise durch ambulante Pflege und entlastende Hilfen zu Gunsten sowohl der pflegende Angehörige, dass dies ansonsten womöglich zusätzlich zu den privaten oder beruflichen Aufgaben zu einer enorm belastenden Anforderung führt“, erklärt Nina Fertig, Leiterin vom „DRK Zuhause“ des Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V.

Weitere Angebote sind unter anderem „Essen auf Rädern“, der Hausnotruf und für unterwegs ein mobiles Notrufsystem, durch das ein Teilnehmer auch außerhalb der Wohnung deutschlandweit per Knopfdruck und GPS-Ortung im Bedarfsfall schnelle Hilfe erhalten kann.

Ergänzend sind aktivierende Hausbesuche vor allem für Menschen möglich, die nicht mehr selbstständig zur Gymnastikstunde oder anderen Aktivitäten kommen können sowie dadurch, schnell an Beweglichkeit und Selbstständigkeit verlieren. Die geschulten „DRK Zuhause“-Mitarbeiter besuchen einmal oder mehrmals wöchentlich nach vereinbarter Zeit die Senioren und bieten eine Kombination aus Bewegung und Gesprächen an. 

Neben den Ausbildungsmöglichkeiten zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann besteht ebenso die Möglichkeit, beim „DRK Zuhause“ ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu leisten. „Hierbei erfahren und lernen junge Menschen neben beruflichen Fertigkeiten und Perspektiven vor allem auch soziale Kompetenzen für ihren weiteren Lebensweg“, betont Nina Fertig.

Weitere Infos und Kontakt: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V – „DRK

Zuhause“, Mergentheimer Straße 30, 97941 Tauberbischofsheim, Tel.: 09341 / 92 05–

60, Fax: 09341 / 9205-99, E-Mail: pflegedienst(at)drk-tbb.de.

 

Foto: 

Vor Kurzem hat Manuela Demirkapi (links) ihre Ausbildung zur Altenpflegerin beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. erfolgreich absolviert und bereichert jetzt das „DRK-Zuhause“-Team als examinierte Fachkraft. Rechts daneben Julia Deppner (Praxisanleiterin) und Nina Fertig (Leiterin DRKZuhause). (Foto: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim)

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news-252 Wed, 18 Aug 2021 09:00:00 +0200 Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Bettingen /aktuell/presse-service/meldung/jahreshauptversammlung-des-drk-ortsvereins-bettingen.html Der DRK-Ortsverband traf sich jüngst Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Mainwiesenhalle zu seiner Jahreshauptversammlung. Da die Versammlung im 2020 pandemiebedingt abgesagt worden war, gab es Berichte über zwei Jahre.

Bereitschaftsleiter Sebastian Nenner verlas den Tätigkeitsbericht. Neben den drei Blutspendeterminen, bei denen in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Urphar und dem Ortsverein Dertingen insgesamt 425 Spenden gesammelt wurden, standen vor allem Sanitätsdienste bei Sport- und Festveranstaltungen auf dem Dienstplan.

Die Bereitschaft war sowohl inner- als auch außerorts im Einsatz. In Bettingen wurden die Heimspiele der Fußballer, sowie das Volleyballturnier „Bettingen Open“ sanitätsdienstlich abgesichert. Man war an den Fremdensitzungen der „Närrischen Sandhasen Bettingen“ sowie am Rosenmontagsball in Urphar, sowie auf dem Faschingsumzug in Assamstadt im Dienst.

Auch auf den Weinfesten in Dertingen und Lauda, sowie dem Weinblütenfest in Königheim waren Sanitäter Ort. Die „Havana Night“ in Bettingen sowie das Altstadtfest und die Michaelismesse in Wertheim wurden ebenfalls unterstützt.

370 Stunden Sanitätsdienst

Insgesamt leistete man etwa 370 Stunden Sanitätsdienst. Zu neun Übungsabenden traf sich die Bereitschaft im Jahr 2019. In der Summe wurden im Bereich Aus- und Weiterbildung etwa 240 Stunden aufgewendet.

Das Jugendrotkreuz traf sich zu 28 Gruppenstunden. Auf dem Programm standen natürlich die Erste Hilfe sowie Bastel- und Spielestunden. Die Helfer-vor-Ort-Gruppe wurde 2019 zu insgesamt 25 Einsätzen alarmiert. Das Gros der Einsätze stellten Kreislaufprobleme dar. Außerdem wurde die Gruppe zu mehreren Verkehrsunfällen und einer reanimationspflichtigen Person gerufen. Insgesamt wurden 2019 über 1100 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Im Jahr 2020 traf sich die Bereitschaft lediglich zu zwei Übungsabenden, bevor der Übungsbetrieb im März pandemiebedingt eingestellt wurde. Auch die Helfer-vor-Ort-Gruppe wurde deaktiviert.

Um die Bereitschaft auf mögliche Einsätze in der Pandemiebekämpfung vorzubereiten, wurden zahlreiche Onlinekurse angeboten. Insgesamt investierte die Bereitschaft in Aus- und Weiterbildung über 200 Stunden. Um die Einsatzkapazitäten der Bereitschaften einschätzen zu können, musste von März bis Juni jeden Sonntag eine Stärkemeldung an die Kreisbereitschaftsleitung erfolgen. Zu Beginn der Pandemie hatte der Landesverband mit erhöhtem Einsatzaufkommen gerechnet. Glücklicherweise ist dies letztlich nicht eingetroffen.

Einsatz in Stuttgart

Die HvO-Gruppe wurde im September wieder reaktiviert. Auch hier mussten die Mitglieder zunächst Fortbildungen absolvieren, die ihnen die neue Einsatzsituation näherbringen sollten. Bis zum Jahresende wurde man noch zu vier Einsätzen gerufen.

Sanitätsdienste wurden im Jahr 2020 nur wenige durchgeführt. Im Februar wurde an Faschingsveranstaltungen in Bettingen, Urphar und Assamstadt Dienst geleistet.

Zur aktiven Pandemiebekämpfung machten sich einige der Bereitschaftsmitglieder im August zum Testzentrum an den Hauptbahnhof Stuttgart auf, um dort Reiserückkehrer aus Risikogebieten auf Covid19 zu testen. An den Antigen-Schnelltest-Stationen in Wertheim und Tauberbischofsheim kurz vor Weihnachten wurde ebenfalls Dienst getan. Im Jahre 2020 wurden im Gesamten mehr als 900 ehrenamtliche Stunden geleistet. Das Jugendrotkreuz traf sich 2020 zu vier Gruppenstunden. Die Pandemie zwang auch die Jugendrotkreuzler dazu, den Übungsbetrieb größtenteils einzustellen.

Bei den Whlen der Delegierten für die Kreisversammlung wurden Bettina Becker, Elfriede Wehr, Juliane Weidmann-Tuma wurden v gewählt. Ersatzdelegierter ist Wolfgang Flegler.

Ortsvorsteher Ralf Tschöp bedankte sich für das große Engagements des Vereins. Gerade in Pandemiezeiten habe das DRK an den Ortschaftsratsitzungen, bei denen das Anleiten der Durchführung von Laientests und die anschließende Auswertung übernommen wurde, große Professionalität bewiesen. Ein großes Lob ging auch an die Helfer-vor-Ort-Gruppe, die der Bevölkerung im Notfall innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung steht.

Kreisbereitschaftsleiter Marco Genise bot abschließend einen Einblick in den Alltag des Kreisverbandes seit Beginn der Pandemie. Er berichtetet unter anderem, dass der im Winter 2020 anstehende Start des Kreisimpfzentrums in Bad Mergentheim zu vielen offenen Fragen bezüglich Finanzierung und Personal geführt habe.

Die Einbeziehung der Bundeswehr habe zu einer Entlastung des Ehrenamtes beigetragen. Genise erwähnte auch die Beteiligung eines Einsatzfahrzeuges an einem Hilfseinsatz in den Überflutungsgebieten in Rheinland-Pfalz, das zur Evakuierung einer Klinik angefordert wurde. Er stellte in Aussicht, den Katastrophenschutz im Main-Tauber-Kreis weiter ausbauen zu wollen und rief zum Mitwirken der Bereitschaften im Katastrophenschutz auf.

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news-248 Tue, 27 Jul 2021 09:00:00 +0200 DRK-Ortsverein Brehmen - Jahreshauptversammlung in der Alten Schule mit Ehrungen verdienter Mitglieder /aktuell/presse-service/meldung/drk-ortsverein-brehmen-jahreshauptversammlung-in-der-alten-schule-mit-ehrungen-verdienter-mitglieder.html In der Alten Schule zog der DRK-Ortsverein Brehmen Bilanz für das letzte Jahr. Langjährige Mitglieder wurden ausgezeichnet. Nach der Begrüßung des Ortsvereinsvorsitzenden Bernd Frank folgte dessen Tätigkeitsbericht. 2019 hätten die aktiven Mitglieder 2155 Arbeitsstunden geleistet, 2020 680 Stunden. Im Frühjahr wurden die Spendenbriefe in Brehmen, Königheim und Buch ausgetragen.

Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverein Brehmen wurden einige Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft von der Kreisbereitschaftsleiterin Manuela Döhner sowie vom Ortsvereins-Vorsitzenden Bernd Frank geehrt. Seit 2013 stehen in Königheim, Brehmen, Buch und Eubigheim DRK-Altkleidercontainer, die gut angenommen wurden. Sanitätsdienst leistete man beim Festival „Solarifari“ in Brehmen und unterstützte das Sport Service Team beim Lumpenball in Lauda, beim Altstadtfest in Tauberbischofsheim sowie beim autofreien Sonntag.

Sieben Versammlungen

Sieben Versammlungen wurden im Übungsraum durchgeführt zudem traf man sich sieben Mal zu Übungsabenden, an denen die HLW mit Defi und Tubus sowie Fallbeispielen geübt wurden. Erste-Hilfe-Kurse wurden in Tauberbischofsheim und Wertheim absolviert, sie wurden von den Ausbildern Bernd Frank, Philipp Herold und Katharina Beuchert durchgeführt. Seit 2019 hat der Verein mit Isabell Fischer eine weitere Ausbilderin. Philipp Herold absolvierte die Ausbildung zum Bereitschaftsleiter.

Insgesamt hatten die Helfer der Helfer-vor-Ort-Gruppe 2019 zehn Einsätze, 2020 waren es drei Einsätze. Bedingt durch fehlende PSA und dem Eigenschutz wurden alle HVO-Gruppen 2020 während der Corona-Pandemie außer Kraft gesetzt. Unter der Kategorie Katastrophenschutz wurden ebenfalls Dienststunden geleistet. Eine Familienwanderung im Sommer sowie eine Winterwanderung jeweils nach Pülfringen wurden über die Bühne gebracht. Auch veranstaltete man wieder einen närrischen Seniorennachmittag. Beim Kinderferienprogramm der Gemeinde wirkte man mit, dazu wurde 2019 der Rettungshubschrauber Christoph 18 in Ochsenfurt besichtigt.

Der siebte Adventszauber am Brehmer Rathaus wurde erfolgreich abgehalten. Der Erlös wurde für Klara aus Sennfeld für ihre Delfintherapie verwendet.

Den Besuchsdienst des DRK am Jahresende bei Senioren ab 70 Jahren machten Erika Dosch-Briol, Diana Basel, und Bernd Frank, diese Besuche werden positiv aufgenommen. Im Kleiderladen „Jacke wie Hose“ seien drei Mitglieder im Helferteam. Erfreulich sei, dass der Verein zwei neue Mitglieder 2020 zu verzeichnen habe. Bei der Kreisversammlung in Königshofen bekam Irene Ganz die Henry-Dunant-Medaille überreicht.

Am Schluss würdigte der Vorsitzende alle aktiven Helfer für ihr Engagement und die vielen ehrenamtlichen Stunden, Dienst am Nächsten im Zeichen der Menschlichkeit zu tun.

Im Anschluss gab der JRK-Leiter den Bericht über die JRK-Gruppe ab und sprach von monatlichen Treffen. Die Kids halfen beim Austragen der Spendenbriefe mit, erlernten Erste-Hilfe-Kenntnisse und das Schminken von Wunden, machten viele Spiele drinnen und draußen. Sie waren in Schwäbisch Gmünd im Trampolino.

Anschließend trug Philipp Herold in Vertretung des Übungsleiters der Fit & Fun-Männerbewegungsgruppe, Markus Heilig, dessen Bericht vor. Die 19 Mitglieder lägen im Alter zwischen 44 und 73 Jahren. Man traf sich 42 mal zur Übungsstunde, in der man nicht nur Gymnastik- und Bewegungsübungen vornahm, ebenso hielt man sich mit Radfahren, Wandern, Schwimmen und Kegeln fit. Des Weiteren wurde ein dreitägiger Ausflug unternommen.

Einwandfreie Finanzführung

Danach erstattete Schatzmeisterin Katja Hofacker den Kassenbericht für 2019 und 2020. Die Kasse wurde von Martina Veith und Joachim Walzenbach geprüft, sie bescheinigten ihr eine einwandfreie Finanzführung. Martina Veith beantragte die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erteilt wurde.

Danach wurden Erika Dosch-Briol sowie Herbert Heilig als Ersatzdelegierte für die Kreisversammlungen bestätigt.

Im Anschluss informierte Kreisbereitschaftsleiterin Manuela Döhner über Seminare und Lehrgänge beim Kreisverband und über die durchgeführten Schnelltest-Aktionen, die gut angenommen worden seien. Ebenso gab sie den Termin für die Kreisversammlung am 23. September bekannt.

Dann berichtete Raphael Spengler über die Arbeit im Jugendrotkreuz – diese sei in der Corona-Zeit schwierig gewesen. Außerdem wies er auf den Lehrgang zum Jugendleiter hin, der im Kreisverband stattfindet.

Herta Wolf berichtete über den Bereich der Kreissozialarbeit im DRK-Kreisverband und über die Kleiderläden in Tauberbischofsheim und Wertheim.

Anschließend überbrachte der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Uwe Rennhofer die Grüße von Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau und dem Präsidium. Er wies auf das Projekt „Wir! Ehrenamt stärken“ hin und bat, sich daran zu beteiligen. Außerdem berichtete er über die Arbeit im Kreisimpfzentrum Bad Mergentheim. Ebenso informierte er über den aktuellen Stand des Baues des Kurzzeit- und Tagespflegezentrums in Wertheim sowie der Rettungswache.

Danach wurden einige Mitglieder von Manuela Döhner, Bernd Frank und Philipp Herold geehrt: für zehn Jahre Holger Hartmann, Steffi Schiefermeyer-Egles, für 15 Jahre Martina Reinhard, für 20 Jahre Karlheinz Spiesberger, für 25 Jahre Gaby Fischer, Bernhard Zegewitz, Daniela Zegewitz, Hubert Zegewitz, für 35 Jahre Irene Ganz, Herbert Heilig, für 50 Jahre Karl Kimmel.

Spende befürwortet

Im Anschluss wurde der Antrag gestellt, die Hochwasser-Betroffenen in Rheinland-Pfalz (Ahrweiler) mit einer Geldspende zu unterstützen, der von der Mitgliederversammlung befürwortet wurde. Unter Verschiedenes wurde von der Versammlung beschlossen, sich an den Kosten der neuen Ausschankanlage sowie Thekeneinrichtung im Bürgerhaus zu beteiligen. Ebenso erwähnte der Vorsitzende, dass der Ortsverein Brehmen mit dem Ortsverein Pülfringen sowie der DLRG Königheim die Antigen-Schnelltests im Gründerzentrum Tauberbischofsheim durchgeführt habe, sowie seit März bei der Firma Kärcher die Schnelltestaktionen unterstützt habe. Auch die Impfaktionen der Firma Kärcher untersütze der Ortsverein Brehmen mit der Praxis Dr. Schmied.

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news-247 Thu, 22 Jul 2021 09:00:00 +0200 DRK Zuhause – Rundum gut versorgt /aktuell/presse-service/meldung/drk-zuhause-rundum-gut-versorgt.html Die sozialen Dienste des DRK Tauberbischofsheim: Bis ins hohe Alter zuhause wohnen und leben! Mit unseren Hausnotruf-, Haushalts-, Menü- und Pflege-Services erhalten Sie alles aus einer Hand – in bekannter DRK-Qualität. Aus Liebe zum Menschen. Das Deutsche Rote Kreuz ist eine der Organisationen mit der größten Erfahrung im Umgang mit Menschen. Von Beginn an ist es unsere Aufgabe, uns jener anzunehmen, die Hilfe benötigen. Auch viele ältere Menschen benötigen Unterstützung im Alltag. Wenn sie dennoch in den eigenen vier Wänden wohnen und leben möchten, sind wir da: Zuhause alt werden mit dem Roten Kreuz.

Wir beraten Sie gerne zu allen Angeboten und unterstützen Sie bei der Beantragung der Kostenübernahme durch Kostenträger wie z.B. Pflege- oder Krankenkassen.

Sie können aus folgenden DRK Angeboten für Zuhause wählen: 

Wir sind Teil eines großen Netzwerkes: so können innerhalb kürzester Zeit alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet werden - mit nur einem Ansprechpartner und für ein sicheres Gefühl.

 

 

 

 

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news-245 Mon, 19 Jul 2021 09:00:00 +0200 Hilfseinsatz des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. beim Hochwasser in Rheinland-Pfalz /aktuell/presse-service/meldung/hilfseinsatz-des-drk-kreisverbandes-tauberbischofsheim-ev-beim-hochwasser-in-rheinland-pfalz.html Tauberbischofsheim / Main-Tauber-Kreis. Auch der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim war mit einem Fahrzeug des Katastrophenschutzes bei den jüngsten verheerenden Hochwasserereignissen in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Die Einheiten stehen nach wie vor in erneuter Alarmbereitschaft. Am vergangenen Donnerstag erhielt der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim um etwa 16 Uhr ein Hilfeersuchen durch das Landratsamt sowie die Integrierte Leitstelle des Landkreises Main Tauber, ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes nebst qualifiziertem Personal bereitzustellen und in den Einsatz zu schicken, um bei den entsetzlichen Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz die dortigen Hilfskräfte und Betroffenen zu unterstützen. Die Alarmierung erfolgte nach Anweisung auf Anfrage des Landes Rheinland-Pfalz an das Innenministeriums Baden-Württembergs. 

Nur zwei Stunden später starteten zwei Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes in einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug des Katastrophenschutzes, nach Absprache und Disposition durch die Kreisbereitschaftsleiterin Frau Manuela Döhner, in den Einsatz.

„Die beiden Hilfskräfte unseres Kreisverbandes mussten erst noch ad hoc und für einen möglichweise längeren Einsatz von ihren Arbeitgebern freigestellt werden sowie auch ihre persönlichen Dinge regeln und packen“, schilderte Manuela Döhner. Zwar seien die DRK-Einsatzfahrzeuge standardmäßig für Einsätze jederzeit einsatzbereit ausgerüstet, jedoch wurden sie in diesem speziellen Fall und aufgrund der gegebenen Situation zusätzlich mit weiteren Decken, Ersatzkleidungen und Schutzmasken ausgestattet.

Mit Sondersignal in Form von Blaulicht und Horn begab sich das Einsatzfahrzeug des Katastrophenschutzes nach Bruchsal zur Landes-Feuerwehrschule, wo der Treffpunkt für die DRK-Einsatzfahrzeuge und -hilfskräfte des Regierungsbezirks Stuttgart des Landes Baden-Württemberg vereinbart war. Von dort setzte sich ein Konvoi mit 25 Fahrzeugen in Gang, der in der Nacht zum Freitag gegen 1.30 Uhr die Einsatzregion in Ahrweiler erreichte.

Rund zwei Stunden später erfolgte der Alarmierungsauftrag, dort die Evakuierung einer Klinik zu unterstützen. „Die besondere Situation, Schwierigkeit und Herausforderung war, dass der Einsatzort aufgrund des Hochwassers nicht unmittelbar erreicht werden konnte. Nach Übergabe der Patienten durch die Feuerwehr wurden diese wiederum mit den Fahrzeugen des Katastrophenschutzes in entsprechende Klinken verlegt“, berichtete Herr Uwe Rennhofer.

„Die Evakuierung klappte gut und reibungslos“, teilte Frau Döhner mit. Ein Großteil der beteiligten Fahrzeuge konnte nach erfolgreicher Evakuierung die Heimfahrt antreten, andere wiederum blieben zur Absicherung und weiteren Unterstützung vor Ort. Die Helfer des DRK-Kreisverbandes kamen am Freitag am späten Nachmittag gesund aber erschöpft und mit überwältigenden Eindrücken wieder in Tauberbischofsheim an.

„Es zeigt einhergehend einmal mehr, wie eminent wichtig es ist, dass die Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen in solchen Notfall- und Katastrophenfällen Hand in Hand arbeiten“, unterstrich die Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau. „Das DRK zählt zu denjenigen Hilfsorganisationen, welche vor Ort da unterstütz, wo Hilfe gebraucht wird aber auch eine Regelversorgung der Betroffenen durch z.B. Lebensmittel, Medikamente oder Kleidungen gewährleistet“.

Zugleich bekräftigte sie expliziert die enorme Bedeutung des vom DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim und des vom Landkreis getragenen und organisierten Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes, als auch die Forderung und Notwendigkeit einer ausreichenden Kostendeckung durch Land und Bund. 

Aktuell erreichen sowohl die Kreisverbände wie auch den Landesverband Hilfsangebote aus der Bevölkerung. Eine konkrete Bedarfsabfrage durch die vorort-strukturen ist aktuell nicht angezeigt, so der DRK-Landesverband Baden-Württemberg.

Für Geldspenden wurde folgendes Konto eingerichtet: IBAN: DE63370205000005023307, BIC: BFSWDE33 bei der BANK FUER SOZIALWIRTSCHAFT AG unter dem Stichwort „Hochwasser“.

 

 

 

 

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news-246 Mon, 12 Jul 2021 16:00:00 +0200 Neue DRK-Gruppenführer starten durch /aktuell/presse-service/meldung/neue-drk-gruppenfuehrer-starten-durch.html Ob bei größeren Schadensereignissen, Sanitätswachdiensten, dem Einsatz bei großen Sport- und Freizeitveranstaltungen oder in Einsatzformationen des Katastrophenschutzes - die Führung und Steuerung eines Einsatzes muss gelernt, trainiert und ausreichend geübt werden. Gruppenführer sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Einsatzkräften auf der einen Seite und übergeordneten Führungskräften auf der anderen Seite. Sie nehmen Einsatzbefehle entgegen und setzen diese eigentverantwortlich mit ihren unterstellten Helfern um. Unter der Ausbildungsleitung von Michael Kiefner (DRK KV Mosbach) haben sich die Rotkreuzhelfer für diese neue Aufgabe im Deutschen Roten Kreuz aus den Kreisverbänden Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim qualifiziert. Nach 2 Wochenenden mit insgesamt 5 Tagen wird die Ausbildung zum Gruppenführer mit der zweiteiligen Prüfung abgeschlossen. Im theoretischen Prüfungsteil mussten die Prüflinge ihr Fachwissen in den Bereichen Rechtsvorschriften, Einsatztaktik und Einsatzgrundsätze unter Beweis stellen. Im praktischen Teil der Prüfung wurden die Kenntnisse und die fachgerechte Anwendung der Dienstvorschrift DV100 im simulierten Einsatz geprüft. Alle Prüfungsteilnehmer haben die Prüfung am vergangenen Sonntag erfolgreich absolviert und können nun auf Ortsvereinsebene in der Einsatzgruppe Bereitschaft, aber auch im Katastrophenschutz in der Einsatzeinheit als Führungskräfte eingesetzt werden. Es handelt sich dabei bereits um den zweiten Gruppenführer-Lehrgang nach 2019, der dezentral für die DRK Kreisverbände in Nordbaden ausgerichtet wurde.

Die Prüfung nahm am vergangenen Sonntag die Prüfungskommission des Landesverbandes Baden-Württemberg in Vertretung durch den stv. Landesdirektor der Bereitschaften Heiko Fischer, Kreisbereitschaftsleiter des Kreisverbands Buchen Dominic Burger-Graseck und Ausbilder Michael Kiefner ab. "Gruppenführer sind z.B. bei Sanitätsdiensten und Einsätzen der Bereitschaft für bis zu 8 Einsatzkräfte verantwortlich. Für diese Tätigkeit haben wir im Lehrgang die Grundlagen vermittelt, die eigentliche Führungsarbeit muss nun durch regelmäßiges Anwenden und Üben vertieft und geschärft werden" weiß Dominic Burger-Graseck, Kreisbereitschaftsleiter im DRK Kreisverband Buchen, der den Lehrgang zusammen mit der DRK Landesschule Baden-Württemberg organisiert hat und selbst langjährige Führungskraft ist. Das Ausbilder- und Prüferteam freue sich, immer wieder engagierten Nachwuchs im Bereich der Führungskräfte zu sehen, denn diese tragen maßgeblich zum Gelingen von größeren Einsatzlagen, wie zuletzt der Corona-Pandemie, bei.

Unser Bild zeigt die Teilnehmer mit ihrem Ausbilder- und Prüferteam im DRK-Kreisverband Buchen. Für die Zeit der Aufnahme wurde die Maske abgenommen, die 3G- und Abstandsregeln wurden natürlich beachtet.

 

 

 

 

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news-243 Fri, 09 Jul 2021 11:10:00 +0200 DRK-Kreisverband engagiert sich gegen Rassismus und Ausgrenzung /aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-engagiert-sich-gegen-rassismus-und-ausgrenzung.html Begleitung und Beratung von jugendlichen Migranten und erwachsenen Zuwanderern bietet der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim auch während der Pandemie. Ein Aktionstag rückte diese Arbeit in den Fokus. Auf Grundlage des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes kommt eine 25-jährige Drittstaatsangehörige nach Deutschland, um als Pflegekraft zu arbeiten. Für eine Beschäftigung als Krankenpflegerin muss jedoch ihr Berufsabschluss aus ihrem Heimatland anerkannt werden. Daher wendet sie sich zur Beratung an den Jugendmigrationsdienst (JMD) des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim, um die Voraussetzungen für eine Anerkennung zu klären.

Ebenfalls an die DRK-Beratungsstelle gelangt eine 35-Jährige aus einem EU-Mitgliedstaat, die in Deutschland im Rahmen des Gesetzes über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern – kurz genannt Freizügigkeitsgesetz/EU – eine Arbeit sucht. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) unterstützt die Arbeitssuchende unter anderem bei der Recherche, Erstellung eines Lebenslaufs und Kontaktaufnahme mit Arbeitgebern.

Dies sind nur zwei von zahlreichen Beispielen für die vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten des JMD und der MBE beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim. Um verstärkt die Profile und Angebote beider Migrationsberatungsdienste in den Fokus zu stellen und für eine Verbesserung der Finanzierungssituation der Programme zu werben, fand in der vergangenen Woche ein bundesweiter Aktionstag statt, an dem sich verschiedene Wohlfahrtsverbände wie etwa das Deutsche Rote Kreuz beteiligten.

Eine von vier Säulen

Der JMD ist als Teil der Bundesinitiative „Jugend Stärken“ neben der MBE, den Integrationskursen und den berufsbezogenen Deutschkursen eine der vier Säulen bundesgeförderter Integrationsinstrumente. Dabei werden junge Menschen vom zwölften bis zum 27. Lebensjahr mit Einwanderungsgeschichte durch individuelle Unterstützung, Gruppenangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und der Jugendhilfe begleitet. 

Kernstücke der JMD-Arbeit sind sowohl mehrsprachige Beratung, Case Management, sozialpädagogische Begleitung während der Integrationskurse, Quartiers- und Bildungsangebote als auch eine datensichere Onlineberatung. Gefördert werden die bundesweit rund 500 JMD-Beratungsstellen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

„Die JMD sind grundlegend präventiv tätig und stehen für eine offene, pluralistische Gesellschaft. Sie wirken mit ihrer interkulturellen und diskriminierungskritischen Arbeit Rassismus und Ausgrenzung entgegen und tragen zur Förderung des sozialen Friedens bei“, erklärt Felix Müller, Leiter der Migrationsdienste beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim. Mit dem Programm „Respekt Coaches“ (www.jmd-respekt-coaches.de) ist der JMD inzwischen auch direkt an Schulen tätig, um mit Angeboten für alle Klassenstufen Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen unter Schülerinnen und Schülern mit und ohne Einwanderungsgeschichte zu begünstigen. Dieses Programm soll im Rahmen des Maßnahmenpakets des Bundes gegen Extremismus und Rassismus weiter ausgebaut werden. Auch beim DRK Tauberbischofsheim wird künftig ein Programmstandort angesiedelt sein, um das Präventionsprogramm im Main-Tauber-Kreis anzubieten. 

Zuverlässige Begleitung

„Auch während der Pandemie und der Schließung vieler Einrichtungen wurden und werden Ratsuchende zuverlässig begleitet“, betont Müller. Im Jahr 2020 wurden bundesweit 115 000 junge Menschen aus 180 Nationen beraten, davon rund 230 alleine beim Tauberbischofsheimer DRK-Kreisverband. Um eine Erreichbarkeit für junge Ratsuchende in Pandemiezeiten zu gewährleisten, haben die JMD ihre Arbeitsplattformen weiterentwickelt. So wurden Beratungen, Gruppen- und Bildungsangebote verstärkt per Mail, Telefon oder Videokonferenz angeboten. Weitere Impulse zur Entwicklung der virtuellen JMD-Arbeit werden aktuell im Modellprojekt „JMD digital“ erarbeitet.

Die gleichfalls bundesgeförderte MBE ist Bestandteil des Integrationsangebotes des Bundes und bietet seit 2005 anerkannte Anlauf- und Beratungsstellen für Menschen mit Einwanderungsgeschichte in ganz Deutschland. Auch hier gehört das DRK zu den Wohlfahrtsverbänden, die entsprechende Angebote offerieren.

„Die sozialpädagogische Beratung und Begleitung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte wird durch Netzwerkarbeit im örtlichen Gemeinwesen ergänzt“, berichtet Müller. Partner seien vor allem die Jugendmigrationsdienste, der DRK-Suchdienst, Ausländerbehörden, Leistungsträger nach SGB II, die Agentur für Arbeit, Integrationskursträger, Anerkennungsstellen, Migrantenorganisationen, Bildungsträger und Fachberatungsstellen. Auch hier besteht mit der Messenger App MBEon ein spezifisches Online-Beratungsangebot.

640 Beratungen vor Ort

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr in der MBE etwa 305 300 Beratungsfälle gezählt. Zuzüglich der über 210 600 mitberatenen Familienangehörigen konnten somit bundesweit insgesamt fast 516 000 Personen erreicht werden. Davon entfielen auf den DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim etwa 640 Beratungsfälle.

Wie verlässlich und systemrelevant die MBE vor Ort sei, habe sich ebenfalls innerhalb der pandemiebedingten Krisensituation verstärkt gezeigt. „Während Maßnahmen zur Einschränkung der Ausbreitung des Covid-Virus die Arbeiten vieler Behörden und sozialer Einrichtungen behinderten, konnten wir mit den JMD- und MBE-Stellen trotz dieser Einschränkungen die Beratungsarbeit – wenn auch teilweise auf digitalen Wegen – durchweg sicherstellen“, resümiert Müller. „Damit haben meine Kolleginnen im JMD und MBE einmal mehr ihr hohes Engagement bewiesen und ein qualitativ hochwertiges Beratungsangebot aufrechterhalten“, unterstreicht er.

Weitere Informationen und Kontakt: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim, Migrations- und Suchdienste, Mergentheimer Straße 30, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon: 09341/92 05 0, Fax: 09341/92 05 99, E-Mail: jmd@drk-tbb.de, mbe@drk-tbb.de, suchdienst@drk-tbb.de.

 

 

 

 

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news-244 Wed, 07 Jul 2021 11:10:00 +0200 Mit DRK-Fahrsicherheitstrainings schnell und sicher am Ziel ankommen /aktuell/presse-service/meldung/mit-drk-fahrsicherheitstrainings-schnell-und-sicher-am-ziel-ankommen.html Um die Sicherheit der ehrenamtlichen Helfer zu gewährleisten, bieten die DRK-Kreisverbände Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim regelmäßig Fahrsicherheitstrainings an. Buchen. Wenn die Leitstelle „Kreislaufstillstand“ meldet, drücken die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom DRK, die zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert sind, schon mal etwas mehr aufs Gaspedal. Jede Sekunde zählt. Doch ein beladenes Einsatzfahrzeug mit Blaulicht sicher durch überfüllte Bundesstraßen, dicht gedrängten Stadtverkehr oder bei prasselndem Regen in der Nacht zu steuern, ist eine Herausforderung. Das DRK bietet seinen Mitgliedern hierfür regelmäßig ein spezielles Fahrsicherheitstraining an.

Das Risiko eines Unfalls ist bei jeder Sonderrechtsfahrt, wenn Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet sind, um ein Vielfaches erhöht. Auch erfahrene Retter und gute Fahrer stehen jedes Mal unter Adrenalin, wenn sie sich mit hoher Geschwindigkeit einer roten Ampel nähern. Das Thema Verkehrssicherheit gewinnt an Bedeutung, weil es für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte immer anstrengender wird, mit Blaulicht und Sirene über volle Straßen zu fahren.

Verbesserte Sicherheitstechnik

Nicht nur regelmäßige Hiobsbotschaften in Sachen Rettungsgasse lassen hier aufhorchen. Moderne Autos sind mehr und mehr gedämmt. Wer Musik hört, nimmt Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn mitunter erst sehr spät wahr. Vielleicht zu spät. Darum investiert das DRK in verbesserte Sicherheitstechnik und bot erneut ein Training mit Profis an. Teilgenommen haben dabei am vergangenen Samstag neun Helfer aus den DRK-Kreisverbänden Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim.

Moderne Einsatzfahrzeuge sind lauter, haben ein großes Airbag-System, helle LED-Blitzleuchten und eine auffällige Signalbeklebung, die die Sichtbarkeit der Wagen erneut erhöhen.

Doch am Steuer sitzen immer noch Menschen – im Einsatzfahrzeug und in jedem Auto, Bus oder Lkw. Im Ernstfall, wenn Autos nicht ausweichen oder Verkehrsteilnehmer unvorhergesehene Bewegungen machen, müssen die Fahrer schnell und sicher reagieren können. Sie müssen bei Vollbremsungen und auch bei sehr hohen Geschwindigkeit jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug behalten. Das haben sie nun auf einem Trainingsgelände mit der Kreisverkehrswacht Heilbronn geübt und sich Tipps von Profis geholt.

Sicheres Fahren fängt bei der richtigen Sitzposition an: Sitzhöhe, Position der Kopfstützen, Abstand zu Pedalen und Lenkrad. Das alles muss passen – und es muss schnell passen, wenn der Ernstfall eintritt, erläuterten die Experten beim Fahrsicherheitstraining für die DRK-Einsatzkräfte. Gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht wurde dieser nun trainiert, denn im normalen Straßenverkehr kann man nicht eben bei 80 Stundenkilometern eine Vollbremsung machen oder versuchen, Autos auszuweichen.

Eigenschaften besser einschätzen

Bei den Sicherheitstrainingseinheiten, die das DRK für seine Einsatzkräfte anbietet, sollen die Einsatzkräfte die Fahreigenschaften in Extremsituationen besser einschätzen und dafür mal bis an Limit gehen können. Damit sie im Ernstfall weder sich, noch Patienten und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen und ständig die Kontrolle behalten.

Die Einsatzkräfte wissen jetzt, wie stabil die Fahrzeuge auch bei extremen Fahrmanövern unterwegs sind. Doch sie kennen auch die Grenzen von Physik und Schwerkraft.

„Es ist eine wertvolle Erfahrung dies zu trainieren, damit unsere Einsatzkräfte in Drucksituationen wissen, wie sie reagieren können“, berichtet Dominic Burger-Graseck, Kreisbereitschaftsleiter im DRK Kreisverband Buchen, der das Training in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht Heilbronn organisiert hat. Dann müsse der Autopilot im Kopf anspringen, der kräftig bremst, das Fahrverhalten des Einsatzfahrzeuges kennt und die Lenkbewegungen an die Geschwindigkeit anpasst, so Burger-Graseck weiter. So wurde immer wieder geübt, unvorhergesehenen Fahrbewegungen anderer Fahrzeuge oder spät auszumachenden Hindernissen auszuweichen und dabei stets die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten – auch bei Nässe, spiegelglatter Fahrbahn und anderen Umwelteinflüssen.

Patienten schnell erreichen

„Ein Einsatzfahrzeug kann auch mal mit 120 Stundenkilometern unterwegs sein, um Patienten schnell zu erreichen“, so Burger-Graseck, der selbst regelmäßig Einsatzfahrten absolviert. Die Sicherheit der Fahrer und der Verkehrsteilnehmer sei dabei entscheidend: Über eine Ampelkreuzung fahre man nicht, ohne vorher abzubremsen. Es gelte, die jeweils vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht um mehr als die Hälfte zu überschreiten.

 

 

 

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news-242 Tue, 06 Jul 2021 11:10:00 +0200 Erste Hilfe Kurse finden wieder statt /aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-kurse-finden-wieder-statt.html Unsere Erste Hilfe Kurse finden wieder in statt. Nachdem die Corona-Inzidenzen stabil sind, geht es nun – natürlich unter Schutzbedingungen – erneut los mit dem Ausbildungsprogramm beim DRK Kreisverband Tauberbischofsheim. Sie waren sicherlich schon mal in einer Situation, in der Sie die Hilfe eines Mitmenschen benötigt haben. Sei es zu Hause, in der Firma, in der Schule oder während Ihrer Freizeit. Umso mehr sollte es auch für Sie dann selbstverständlich sein, anderen in Notfallsituationen zu helfen. Der Erste Hilfe Kurs wendet sich grundsätzlich an alle Interessierten und liefert Ihnen die Handlungssicherheit in Erster Hilfe bei nahezu jedem Notfall in Freizeit und Beruf.

Inhalte  

  • Eigenschutz und Absichern von Unfällen
  • Helfen bei Unfällen
  • lebensrettende Sofortmaßnahmen wie stabile Seitenlage, Wiederbelebung, Helmabnahme bei einem bewusstlosen Motorradfahrer
  • Wundversorgung
  • Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen
  • Verbrennungen, Hitze-/Kälteschäden
  • Verätzungen
  • Vergiftungen
  • zahlreiche praktische Übungsmöglichkeiten. 

Für welche Personengruppen eignet sich dieser Kurs?

  • Führerschein-Anwärter (alle Führerscheinklassen)
  • betriebliche Ersthelfer, welche eine Grundausbildung benötigen, bzw. deren letzter Kurs länger als zwei Jahre her ist
  • Übungsleiter/ Sporttrainer
  • Referendare
  • Rettungsschwimmer in Ausbildung

Für die Kursteilnahme ist die Vorlage eines tagesaktuellen negativen SARS-CoV-2-Schnelltest notwendig. D.h. der Test muss das Datum des Kurstages tragen. Bei Bedarf kann der Schnelltest auch im DRK zum Preis von 12 Euro durchgeführt werden, auch das Mitbringen eines Selbsttestes ist zulässig. Der Kurs kostet für Selbstzahler 50 Euro und ist, wenn nichts anderes vereinbart, am Lehrgangstag in bar zu zahlen. 

Mehr zu den Kursen in Tauberbischofsheim und Wertheim und eine Übersicht der Termine finden Sie hier

 

 

 

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news-235 Thu, 01 Jul 2021 11:10:00 +0200 Grundsteinlegung für das Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum in Wertheim /aktuell/presse-service/meldung/grundsteinlegung-fu%CC%88r-das-solitaere-kurzzeit-und-tagespflegezentrum-in-wertheim.html Wertheim. „Wir liegen mit der Baumaßnahme bislang gänzlich im Zeitplan“, betonte Oskar Fuchs, Präsident des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V., am Mittwochnachmittag bei der Grundsteinlegung für das Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum des DRK in Wertheim. Nachdem Mitte März der symbolische Spatenstich für den für den Neubau des Rotkreuzzentrums mit Pflegestation und Rettungswache auf dem Reinhardshof erfolgte, konnte jetzt die offizielle Grundsteinlegung speziell für den Neubau des „Solitären Kurzzeitund Tagespflegezentrums“ des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Reinhardshof zumindest im kleinen Kreis nachgeholt werden. Ehrengäste waren unter anderem Landrat Christoph Schauder, dessen Vorgänger und DRK-Kreisverbands-Vizepräsident Reinhard Frank, Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein, Christian Reinhardt, Geschäftsführer der Brandel-Bau GmbH in Tauberbischofsheim sowie Eberhard Dörr, Geschäftsführer der Systembau Dörr GmbH in Gerlachsheim.

„Wir konnten mit dem Bau zügig und fristgemäß beginnen“, blickte Fuchs zurück. Inzwischen seien nicht nur bereits die Grundstrukturen des Neubaus deutlich erkennbar, sondern auch dessen Dimensionen sowie die Konturen der ebenerdigen 30 Kurzzeitpflegezimmer zuzüglich der geplanten 15 Tagespflegeplätze. Insgesamt sei das Rotkreuzzentrum am Wertheimer Reinhardshof das größte Bauvorhaben in der bisherigen Geschichte des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V.

Nachdem das Präsidium des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. Anfang 2018 von einem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg erfahren hatte, das zur Bedarfsdeckung im Bereich der Kurzzeitpflegeplätze beitragen soll, habe man sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und Überlegungen für ein Angebot begonnen. Durch das besondere Interesse und der Nähe des Rotkreuz-Krankenhauses habe sich der Verband dabei rasch auf den Standort Wertheim konzentriert.

Im Anschluss an die Förderzusage des Landes 2019, wurden innerhalb des DRK die Voraussetzungen zum Bau einer solchen Einrichtung geschaffen. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund sechs Millionen Euro. Das Land fördert die Maßnahme mit 1,5 Millionen Euro, der Main-Tauber-Kreis steuert 250 000 Euro bei. Die Fläche hatte das DRK von der Stadt Wertheim erworben. Bei vielen privaten oder öffentlichen Baumaßnahmen sei es eine alte und gute Tradition, aktuelle Dokumente und Gegenstände einzuschließen und als Zeitzeugnis für spätere Generationen mitzugeben, erklärte Oskar Fuchs. Deshalb wolle man mit einer dann mit eingemauerten „Zeitkapsel“ der Nachwelt einige zeitgenössische Hinterlassenschaft ermöglichen, sofern diese später entdeckt werde. Dazu zählen unter anderem zwei tagesaktuelle Regionalzeitungen, ein Geschäftsbericht des DRK-Kreisverbandes und Fotos vom Spatenstich für das Gebäude. 

Darüber hinaus dankte der DRK-Kreisverbandspräsident Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein als wesentlicher Ideengeber und Initiator, den Neubau auf dem ehemaligen Kasernengelände am Reinhardshof zu errichten, da andere Alternativen erheblich ungünstiger erschienen wären. Außerdem habe die Stadt Wertheim den Bebauungsplan sehr rasch in Angriff genommen. Bei weiterhin zügigem Verlauf der Bauarbeiten rechne man mit einer Fertigstellung des DRK-Pflegezentrums etwa im September 2022. „Wir sind mit dem bisherigen Verlauf der Baumaßnahme sehr zufrieden“, bekräftigte ebenso DRKKreisgeschäftsführerin Manuela Grau im Rahmen der Grundsteinlegung.

Landrat Christoph Schauder bezeichnete das solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum nicht nur für die Stadt Wertheim und deren Umgebung als Profit, sondern für den gesamten Main-Tauber-Kreis. „Das Thema Pflege wird immer wichtiger und der Bedarf zunehmend höher“, unterstrich er. Gleichzeitig dankte Schauder zum einen speziell dem Kreisrat für die Unterstützung, zum zweiten beglückwünschte der neue Landrat und vormalige Erste Landesbeamte den DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim „für seinen Mut zu diesem ambitionierten Vorhaben“. Jetzt sehe man mit großer Freude als nächste Schritte dem Richtfest und dann im kommenden Jahr der Einweihung entgegen. 

Bürgermeister Wolfgang Stein, der die Grüße des Wertheimers Oberbürgermeisters Markus Herrera Torrez überbrachte, hob ebenfalls den beträchtlichen Bedarf sowohl an Kurzzeit- als auch an Tagespflegeplätzen hervor, zumal einhergehend damit eine erhebliche Entlastung für pflegende Angehörige verbunden sei. Gleichsam wie Fuchs und Schauder nannte auch Stein den Standort der zukünftigen DRK-Pflegeeinrichtung als richtige Entscheidung und ideal unmittelbar gegenüber der Rotkreuzklinik Wertheim nebst Effekten einer Symbiose. Der Baustelle und dem Bauteam wünschte er mit einem „Glückauf!“ einen weiterhin unfallfreien Verlauf.


 

 

 

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news-237 Tue, 22 Jun 2021 11:10:00 +0200 Noch offene Stellen für 2021/2022: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) / Bundesfreiwilligendienst (BFD) /aktuell/presse-service/meldung/noch-offene-stellen-fuer-2021-2022-freiwilliges-soziales-jahr-fsj-bundesfreiwilligendienst-bfd.html Für das Jahr 2021/2022 haben wir noch offene Stellen für das Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) für den Standort Tauberbischofsheim. Jetzt noch für das Jahr 2021 und 2022 bewerben!

Wir suchen: 

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) / Bundesfreiwilligendienst (BFD)

 

Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V.

Ein Jahr für Dich, ein Jahr für Andere!

Das Freiwillige Soziale Jahr, kurz FSJ, beim DRK in Tauberbischofsheim über den Träger DRK-KV Aalen e.V. gibt jungen Menschen die Chance, bei der Arbeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen ihr soziales Engagement zu verstärken und ihre Persönlichkeit zu festigen und zu formen. Es ist aber auch eine Möglichkeit, Wartezeiten auf Ausbildungs- oder Studienplätze zu überbrücken und sich beruflich zu orientieren.

Ein FSJ dauert i.d.R. 12 Monate, währenddessen die TeilnehmerInnen sozialversichert sind und pro Monat ein sog. Taschengeld für ihre Arbeit in den Einrichtungen bekommen. Dabei sind sie weiterhin berechtigt, Kindergeld in voller Höhe zu beziehen. In diesen 12 Monaten haben die Freiwilligen durchschnittlich 25 Tage Urlaub zur Verfügung. Zusätzlich zu der praktischen Arbeit in den Einrichtungen finden innerhalb eines FSJ 25 Seminartage statt, in denen Praxis reflektiert, Themen aus dem Alltag der Jugendlichen aufgegriffen und soziale Projekte durchgeführt werden.

Das FSJ wird auf Wartezeiten für das Studium angerechnet und in vielen Studiengängen als bereits abgeleistetes Praktikum anerkannt. In einigen Ausbildungsberufen ist es inzwischen ein wichtiges Bewerbungskriterium.

Die Einsatzmöglichkeiten beim DRK KV Aalen e.V. sind sehr vielfältig: von Aalen aus wird das FSJ für das DRK in ganz Württemberg verwaltet, deshalb stehen auch Stellen in ganz Württemberg zur Verfügung.

Beim DRK Tauberbischofsheim gibt es die Möglichkeit, ein FSJ im Bereich

  • Rettungsdienst/Krankentransport
  • Soziale Dienste mit Essen auf Rädern und Behindertenfahrdienst
  • Abteilung Ausbildung, Ehrenamt und Verbandsentwicklung  zu absolvieren.

 

Des Weiteren ist es beim DRK KV Aalen e.V. möglich einen Freiwilligendienst im Ausland, in verschiedenen Ländern, zu absolvieren. Die Teilnehmer werden vor ihrem Freiwilligendienst in Seminaren auf ihren Einsatz vorbereitet und erhalten einen Intensivsprachkurs. Vor Ort wird Verpflegung und Unterkunft gestellt und die Freiwilligen erhalten ein landesübliches Taschengeld.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde dich unter

VDRK Kreisverband Aalen e.V.
Frau Inga Wunderle
inga.wunderle(at)drk-aalen.de
Tel. 07361 / 951 - 355

oder beim

DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V.
Frau Eleonore Dürr
Tel. 09341 / 9205 - 16

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Einen Link zur Stellenbörse finden Sie hier.

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news-250 Thu, 17 Jun 2021 09:00:00 +0200 SPD-Bundestagskandidatin Anja Lotz zu Besuch beim DRK Tauberbischofsheim /aktuell/presse-service/meldung/spd-bundestagskandidatin-anja-lotz-zu-besuch-beim-drk-tauberbischofsheim.html Die SPD-Bundestagskandidatin Anja Lotz ist auf Gesprächstour. Vor Ort wolle sie sich einen direkten Eindruck von Verhältnissen im Wahlkreis verschaffen. Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim stand mit Präsident Oskar Fuchs und Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau gerne zur Verfügung.

„Mir begegnen immer wieder Krankenwagen. Da ist das DRK sichtbar. Ihr persönlich gebe es ein Gefühl der Sicherheit, dafür sei sie dankbar“, so Anja Lotz. 

Im Laufe eines Jahres würden etwa 11.600 mal Rettungswagen, Notarzteinsätze und Krankentransporte zum Einsatz kommen, so Oskar Fuchs. Es sei eine große Herausforderung bei uns im ländlichen Raum die Rettungsfrist einzuhalten. Neben diesem sichtbaren Teil der Arbeit erbringe der DRK-Kreisverband viele andere Leistungen. Ausbildung, Mobile Dienste, Ambulante Pflege und  Rotkreuzladen sei hier zu nennen. Möglich sei dies durch über 1.100 ehrenamtlich Tätige. Fuchs war es wichtig klar zu stellen, dass auch das gesamte Präsidium ehrenamtlich tätig sei. 

Der Bau einer Einrichtung für Kurzzeit- und Tagespflege in Wertheim sei das aktuell größte Projekt. Es beinhalte auch eine neue Rettungswache, einen Rotkreuzladen und Ausbildungsräume. Der Bedarf an diesen Pflegeplätzen sei vorhanden, berichtete Anja Lotz und bezog sich dabei auf eigene Erfahrungen. 

Der Katastrophenschutz wird mit zwei Einsatzeinheiten für den gesamten Main-Tauber-Kreis geleistet. Das sei im ländlichen Raum nicht kostendeckend, so Geschäftsführerin Manuela Grau. Problematisch sei auch der ungleiche Status der Helfer in den verschiedenen Rettungsorganisationen. Thomas Kraft freute sich, dass er als Kreisrat einem Zuschuss zur Reduzierung des Defizits zustimmen konnte. Die Gleichstellung der Helfer sah er ebenfalls als Selbstverständlichkeit an. Die SPD Main-Tauber werde dazu eine Initiative in die Landespolitik ergreifen. 

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news-200 Fri, 03 Jul 2020 11:13:00 +0200 Erste Hilfe Aus- und Fortbildungen beim DRK wieder möglich /aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-aus-und-fortbildungen-beim-drk-wieder-moeglich.html Tauberbischofsheim/ Wertheim. Der DRK-Kreisverband bietet ab sofort wieder Erste Hilfe Aus- und Fortbildungen für alle Führerscheinklassen und betriebliche Ersthelfer an. Vor einigen Monaten wäre es noch ein befremdliches Bild gewesen: Samstagmorgen 8 Uhr, insgesamt vierzehn Personen stehen mit Sicherheitsabstand und Mund-Nasen-Bedeckung vor der Tür der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Tauberbischofsheim. Birgit Kämmer, hauptamtliche DRK-Ausbilderin, öffnet die Haupteingangstür und lässt die Teilnehmer des Erste Hilfe Kurses in die Geschäftsstelle. Nach vierzehn Wochen ohne Lehrgangsbetrieb führt nun auch der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. seit Mitte Juni wieder Erste Hilfe Ausbildungen durch.

Die Corona-Lage hatte dazu geführt, dass am 9. März 2020 alle Lehrgänge des Dienstleistungsbereiches Ausbildung abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten. Dies betraf neben den Erste Hilfe Aus- und Fortbildungen für Führerscheinerwerber und betriebliche Ersthelfer auch die gruppenspezifische Fortbildungen für Pflegepersonal und Erzieher sowie alle Ausbildungslehrgänge für die ehrenamtlichen Sanitätshelfer der Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim.

„Von heute auf Morgen stand der Ausbildungsbetrieb komplett still – und das in einer Phase des Jahres, in der normalerweise Montag bis Samstag täglich Lehrgänge stattfinden“, erinnert sich Uwe Rennhofer, Leiter des Dienstleistungsbereiches Ausbildung, Ehrenamt und Verbandsentwicklung des DRK-Kreisverbandes. Die Vorbereitungen für einen eventuellen Ausbildungsstopp waren bereits Tage vorher im DRK-internen Einsatzstab besprochen worden, sodass dieser nach dem Beschluss im Einsatzstab sofort umgesetzt werden konnte.

„Die Gesundheit unserer Teilnehmer und haupt- und ehrenamtlichen Ausbilder und Helfer stand und steht für uns an erster Stelle“ begründet Alexa Müssig, stv. Leitung des Dienstleistungsbereiches Ausbildung, Ehrenamt und Verbandsentwicklung die Entscheidung.

„Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass wir nun wieder ausbilden können und dürfen – auch wenn unter besonderen, der Situation angepassten Bedingungen“. Die Wiederaufnahme der Lehrgänge wurde von langer Hand geplant. In Abstimmung mit den Handlungsempfehlungen des DRK-Landesverbandes, der Berufsgenossenschaften und dem Gesundheitsamt wurde ein Hygienekonzept für den Lehrgangsbetrieb erstellt, in den DRK-Lehrsälen wurden Bodenmarkierungen angebracht, welche die Sicherheitsabstände zwischen Teilnehmerstühlen, Übungsbereich und dem Ausbilder optisch darstellen. Nach jedem Lehrgang stehen umfassende Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen an.

Auch das Ausbildungsprogramm wurde didaktisch an die neue Situation angepasst – viele praktische Partner- und Gruppenarbeiten mussten durch andere Lehrmethoden und –medien ersetzt werden, so dass der Kontakt zwischen den Teilnehmer auf ein absolutes Minimum reduziert werden konnte.
Sollte ausnahmsweise doch ein Kontakt zu anderen Teilnehmer unumgänglich sein, ist das Tragen von Einmalhandschuhen und einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Hinzukommt das Thema „Hygiene“ als eigener Schulungsbestandteil des EH-Kurses – beispielsweise durch das Zeigen und Üben einer korrekten Händereinigung, bzw. Händedesinfektion. „Wir hatten bereits vorher einen hohen Hygienestandard, z. B. durch eine ausreichende Anzahl von Einmalhandschuhen und Desinfektionsmöglichkeiten in den Toiletten und Lehrsälen. Diese wurden im Rahmen der aktuellen Situation nochmals erweitert und ausgebaut, um den Teilnehmern eine größtmögliche Sicherheit bieten zu können“, so Manuela Grau, DRK-Kreisgeschäftsführerin des Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. . 

Freie Kurstermine mit der Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sich auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. unter www.drk-tbb.de.

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news-182 Thu, 20 Sep 2018 17:57:48 +0200 Die Rotkreuzdose /aktuell/presse-service/meldung/die-rotkreuzdose.html Eine kleine Dose, die Leben retten kann: Das ist die neue Rotkreuzdose. Was genau das ist und wie es funktioniert, das zeigt der Kreisverband Tauberbischofsheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ab Donnerstag auf der AGIMA Messe in Königshofen. Wenn der Rettungsdienst kommt, stellt er viele, oft lebenswichtige Fragen - aber was, wenn man diese Fragen selbst gar nicht mehr beantworten kann? Wenn in dem Moment keine Angehörigen vor Ort sind, kann es kritisch werden. Abhilfe soll hier die Rotkreuzdose schaffen, die alle wichtigen Informationen für Notlagen bereithält.

Denn mit einer Rotkreuzdose kann man sich auf solche Notfälle vorbereiten. Man hinterlegt schon im Vorfeld auf einem Datenblatt seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne, notiert auch Kontaktdaten von Hausarzt oder Pflegedienst. Hinweise zu einer Patientenverfügung oder Notfallkontakte sollen ebenfalls eingetragen werden. Dass es eine solche Rotkreuzdose gibt, das kann man den Helfern signalisieren, indem man Hinweisaufkleber an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank ist der Aufbewahrungsort für die Dose - er ist in nahezu jeder Wohneinheit problemlos und sekundenschnell zu finden.

Die Idee zur Rotkreuzdose stammt ursprünglich aus Großbritannien und wird dort tausendfach eingesetzt. Für die Idee gibt es bereits viele Namen, doch der Grundgedanke ist immer derselbe: Unkompliziert sollen die Helfer in Notsituationen auf Informationen zugreifen können. Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. hat den Ansatz aufgegriffen, um dadurch Bürgerinnen und Bürger in der Vorsorge für Notfälle zu unterstützen.

Zum Projektstart wird der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. ab Donnerstag, 20.09.2018 mit der Rotkreuzdose auf der AGIMA vertreten sein. Danach ist sie in der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Tauberbischofsheim erhältlich. Man bekommt die Dose inklusive Datenblatt sowie zwei Aufkleber für die Wohnungstür und den Kühlschrank. Datenblatt und Aufkleber können bei Bedarf nachbestellt werden.

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