DRK Presseinformationen https://www.drk-tbb.de de DRK Thu, 14 Oct 2021 11:01:34 +0200 Thu, 14 Oct 2021 11:01:34 +0200 TYPO3 EXT:news news-260 Mon, 11 Oct 2021 19:20:00 +0200 DRK Sonderriet hielt Jahreshauptversammlung ab https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-sonderriet-hielt-jahreshauptversammlung-ab.html Zahlreiche Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der DRK-Bereitschaft Sonderriet. Katharina Kraft wurde als Ortsvorsitzende wiedergewählt.

Viele Jugendrotkreuzler wurden für ihre Treue ausgezeichnet. So sind Marie Borcheld, Lena und Luis Busse, Jonas Dillinger, Jonas Dosch, Carla Flicker, Amelie Heepen, Luana Klein, Sina Klein, Madita Pohl, Hannah Reubold und Lorena Seitz seit fünf Jahren und Lea Borcheld seit zehn Jahren dabei.

Auch wurden drei aktive Mitglieder der Bereitschaft für 15 Jahre geehrt: Simone Klein, Sina Klein und Michael Kraft sowie Katharina Kappel und Nadine Meisel für 20 Jahre. Die Ehrungen führte die Ortsvorsitzende Katharina Kraft zusammen mit Marco Genise und Alexa Müssig vom Kreisverband Tauberbischofsheim durch.

Als weiterer Tagesordnungspunkt standen Wahlen des gesamten Vorstands an.

Katharina Kraft wurde als Ortsvereinsvorsitzende wiedergewählt, Judith Frenzel als stellvertretende Vorsitzende. Simone Hickl-Seitz bleibt weiterhin Schatzmeisterin und Heike Baumann Schriftführerin.

Auch wurden die Beisitzer Katja Blank, Christian und Thomas Flicker sowie Leonie Weimer und Michael Dosch als Bereitschaftsleitung in ihren Ämtern bestätigt. Als Kassenprüfer fungieren jetzt Frank Müller und André Klein.

In ihren Berichten gingen sowohl Heike Baumann, Michael Dosch als auch Katharina Kraft auf die coronabedingt sehr eingeschränkten Tätigkeiten im vergangenen Jahr ein. Bei einem Gartenhausbrand im September 2020 waren einige DRKler vor Ort, im Dezember unterstützte man tatkräftig die Teststrecke am Reinhardshof. Nach der kurzzeitigen Außerbetriebnahme der Helfer-vor Ort-Gruppen war die Gruppe in Sonderriet nach der Risikoschulung eine der ersten, die ihren Dienst wieder aufnahm.

Hoffnungsvoll blickten sowohl Ortsvorsteher Udo Kempf in seinem Grußwort, als auch Ortsvereinsvorsitzende Kraft in ihrem Schlusswort in die Zukunft.

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news-261 Mon, 27 Sep 2021 21:13:00 +0200 Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim hat Oskar Fuchs mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt: Der jahrelange Vorsitzende wurde zum Ehrenpräsident ernannt. https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/der-drk-kreisverband-tauberbischofsheim-hat-oskar-fuchs-mit-einer-besonderen-auszeichnung-gewuerdigt-der-jahrelange-vorsitzende-wurde-zum-ehrenpraesident-ernannt.html Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim hat Oskar Fuchs mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt: Der jahrelange Vorsitzende wurde zum Ehrenpräsident ernannt.

„Es geht eine Ära zu Ende. Es ist eine Zäsur beim Kreisverband und es ist uns, dem Präsidium des DRK-Kreisverbands ein besonderes Anliegen, nach dem Stabwechsel an der Spitze des Kreisverbands nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, ohne uns zu bedanken“, betonte der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Vockel bei der Kreisversammlung. Er ernannte den nicht mehr zur Wiederwahl angetretenen Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim, Oskar Fuchs, in Würdigung dessen seit 1993 verdienstvollen Tätigkeiten zum Ehrenpräsidenten. „Eine Ehrung, die es im Kreisverband noch nie gab“, beschrieb er die Auszeichnung.

Engagement

Fuchs wurde im Mai 1990 zum Beisitzer in den DRK-Kreisvorstand gewählt. Seit April 1993 war er dessen Vorsitzender beziehungsweise Präsident. Zudem engagierte er sich seit April 1993 im Landesausschuss des DRK-Landesverbands und seit März 1995 im Bereichsausschuss.

Zahlreiche Projekte

Unter seiner Führung wurden viele Bauprojekte und Sanierungen begonnen oder erfolgreich abgeschlossen. Dazu zählen besonders das Katastrophenschutz-Zentrum im Industriepark A 81 Tauberbischofsheim/Großrinderfeld (2015), die Rettungswache in Tauberbischofsheim (2016), die Erweiterung der Kreisgeschäftsstelle um die Räume der Breitenausbildung sowie aktuell der Bau des Tages- und Kurzzeitpflegezentrums auf dem Reinhardshof in Wertheim (Beginn März 2021). Vockel: „Dabei ist zu beachten, bisher hat der DRK-Kreisverband eine schlichte, klassische Vereinsorganisation mit einem BGB-Vorstand in voller Haftung, im ausschließlichen Ehrenamt tätig und dies bei Umsätzen und bei Investitionen in Millionenhöhe“ – jährlich etwa 8,2 bis 8,9 Millionen Euro.

Es gehöre Mut und Weisheit dazu, die herkömmlichen Geschäftsfelder auszuweiten oder sich auf neue Wege zu begeben, sagte Wolfgang Vockel in seiner Laudatio. Häufig seien diese Aufgaben mit großen Investitionen verbunden. Doch auch personelle Themen waren zu entscheiden, wie die Leitstellenkonzeption.

Oskar Fuchs habe sich stets aktiv um die Geschicke und Geschäfte des DRK-Kreisverbandes gekümmert sowie durch sein langjähriges persönliches Engagement diesen auf einem guten und wirtschaftlich soliden Erfolgskurs gehalten. Auch in Notsituationen habe er sich nicht nur für den Kreisverband eingesetzt, sondern sei zudem ständiger Ansprechpartner für alle ehren- oder hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewesen. „Du hast Deine Aufgaben vorbildlich, nämlich anstandslos, pflichtbewusst, zielstrebig und klaglos, besonnen bewältigt, als Persönlichkeit mit Bodenhaftung und tadelloser Integrität, die gradlinig, transparent und offen die Themen angeht“, nannte Vockel einige Eigenschaften von Oskar Fuchs, die er in über 150 gemeinsamen Sitzungen kennenlernte. Der Redner dankte aber auch Fuchs’ Ehefrau Brigitte, dass ihr Mann „über diese außergewöhnlich lange Zeit in einigen tausend Stunden für das DRK arbeiten durfte“.

Bislang erhielt Oskar Fuchs folgende Auszeichnungen: Henry-Dunant-Medaille des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim (2007), Verdienstmedaille (2011) und Henry-Dunant-Medaille (2017) des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg, Ehrung für 25-jähriges Ehrenamt im DRK-Kreisverband (2018) sowie Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2019). Nun überreichte ihm sein Nachfolger Reinhard Frank die Urkunde mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim.

 

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news-256 Mon, 27 Sep 2021 20:20:00 +0200 Reinhard Frank nun Vorsitzender des DRK-Kreisverbands https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/reinhard-frank-nun-vorsitzender-des-drk-kreisverbands.html Wechsel an der Spitze - Oskar Fuchs gab Amt des Vorsitzenden nach 28 Jahren ab / Fachbereiche gaben Einblicke in ihre Arbeit / Stolz auf Projekt auf dem Reinhardshof

Nachdem aufgrund von Corona 2020 keine Jahreshauptversammlung stattfinden konnte, trafen sich die Delegierten des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim nun im Fechtzentrum zu einer „Doppelsitzung“. Neben den Berichten des Vorstands und der Fachbereiche prägten vor allem eine Satzungsänderung und die Neuwahl des Vorstands die Veranstaltung. Dabei ging „eine Ära zu Ende“, wie der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Vockel feststellte. Über 28 Jahre hatte Oskar Fuchs als ehrenamtlicher Präsident den Kreisverband gelenkt. Nun trat er zur Wahl nicht wieder an.

Er wolle das Amt in jüngere Hände übergeben, damit „ein neuer Wind und ein frischer Geist“ einziehen können. „Ich habe mich schweren Herzens entschieden, nicht mehr zu kandidieren“, aber er wolle dies tun, wenn man sich noch positiv an ihn erinnere. Die Aufgabe als Kreisvorsitzender sei eine unheimlich erfüllende, aber auch fordernde Tätigkeit gewesen, bekannte der scheidende Präsident. Die Führung eines mittelständischen Unternehmens als Ehrenamtler habe ihm meist viel Freude bereitet. Doch nun sei es Zeit, den Staffelstab weiterzureichen.

Dabei hatte Fuchs nach der Wahl von Reinhard Frank zum neuen Vorsitzenden gar keinen Staffelstab dabei, sondern einen ganzen Korb mit nützlichen Dingen, die ein Präsident des DRK-Kreisverbands braucht. So etwa ein Namensschild, ein DRK-Hemd, aber auch nützliche Dinge wie eine Sauerstoffflasche oder FFP2-Masken. „Als ich vor 28 Jahren Vorsitzender wurde, gab es all diese Sachen nicht“, so Fuchs. Doch es sei der heutigen Zeit geschuldet, dass man gut ausgestattet ist und dies auch nach außen zeige.

Bei den Wahlen wurde Wolfgang Vockel (Tauberbischofsheim) als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Neue Stellvertreter sind Dr. Lukas Braun (Lauda-Königshofen) und Bernd Hartmannsgruber (Wertheim). Zum Schatzmeister, und damit Nachfolger von Maximilian Braun, wählte die Versammlung Thomas Englert. Dr. Bernd Kober fungiert künftig als Justiziar. Dr. Wilhlem Freiherr von Lamezan bleibt Kreisverbandsarzt, Manuela Döhner Kreisbereitschaftsleiterin, Marco Genise Kreisbereitschaftsleiter und Rotkreuzbeauftragter, Herta Wolf Kreissozialleiterin und Raphael Spengler Kreisjugendleitung. Zu Beisitzern wurden Joachim Markert, Roger Henning und Roland Zembusch gewählt.

Die Kreisversammlung beschloss einstimmig eine Satzungsänderung. Diese ermöglicht es nun, dass die Kreisgeschäftsführung aktiv und nicht mehr nur beratend am Vorstandsgeschehen teilnehmen kann. Man will damit noch professioneller werden, hatte Fuchs erklärt. Für einen hauptamtlichen Vorstand mit dann zwei Geschäftsführern, wie aus dem Kreis der Delegierten nachgefragt, konnte man sich noch nicht entschließen, auch aus finanziellen Gründen. Denn diese beiden Geschäftsführer müssten adäquat besoldet werden, warb Fuchs für die nun gewählte Lösung.

Bei der Vorstellung der Fachbereiche wurde deutlich, dass der Kreisverband trotz Corona mit allen Einschränkungen und Veränderungen auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Finanziell sei man gut aufgestellt, hatte Maximilian Braun berichtet. Im „Corona-Jahr“ 2020 konnte noch ein Gewinn von 89 000 Euro erwirtschaftet werden.

Stolz ist dass Präsidium auf den Bau des Sozialzentrums und die neue Rettungswache in Wertheim. Es ist die größte Einzelinvestition, die der Kreisverband jemals getätigt hat. Allein die Tagespflege auf dem Wertheimer Reinhardshof wird über vier Millionen Euro kosten. Die Eigenkapitalquote liegt bei über 6,8 Millionen Euro. Im September 2022 soll es fertig sein. Die Pflege sein eines der „Mega-Themen der Zukunft“, fasste der neue Präsident Reinhard Frank die Investition in Wertheim zusammen.

Für die Abteilung Rettungsdienst war 2019 von einer schwierigen Personalsituation geprägt: So fehlen auf dem Stellenmarkt bundesweit frisch ausgebildete Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen. Zudem können die fertig ausgebildeten Fachkräfte den Bedarf noch nicht decken. Aufgrund des Engagements der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mussten trotzdem bisher noch keine Rettungsmittel abgemeldet werden. Der Bereich Rettungssanitäter ist derzeit personell nahe am Soll-Zustand. 2019 gab es 17 433 Einsätze. Im Verhältnis zu 2018 entsprach das einer Steigerung von 4,1 Prozent.

Durch den Jugendmigrationsdienst des Kreisverbands wurden 2019 insgesamt 297 (in Klammern jeweils 2018: 234) junge Menschen aus 37 Ländern beraten und zum großen Teil intensiver begleitet. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer übernahm insgesamt 1195 Beratungen. Beim Suchdienst gab es 488 (504) Beratungsvorgänge beziehungsweise Anfragen. Von den 19 Ortsvereinen wurden 2019 bei Sanitätsdiensten im Sportbereich und bei anderen Veranstaltungen wie Blutspendeterminen, Altkleidersammlungen oder der Haus- und Straßensammlung 24 248 Arbeitsstunden geleistet. Die 14 Helfer-vor-Ort-Gruppen wurden zu 260 (233) Einsätzen alarmiert.

Das ambulante Pflegeteam unterstützte 2019 rund 145 Kunden in pflegerischen, behandlungspflegerischen, hauswirtschaftlichen und betreuenden Tätigkeiten durch rund 49 500 Hausbesuche. Durch „Essen auf Rädern“ wurden 177 (185) Personen täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

Der Rotkreuzladen „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim konnte im Berichtsjahr von vier auf 16 ehrenamtliche Helfer aufgestockt werden, so dass eine Anpassung der Öffnungszeiten an den Kundenbedarf möglich wurde. Letzter Verkaufstag im Wertheimer Rotkreuzladen auf dem Reinhardshof war der 30. November 2019, die Neueröffnung am Standort der alten Apotheke erfolgte am 13. Januar 2020.

Stolz ist auf eine 2020 trotz Corona erfolgte Zertifizierung für die Bereiche Notfallrettung und Krankentransport der beiden Rettungswachen in Tauberbischofsheim und Wertheim, wie Manuela Döhner betonte. Im vergangenen Jahr gab es 15 736 Einsätze. Diese Verringerung um 9,7 Prozent im Vergleich zu 2019 lag vor allem an den pandemiebedingt zurückgegangenen Krankentransporten.

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news-259 Mon, 27 Sep 2021 07:20:00 +0200 DRK Tauberbischofsheim: Manfred Hau zum Ehrenmitglied ernannt https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-tauberbischofsheim-manfred-hau-zum-ehrenmitglied-ernannt.html Eine der letzten Amtshandlungen des scheidenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim, Oskar Fuchs, war die Auszeichnung verdienter und langjähriger Mitglieder.

Manfred Hau war seit 1990 als Justiziar im Kreisverband tätig und hat so manche juristische Schlacht geschlagen, wie Fuchs schmunzelnd anmerkte. Er kann sich an viele gemeinsame Sitzungen erinnern, die immer konstruktiv und zielführend waren. Auf Grund des jahrelangen ehrenamtlichen Einsatzes für den DRK-Kreisverband wurde Manfred Hau zum Ehrenmitglied ernannt. Sichtlich gerührt nahm er die Auszeichnung an, die ihm von Oskar Fuchs und Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau überreicht wurde.

Seit dem Jahr 2000 zeichnet der Kreisverband langjährige Mitglieder aus. Denn das Ehrenamt werde meist viel zu wenig gewürdigt und wahrgenommen, so Oskar Fuchs. Die Henry-Dunant-Madaille, benannt nach dem Begründer des Roten Kreuzes, soll die Menschen in den Fokus bringen, die sonst eher im Stillen und Verborgenen „ihre Arbeit“ machen.

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news-257 Fri, 10 Sep 2021 11:20:00 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag am 11. September 2021: DRK mahnt zum Helfen statt Gaffen https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-11-september-2021-drk-mahnt-zum-helfen-statt-gaffen.html Bei Rettungseinsätzen zählt bekanntermaßen jede Minute. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Ersthelfende und Rettungskräfte bei ihrem Einsatz durch Schaulustige behindert werden. „Es ist nicht nur eine ethische Frage, in einem Notfall nicht zu gaffen und keine Fotos oder Videoaufnahmen zu machen. Es ist entscheidend für den Rettungseinsatz und unter Umständen lebenswichtig, dass sowohl freiwillige Ersthelfende als auch professionelle Einsatzkräfte so schnell wie möglich und ungehindert Hilfe leisten können“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 11. September 2021.

In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der „HEM/Deutsche Tamoil“ Gruppe wurden die Teilnehmenden nach dem größten Ärgernis rund um die Erste Hilfe gefragt. Sie wählten zu 92% die Antwort „Menschen, die mit dem Handy filmen, statt zu helfen“ und zu 88% die Antwort „störende Gaffer“. Dieses Ergebnis zeigt, dass ein Großteil der Befragten dem Thema eine entscheidende Bedeutung zumisst und unterstreicht, dass Gaffen ein wachsendes Problem ist. Helferinnen und Helfer berichten immer häufiger, dass Menschen mit dem Smartphone Aufnahmen machen, statt zu helfen. Darauf reagierte auch die Gesetzgebung mit einer Neufassung des §201a StGB, die seit Januar 2021 unter anderem auch das Fotografieren und Filmen verstorbener Personen mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren ahndet.

Gaffen behindert nicht nur den Rettungseinsatz, sondern bringt sowohl Ersthelfende und Rettungskräfte als auch die Schaulustigen in Gefahr und kann zu unnötigen Folgeunfällen führen. Zudem kann man wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden, was mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden kann. „Statt untätig herumzustehen oder gar zu stören, ist es wichtig, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und wo es geht zu helfen“, so Hasselfeldt.

Neben der rechtlichen Grundlage, ist auch die Sensibilisierung für das Thema in der Öffentlichkeit von Bedeutung. „Um dem Phänomen des Gaffens entgegenzuwirken, muss das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Erste Hilfe die gesellschaftliche Verpflichtung jedes Einzelnen ist. Zugleich bedarf es einer Stärkung der Handlungskompetenz in allen Altersgruppen, bereits vom Kindesalter an, so dass bei einem Notfall das Helfen im Fokus steht. Deshalb unterstützen das DRK und das Jugendrotkreuz (JRK) als kompetente Partner die Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen. Außerdem empfiehlt das DRK einen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs alle zwei bis drei Jahre“, sagt Hasselfeldt.

Erste-Hilfe-Kurs suchen: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/

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news-254 Thu, 09 Sep 2021 09:00:00 +0200 Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Dertingen https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/jahreshauptversammlung-des-drk-ortsvereins-dertingen.html Wertheim-Dertingen. Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des DRK Ortsvereins Dertingen im Gasthaus „Zum Löwen“ standen eine Reihe von Ehrungen und die Vorstandswahlen.

Für die langjährige aktive Mitgliedschaft beim DRK Ortsverein (OV) dankten Kreisbereitschaftsleiter und Vorsitzender vom DRK Ortsverein Bettingen, Marco Genise, die Vertreterin der Geschäftsführung vom Kreisverband Tauberbischofsheim, Katharina Beuchert, Ortsvorsitzender Reinhold Hörner mit seiner Stellvertreterin Rebecca Treu den langjährigen Mitgliedern für das Engagement im Roten Kreuz. Sie übergaben die Urkunden und Auszeichnungsspangen an Vanessa Christ, Isabell Stollberger (beide 20 Jahre), Norbert Götz (25 Jahre), Heiko Friedrich, Ruth Götz (beide 30 Jahre), Angelika Bartsch (45 Jahre), Lothar Friedrich, Siegfried Friedrich, Anneliese Hörner, Roland Hörner, Gisela Jäger, Renate Müller, Karl Schätzlein und Doris Strauß (Gründungsmitglieder alle 50 Jahre).

Die anschließenden Vorstandswahlen ergaben keine Veränderungen. So wurden für weitere drei Jahre Vorsitzender Reinhold Hörner, Stellvertreterin Rebecca Treu, Kassiererin Claudia Friedrich, Schriftführer Roland Hörner, Beisitzer Erwin Bartsch, die Kassenprüfer Siegfried Friedrich und Norbert Götz einstimmig in ihren Ämtern von den Mitgliedern bestätigt. Als Wahlleiter fungierte Kreisbereitschaftsleiter Marco Genise.Sowohl Marco Genise als auch Katharina Beuchert überbrachten die Grüße vom DRK Kreisverband und informierten die Anwesenden über die neuesten Baumaßnahmen und die anstehenden Termine beim Kreisverband.

Der DRK Ortsvorsitzende Reinhold Hörner sprach in seinem Jahresbericht die Aktivitäten im DRK-Ortsverein an. Im Berichtsjahr wurden insgesamt drei Blutspendetermine, gemeinsam mit dem DRK Ortsverein Bettingen, in der Mandelberghalle durchgeführt. Die Aufgabenteilung zwischen den beiden Ortsvereinen hat sich bewährt und war harmonisch.

Insgesamt haben im Jahr 2020 trotz Corona 351 Personen Blut gespendet. Davon waren 19 Erstspender. Der Altkleidercontainer auf dem Festplatz wird gut in Anspruch genommen. An der Aktion „Saubere Landschaft“ der Ortsverwaltung Dertingen beteiligte sich auch der DRK Ortsverein. Kurz vor Weihnachten verteilten die Vorstandsmitglieder 45 Päckchen an Personen über 80 Jahre. Im Berichtsjahr haben die Mitglieder des DRK Ortsvereins Dertingen trotz der Pandemie 445 ehrenamtliche Stunden geleistet. Der Kassenbericht wurde von Kassiererin Claudia Friedrich den Mitgliedern vorgetragen. Dem schloss sich durch die Kassenprüfer Siegfried Friedrich und Norbert Götz die Entlastung an. Ortsvorsteher Egon Beuschlein dankte dem Verein für sein Engagement in der Gemeinde und gratulierte den Geehrten. Vorsitzender Reinhold Hörner informierte noch, dass die Feier zum 50-jährigen Jubiläum weiterhin aussteht. Vorsitzender Reinhold Hörner freute sich, dass die Zusammenarbeit mit Bettingen gut funktioniere und dankte allen Mitgliedern. 

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news-251 Tue, 31 Aug 2021 09:00:00 +0200 Richtfest für das Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum in Wertheim https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/richtfest-fuer-das-solitaere-kurzzeit-und-tagespflegezentrum-in-wertheim.html Wertheim. Nachdem Mitte März der symbolische Spatenstich für den Neubau des Rotkreuz-Zentrums mit Pflegestation und Rettungswache auf dem Reinhardshof in Wertheim erfolgte, konnte jetzt bereits nach nur rund fünf Monaten der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim als Bauherr gemeinsam mit Architekten, Planern, Handwerken und zahlreichen Ehrengästen das Richtfest für den Rohbau des solitären Pflegezentrums an dieser Stelle feiern.

Für dieses Pflegeeinrichtung sind speziell in räumlicher und funktioneller Zuordnung zur Rotkreuzklinik 30 Kurzzeitpflegezimmer und 15 Tagespflegeplätze geplant. Alle Pflegezimmer werden multifunktional gestaltet, so dass sie gegebenenfalls auch als Vollzeitpflegezimmer oder betreute Wohnungen genutzt werden könnten. Die Belegung der Zimmer soll sowohl durch die verschiedenen Krankenhäuser und Sozialstationen des Main-Tauber-Kreises sowie angrenzender Landkreise als auch durch das DRK Tauberbischofsheim selbst, erfolgen. Die beispielhafte soziale Infrastruktur gilt als Leuchtturmprojekt im gesamten Landkreis und darüber hinaus. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund sechs Millionen Euro. Das Land fördert die Maßnahme mit 1,5 Millionen Euro, der Main-Tauber-Kreis steuert 250 000 Euro bei. Das Areal konnte das DRK von der Stadt Wertheim erwerben. Zugleich ist das Rotkreuz-Zentrum am Wertheimer Reinhardshof das größte Bauobjekt in der bisherigen Geschichte des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim.

„Eigentlich findet ein Richtfest dann statt, sobald der Dachstuhl drauf ist, damit der Bauherr den letzten Nagel ins Gebälk schlagen kann. Bei uns erfolgt das Richtfest in etwas abgewandelter Form, denn wir haben weder ein Holzdach noch einen Dachstuhl, sondern ein Flachdach aus Beton, so dass wir eher von einem Deckenfest sprechen“, erklärte Oskar Fuchs, Präsident des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim. Durch die unmittelbare Nähe zum Rot-Kreuz-Krankenhaus und verschiedenen medizinischen Einrichtungen entstehe ein Gesundheitscampus für Wertheim und die gesamte Region.

Der Bauverlauf dieses solitären Pflegezentrums mit rehabilitativem Ansatz schreite in Riesenschritten zügig voran, so dass man dem Zeitplan voraus sei, was für die gute Projektsteuerung durch den Planer und den Generealunternehmer sowie fachlich kompetente Arbeit aller Beteiligten spreche. „Und was heute noch viel wichtiger ist – wir liegen im Kostenrahmen“, betonte Fuchs, bevor Eberhard Dörr, Geschäftsführender Gesellschafter des Generalunternehmens Dörr GmbH, und Edwin Dürr, Polier der Firma Brandel-Bau, einen feierlichen Richtspruch verkündeten.

Elisabeth Krug, Sozialdezernentin der Main-Tauber-Kreises, die gleichzeitig Grußworte des Landrats Christoph Schauder und des Kreistages überbrachte, zeigte sich ebenfalls überzeugt, dass die bisher sehr knappe Bauzeit sowohl durch eine sehr gut koordinierte Planung- und Vorbereitung als auch den DRK-Kreisverband als innovativen und professionellen Bauherrn bedingt sei. Die Stadt Wertheim bezeichnete sie als "hervorragenden Standort" für dieses Projekt. Daher habe der Kreistag im Juli 2020 den Zuschuss für das Investitionsvolumen beschlossen.

Im laufenden Jahr rechne der Landkreis mit einem Aufwand in Höhe von mehr als sechs Millionen Euro vor allem für die stationäre Pflege als ergänzende Leistung zur Pflegeversicherung. Insofern seien dringend neue und innovative Wege in der Pflege gefragt. Im Main-Tauber-Kreis existiere bislang keine solche solitäre Kurzzeitpflegeeinrichtung, nach Einschätzung der Landkreisverwaltung und des Pflegestützpunktes Main-Tauber-Kreis bestehe allerdings ein dringender Bedarf an solitären Kurzzeitpflegeplätzen.

Daher sei der Neubau ein freudiges Zeichen an Menschen mit einem Pflege- und Unterstützungsbedarf sowie an Betroffene und deren Angehörige, die eine zeitlich befristete Entlastung benötigen. „Ich bin sicher, dass die solitäre Pflegeeinrichtung sehr gut angenommen und bereits erwartet wird“, prognostizierte Elisabeth Krug. 

Bernd Hartmannsgruber, ehrenamtlicher Stellvertreter des Wertheimer Oberbürgermeisters, attestierte diesem Leuchtturmprojekt eine „enorme, überregionale Strahlkraft“. „Hier entsteht ein Stück Zukunft, das dem zu erwartenden Bedarf an Pflege im umfassenden Sinne eine positive Perspektive gibt“. Allen Beteiligten wünschte Hartmannsgruber für die weiteren Bauphasen einen gleichfalls planmäßigen, zügigen und komplikationslosen Verlauf.

„Das Rote Kreuz in Baden-Württemberg betreibt insgesamt 48 Pflegeheime mit knapp 3.000 Plätzen, davon 29 Tagespflegen mit rund 300 Plätzen“, berichtete Markus Kaufmann, Leiter der Abteilung Sozialarbeit des DRK-Landesverbandes. Der Antrag des Kreisverbandes Tauberbischofsheim auf Landesförderung sei 2019 als damals einem von zwei Leuchtturmprojekten im Rahmen des Aktionsbündnisses für Kurzzeitpflege bewilligt worden. „Durch die Nähe und Kooperation mit dem Rot-Kreuz-Krankenhaus wird es möglich, frühzeitig eine Anschlussversorgung zu gewährleisten, damit betroffene Menschen durch Pflege- und Rehabilitationsförderung wieder auf die Beine kommen“, unterstrich Kaufmann.

„Die zur Verfügung gestellten Fördermittel sind enorm wichtig, weil sie unmittelbar den Bewohnern und Nutzern dieser Pflegeeinrichtung sowie deren Angehörigen zu Gute kommen“, bekräftigte DRK-Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau. „Respekt und Anerkennung für diese bauliche Leistung“, dankte sie Architekten, Unternehmen, Handwerkern und allen weiteren professionellen oder ehrenamtlichen Akteuren, die an dem Bauprojekt beteiligt sind. Bei einem weiterhin zügigen Verlauf rechne man mit einer Fertigstellung des neuen DRK-Pflegezentrums im Sommer 2022.

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news-262 Mon, 30 Aug 2021 11:10:00 +0200 Das DRK freut sich über eine Schuhspende vom Sanitäshaus Seitz https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/das-drk-freut-sich-ueber-eine-schuhspende-vom-sanitaeshaus-seitz.html Das ehrenamtliche Team des Kleiderladens vom DRK Kreisverband Tauberbischofsheim freut sich über eine Schuhspende vom Sanitätshaus in Tauberbischofsheim. Die Neuware von Seitz werde jetzt erst einmal in der Sortierstelle gesichtet und dann in den Läden verteilt. Im Kleiderladen „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim und im „Rotkreuzladen“ in Wertheim können die Schuhe dann von jedermann für günstiges Geld gekauft werden. Ein Nachweis der Bedürftigkeit wird in den DRK-Kleiderläden nicht verlangt. 

Über die großzügige Unterstützung, die speziell der Arbeit Ehrenamtlicher des Kreisverbandes zugutekommt, freuten sich Manuela Grau, Kreisgeschäftsführerin des DRK Kreisverbandes Tauberbischofsheim und Herta Wolf, Kreissozialleiterin des DRK. Durch den Verkauf generiert das DRK Mittel für soziale Projekte. Mit dem Erlös kann das DRK den Ausbau der ehrenamtlichen Sozialarbeit, die Ausbildung ehrenamtlicher Kräfte, die Bereitstellung von Lehrmaterialien für die Jugendrotkreuz-Ortsgruppen sowie die Anschaffung von hochqualitativen Ausstattungen der ‚Helfer vor Ort‘ in den jeweiligen DRK-Ortsgruppen unterstützen. Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit.

Die Kleiderläden „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim und der „Rotkreuzladen“ in Wertheim sind besondere Second-Hand-Shops und eine Fundgrube für alle kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger, aber auch für echte Individualisten in Sachen Mode. Vielleicht wartet ja schon ein ganz spezielles und handgeprüftes Einzelstück darauf, als Ihre Entdeckung in neuem Glanz zu erstrahlen. Hier wählen Sie als Kundin und Kunde selbst aus, was Sie einkaufen. Und das in hoher Qualität und zu sehr attraktiven Preisen. Hinzu kommt ein ständig wechselndes Angebot, so dass sich immer ein Besuch lohnt!

Unsere Kleiderläden sind für jegliche Kundschafte entstanden, haben aber nicht ihren wohltätigen Charakter verloren. Inhaber eines Berechtigungsausweises erhalten einen 50-prozentigen Rabatt auf den Verkaufspreis. 

Neben den Sachspenden sind haupt- und ehrenamtlich engagierte Menschen die wichtigste Voraussetzung für einen guten und erfolgreichen Kleiderladen im DRK. Die Kleiderläden bieten allen Interessierten eine attraktive und abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeit von "Mensch zu Mensch", vor allem im Verkauf, der Sortierung und Auszeichnung der Waren und Begegnung mit unterschiedlichen Menschen oder bei der Dekoration der Ladenflächen und Schaufenster. Seit Bestehen der Kleiderläden hat sich zwar ein gutes Team zusammengefunden, aber dennoch sind weitere Helfer immer willkommen – egal wie viel Zeit Sie aufwenden können.

Kleiderladen "Jacke wie Hose" in Tauberbischofsheim 
Mergentheimer Straße 30
Tel.: 09341/9205-0

 „Rotkreuzladen“ in Wertheim 
Bismarckstraße (Ecke Hospitalstraße / ehem. Apotheke am Engelsberg
Tel. 09342/935261

 

 

 

 

 

 
   
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news-253 Sat, 28 Aug 2021 09:00:00 +0200 Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Tauberbischofsheim https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/jahreshauptversammlung-des-drk-ortsvereins-tauberbischofsheim.html Die Jahreshauptversammlung des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Tauberbischofsheim, für die Jahre 2020 und 2021 fand kürzlich in der Turnhalle in Großrinderfeld statt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Mohr. Den Tätigkeitsbericht für die vergangenen beiden Jahre trug Bereitschaftsleiterin Susanne Hofmann vor. Dabei erinnerte sie an die Veranstaltungen, die 2019 noch stattfinden konnten. Dazu zählten beispielsweise Faschingsveranstaltungen, der „Autofreie Sonntag“ und das Altstadtfest. Ab März 2020 waren keine Sanitätsdienste mehr möglich, da coronabedingt Veranstaltungen abgesagt wurden.

Dennoch erbrachten die Mitglieder insgesamt rund 4520 Dienststunden, von denen zirka 1495 Stunden bei den Blutspendeterminen geleistet wurden. Durch eine Umstrukturierung der Organisation war es möglich, dass diese trotz Corona weiterhin stattfinden konnten. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit zum Blutspenden.

Nach den Berichten von Kassierer Stefan Schäfer sowie der Kassenprüfer Marianne Goergen und Gernot Seitz wurde der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.

Großrinderfelds Bürgermeister Johannes Leibold, überbrachte die Grüße des Vorsitzenden Günter Beck. Aus gesundheitlichen Gründen konnte dieser an der Veranstaltung nicht teilnehmen und stellte sich für die neue Amtsperiode nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung. Er wurde mit einer Ehrenmitgliedsurkunde und einem Präsent als Dank für die langjährige Vorstandsarbeit verabschiedet.

Bei der Neuwahl des gesamten Vorstands übernahm der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Uwe Rennhofer die Leitung. Als Bereitschaftsleiterin fungiert weiterhin Susanne Hofmann, Patrick Bach ist Bereitschaftsleiter. Neuer Vorsitzender ist Michael Ollmert. Seine Stellvertreter sind Klaus-Dieter Olbrich und Tobias Pfau. Stefan Schäfer und Fabian Karl bleiben Schatzmeister beziehungsweise Sozialleiter. Gernot Seitz und Marianne Goergen prüfen weiterhin die Kasse. Herta Wolf wurde zur Beisitzerin gewählt, Bereitschaftsarzt ist weiterhin Dr. Christopher Zapf. Jannis Midasch zeichnet für die künftige Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe verantwortlich. Schriftführerin ist Katja Hofmann.

Mitglieder geehrt

Einen weiteren Höhepunkt der Tagesordnung bildete die Ehrung langjähriger Mitglieder. Sei fünf Jahren gehört Patrick Bach dem Ortsverein an. Zehn Jahre hält diesem Tobias Olbrich die Treue. Stefan Schäfer ist seit 15 Jahren, Holger Kaiser seit 20 Jahren und Monika Schönleber seit 45 Jahren Mitglied. Für 50-jährige Zugehörigkeit wurde Alois Dittmann, für 55 Jahre Günter Beck, für 60 Jahre Hubert Rincker und für 70 Jahre Herbert Baumann ausgezeichnet.

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news-249 Fri, 20 Aug 2021 09:00:00 +0200 „DRK Zuhause“ bietet attraktive Ausbildungsmöglichkeiten https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-zuhause-bietet-attraktive-ausbildungsmoeglichkeiten.html Jeder Mensch kann in die Situation geraten, für einige Zeit oder dauerhaft auf Pflege angewiesen zu sein. Andererseits haben die meisten Menschen den Wunsch und das Bedürfnis, solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können - auch im Falle einer Krankheit, nach einer Operation oder bei Pflegebedürftigkeit. Dieser Wunsch ist jedoch oft nur realisierbar, wenn für die erforderliche Unterstützung auch geeignete Personen zur Verfügung stehen und die Pflege gewährleistet werden kann.

Da die Zahl der älteren Menschen mit Pflegebedarf in den kommenden Jahren deutlich steigen wird, erhöht sich auch der Bedarf an gut ausgebildeten und motivierten Fachkräften in der Alten- und Krankenpflege. Dazu bietet der DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. eine dreijährige Fachausbildung in diesen Bereichen an. Daraus resultieren für junge Menschen oder für spätere Berufseinsteiger zukunftssichere, wohnortnahe Arbeitsplätze in der ambulanten, teilstationären und stationären Alten- und Krankenpflege.

Zum Beispiel hat Manuela Demirkapi vor Kurzem ihre Ausbildung zur Altenpflegerin beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. erfolgreich absolviert und bereichert jetzt das „DRK-Zuhause“-Team als examinierte Fachkraft. Mit „DRK Zuhause“ hat der Kreisverband im vergangenen Jahr einem bereits zuvor bestehenden Portfolio ein neues Gesicht gegeben, das gegenwärtig erweitert wird. Dazu zählt nach dessen Fertigstellung voraussichtlich im Herbst 2022 das neue Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. in Wertheim.

Das „DRK Zuhause“ sorgt dafür, dass Hilfe und Unterstützung - sei es aufgrund Alter, Krankheit oder einer Behinderung - daheim in vertrauter Umgebung stattfinden kann. Oft ist es möglich, dank der häuslichen Unterstützung eine Heimunterbringung oder ein Krankenhausaufenthalt zu verkürzen oder ganz zu vermeiden. Dies kann beispielsweise durch ambulante Pflege und entlastende Hilfen zu Gunsten sowohl der pflegende Angehörige, dass dies ansonsten womöglich zusätzlich zu den privaten oder beruflichen Aufgaben zu einer enorm belastenden Anforderung führt“, erklärt Nina Fertig, Leiterin vom „DRK Zuhause“ des Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V.

Weitere Angebote sind unter anderem „Essen auf Rädern“, der Hausnotruf und für unterwegs ein mobiles Notrufsystem, durch das ein Teilnehmer auch außerhalb der Wohnung deutschlandweit per Knopfdruck und GPS-Ortung im Bedarfsfall schnelle Hilfe erhalten kann.

Ergänzend sind aktivierende Hausbesuche vor allem für Menschen möglich, die nicht mehr selbstständig zur Gymnastikstunde oder anderen Aktivitäten kommen können sowie dadurch, schnell an Beweglichkeit und Selbstständigkeit verlieren. Die geschulten „DRK Zuhause“-Mitarbeiter besuchen einmal oder mehrmals wöchentlich nach vereinbarter Zeit die Senioren und bieten eine Kombination aus Bewegung und Gesprächen an. 

Neben den Ausbildungsmöglichkeiten zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann besteht ebenso die Möglichkeit, beim „DRK Zuhause“ ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu leisten. „Hierbei erfahren und lernen junge Menschen neben beruflichen Fertigkeiten und Perspektiven vor allem auch soziale Kompetenzen für ihren weiteren Lebensweg“, betont Nina Fertig.

Weitere Infos und Kontakt: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V – „DRK

Zuhause“, Mergentheimer Straße 30, 97941 Tauberbischofsheim, Tel.: 09341 / 92 05–

60, Fax: 09341 / 9205-99, E-Mail: pflegedienst(at)drk-tbb.de.

 

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Vor Kurzem hat Manuela Demirkapi (links) ihre Ausbildung zur Altenpflegerin beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. erfolgreich absolviert und bereichert jetzt das „DRK-Zuhause“-Team als examinierte Fachkraft. Rechts daneben Julia Deppner (Praxisanleiterin) und Nina Fertig (Leiterin DRKZuhause). (Foto: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim)

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news-252 Wed, 18 Aug 2021 09:00:00 +0200 Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Bettingen https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/jahreshauptversammlung-des-drk-ortsvereins-bettingen.html Der DRK-Ortsverband traf sich jüngst Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Mainwiesenhalle zu seiner Jahreshauptversammlung. Da die Versammlung im 2020 pandemiebedingt abgesagt worden war, gab es Berichte über zwei Jahre.

Bereitschaftsleiter Sebastian Nenner verlas den Tätigkeitsbericht. Neben den drei Blutspendeterminen, bei denen in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Urphar und dem Ortsverein Dertingen insgesamt 425 Spenden gesammelt wurden, standen vor allem Sanitätsdienste bei Sport- und Festveranstaltungen auf dem Dienstplan.

Die Bereitschaft war sowohl inner- als auch außerorts im Einsatz. In Bettingen wurden die Heimspiele der Fußballer, sowie das Volleyballturnier „Bettingen Open“ sanitätsdienstlich abgesichert. Man war an den Fremdensitzungen der „Närrischen Sandhasen Bettingen“ sowie am Rosenmontagsball in Urphar, sowie auf dem Faschingsumzug in Assamstadt im Dienst.

Auch auf den Weinfesten in Dertingen und Lauda, sowie dem Weinblütenfest in Königheim waren Sanitäter Ort. Die „Havana Night“ in Bettingen sowie das Altstadtfest und die Michaelismesse in Wertheim wurden ebenfalls unterstützt.

370 Stunden Sanitätsdienst

Insgesamt leistete man etwa 370 Stunden Sanitätsdienst. Zu neun Übungsabenden traf sich die Bereitschaft im Jahr 2019. In der Summe wurden im Bereich Aus- und Weiterbildung etwa 240 Stunden aufgewendet.

Das Jugendrotkreuz traf sich zu 28 Gruppenstunden. Auf dem Programm standen natürlich die Erste Hilfe sowie Bastel- und Spielestunden. Die Helfer-vor-Ort-Gruppe wurde 2019 zu insgesamt 25 Einsätzen alarmiert. Das Gros der Einsätze stellten Kreislaufprobleme dar. Außerdem wurde die Gruppe zu mehreren Verkehrsunfällen und einer reanimationspflichtigen Person gerufen. Insgesamt wurden 2019 über 1100 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Im Jahr 2020 traf sich die Bereitschaft lediglich zu zwei Übungsabenden, bevor der Übungsbetrieb im März pandemiebedingt eingestellt wurde. Auch die Helfer-vor-Ort-Gruppe wurde deaktiviert.

Um die Bereitschaft auf mögliche Einsätze in der Pandemiebekämpfung vorzubereiten, wurden zahlreiche Onlinekurse angeboten. Insgesamt investierte die Bereitschaft in Aus- und Weiterbildung über 200 Stunden. Um die Einsatzkapazitäten der Bereitschaften einschätzen zu können, musste von März bis Juni jeden Sonntag eine Stärkemeldung an die Kreisbereitschaftsleitung erfolgen. Zu Beginn der Pandemie hatte der Landesverband mit erhöhtem Einsatzaufkommen gerechnet. Glücklicherweise ist dies letztlich nicht eingetroffen.

Einsatz in Stuttgart

Die HvO-Gruppe wurde im September wieder reaktiviert. Auch hier mussten die Mitglieder zunächst Fortbildungen absolvieren, die ihnen die neue Einsatzsituation näherbringen sollten. Bis zum Jahresende wurde man noch zu vier Einsätzen gerufen.

Sanitätsdienste wurden im Jahr 2020 nur wenige durchgeführt. Im Februar wurde an Faschingsveranstaltungen in Bettingen, Urphar und Assamstadt Dienst geleistet.

Zur aktiven Pandemiebekämpfung machten sich einige der Bereitschaftsmitglieder im August zum Testzentrum an den Hauptbahnhof Stuttgart auf, um dort Reiserückkehrer aus Risikogebieten auf Covid19 zu testen. An den Antigen-Schnelltest-Stationen in Wertheim und Tauberbischofsheim kurz vor Weihnachten wurde ebenfalls Dienst getan. Im Jahre 2020 wurden im Gesamten mehr als 900 ehrenamtliche Stunden geleistet. Das Jugendrotkreuz traf sich 2020 zu vier Gruppenstunden. Die Pandemie zwang auch die Jugendrotkreuzler dazu, den Übungsbetrieb größtenteils einzustellen.

Bei den Whlen der Delegierten für die Kreisversammlung wurden Bettina Becker, Elfriede Wehr, Juliane Weidmann-Tuma wurden v gewählt. Ersatzdelegierter ist Wolfgang Flegler.

Ortsvorsteher Ralf Tschöp bedankte sich für das große Engagements des Vereins. Gerade in Pandemiezeiten habe das DRK an den Ortschaftsratsitzungen, bei denen das Anleiten der Durchführung von Laientests und die anschließende Auswertung übernommen wurde, große Professionalität bewiesen. Ein großes Lob ging auch an die Helfer-vor-Ort-Gruppe, die der Bevölkerung im Notfall innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung steht.

Kreisbereitschaftsleiter Marco Genise bot abschließend einen Einblick in den Alltag des Kreisverbandes seit Beginn der Pandemie. Er berichtetet unter anderem, dass der im Winter 2020 anstehende Start des Kreisimpfzentrums in Bad Mergentheim zu vielen offenen Fragen bezüglich Finanzierung und Personal geführt habe.

Die Einbeziehung der Bundeswehr habe zu einer Entlastung des Ehrenamtes beigetragen. Genise erwähnte auch die Beteiligung eines Einsatzfahrzeuges an einem Hilfseinsatz in den Überflutungsgebieten in Rheinland-Pfalz, das zur Evakuierung einer Klinik angefordert wurde. Er stellte in Aussicht, den Katastrophenschutz im Main-Tauber-Kreis weiter ausbauen zu wollen und rief zum Mitwirken der Bereitschaften im Katastrophenschutz auf.

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news-248 Tue, 27 Jul 2021 09:00:00 +0200 DRK-Ortsverein Brehmen - Jahreshauptversammlung in der Alten Schule mit Ehrungen verdienter Mitglieder https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-ortsverein-brehmen-jahreshauptversammlung-in-der-alten-schule-mit-ehrungen-verdienter-mitglieder.html In der Alten Schule zog der DRK-Ortsverein Brehmen Bilanz für das letzte Jahr. Langjährige Mitglieder wurden ausgezeichnet. Nach der Begrüßung des Ortsvereinsvorsitzenden Bernd Frank folgte dessen Tätigkeitsbericht. 2019 hätten die aktiven Mitglieder 2155 Arbeitsstunden geleistet, 2020 680 Stunden. Im Frühjahr wurden die Spendenbriefe in Brehmen, Königheim und Buch ausgetragen.

Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverein Brehmen wurden einige Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft von der Kreisbereitschaftsleiterin Manuela Döhner sowie vom Ortsvereins-Vorsitzenden Bernd Frank geehrt. Seit 2013 stehen in Königheim, Brehmen, Buch und Eubigheim DRK-Altkleidercontainer, die gut angenommen wurden. Sanitätsdienst leistete man beim Festival „Solarifari“ in Brehmen und unterstützte das Sport Service Team beim Lumpenball in Lauda, beim Altstadtfest in Tauberbischofsheim sowie beim autofreien Sonntag.

Sieben Versammlungen

Sieben Versammlungen wurden im Übungsraum durchgeführt zudem traf man sich sieben Mal zu Übungsabenden, an denen die HLW mit Defi und Tubus sowie Fallbeispielen geübt wurden. Erste-Hilfe-Kurse wurden in Tauberbischofsheim und Wertheim absolviert, sie wurden von den Ausbildern Bernd Frank, Philipp Herold und Katharina Beuchert durchgeführt. Seit 2019 hat der Verein mit Isabell Fischer eine weitere Ausbilderin. Philipp Herold absolvierte die Ausbildung zum Bereitschaftsleiter.

Insgesamt hatten die Helfer der Helfer-vor-Ort-Gruppe 2019 zehn Einsätze, 2020 waren es drei Einsätze. Bedingt durch fehlende PSA und dem Eigenschutz wurden alle HVO-Gruppen 2020 während der Corona-Pandemie außer Kraft gesetzt. Unter der Kategorie Katastrophenschutz wurden ebenfalls Dienststunden geleistet. Eine Familienwanderung im Sommer sowie eine Winterwanderung jeweils nach Pülfringen wurden über die Bühne gebracht. Auch veranstaltete man wieder einen närrischen Seniorennachmittag. Beim Kinderferienprogramm der Gemeinde wirkte man mit, dazu wurde 2019 der Rettungshubschrauber Christoph 18 in Ochsenfurt besichtigt.

Der siebte Adventszauber am Brehmer Rathaus wurde erfolgreich abgehalten. Der Erlös wurde für Klara aus Sennfeld für ihre Delfintherapie verwendet.

Den Besuchsdienst des DRK am Jahresende bei Senioren ab 70 Jahren machten Erika Dosch-Briol, Diana Basel, und Bernd Frank, diese Besuche werden positiv aufgenommen. Im Kleiderladen „Jacke wie Hose“ seien drei Mitglieder im Helferteam. Erfreulich sei, dass der Verein zwei neue Mitglieder 2020 zu verzeichnen habe. Bei der Kreisversammlung in Königshofen bekam Irene Ganz die Henry-Dunant-Medaille überreicht.

Am Schluss würdigte der Vorsitzende alle aktiven Helfer für ihr Engagement und die vielen ehrenamtlichen Stunden, Dienst am Nächsten im Zeichen der Menschlichkeit zu tun.

Im Anschluss gab der JRK-Leiter den Bericht über die JRK-Gruppe ab und sprach von monatlichen Treffen. Die Kids halfen beim Austragen der Spendenbriefe mit, erlernten Erste-Hilfe-Kenntnisse und das Schminken von Wunden, machten viele Spiele drinnen und draußen. Sie waren in Schwäbisch Gmünd im Trampolino.

Anschließend trug Philipp Herold in Vertretung des Übungsleiters der Fit & Fun-Männerbewegungsgruppe, Markus Heilig, dessen Bericht vor. Die 19 Mitglieder lägen im Alter zwischen 44 und 73 Jahren. Man traf sich 42 mal zur Übungsstunde, in der man nicht nur Gymnastik- und Bewegungsübungen vornahm, ebenso hielt man sich mit Radfahren, Wandern, Schwimmen und Kegeln fit. Des Weiteren wurde ein dreitägiger Ausflug unternommen.

Einwandfreie Finanzführung

Danach erstattete Schatzmeisterin Katja Hofacker den Kassenbericht für 2019 und 2020. Die Kasse wurde von Martina Veith und Joachim Walzenbach geprüft, sie bescheinigten ihr eine einwandfreie Finanzführung. Martina Veith beantragte die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erteilt wurde.

Danach wurden Erika Dosch-Briol sowie Herbert Heilig als Ersatzdelegierte für die Kreisversammlungen bestätigt.

Im Anschluss informierte Kreisbereitschaftsleiterin Manuela Döhner über Seminare und Lehrgänge beim Kreisverband und über die durchgeführten Schnelltest-Aktionen, die gut angenommen worden seien. Ebenso gab sie den Termin für die Kreisversammlung am 23. September bekannt.

Dann berichtete Raphael Spengler über die Arbeit im Jugendrotkreuz – diese sei in der Corona-Zeit schwierig gewesen. Außerdem wies er auf den Lehrgang zum Jugendleiter hin, der im Kreisverband stattfindet.

Herta Wolf berichtete über den Bereich der Kreissozialarbeit im DRK-Kreisverband und über die Kleiderläden in Tauberbischofsheim und Wertheim.

Anschließend überbrachte der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Uwe Rennhofer die Grüße von Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau und dem Präsidium. Er wies auf das Projekt „Wir! Ehrenamt stärken“ hin und bat, sich daran zu beteiligen. Außerdem berichtete er über die Arbeit im Kreisimpfzentrum Bad Mergentheim. Ebenso informierte er über den aktuellen Stand des Baues des Kurzzeit- und Tagespflegezentrums in Wertheim sowie der Rettungswache.

Danach wurden einige Mitglieder von Manuela Döhner, Bernd Frank und Philipp Herold geehrt: für zehn Jahre Holger Hartmann, Steffi Schiefermeyer-Egles, für 15 Jahre Martina Reinhard, für 20 Jahre Karlheinz Spiesberger, für 25 Jahre Gaby Fischer, Bernhard Zegewitz, Daniela Zegewitz, Hubert Zegewitz, für 35 Jahre Irene Ganz, Herbert Heilig, für 50 Jahre Karl Kimmel.

Spende befürwortet

Im Anschluss wurde der Antrag gestellt, die Hochwasser-Betroffenen in Rheinland-Pfalz (Ahrweiler) mit einer Geldspende zu unterstützen, der von der Mitgliederversammlung befürwortet wurde. Unter Verschiedenes wurde von der Versammlung beschlossen, sich an den Kosten der neuen Ausschankanlage sowie Thekeneinrichtung im Bürgerhaus zu beteiligen. Ebenso erwähnte der Vorsitzende, dass der Ortsverein Brehmen mit dem Ortsverein Pülfringen sowie der DLRG Königheim die Antigen-Schnelltests im Gründerzentrum Tauberbischofsheim durchgeführt habe, sowie seit März bei der Firma Kärcher die Schnelltestaktionen unterstützt habe. Auch die Impfaktionen der Firma Kärcher untersütze der Ortsverein Brehmen mit der Praxis Dr. Schmied.

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news-247 Thu, 22 Jul 2021 09:00:00 +0200 DRK Zuhause – Rundum gut versorgt https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-zuhause-rundum-gut-versorgt.html Die sozialen Dienste des DRK Tauberbischofsheim: Bis ins hohe Alter zuhause wohnen und leben! Mit unseren Hausnotruf-, Haushalts-, Menü- und Pflege-Services erhalten Sie alles aus einer Hand – in bekannter DRK-Qualität. Aus Liebe zum Menschen. Das Deutsche Rote Kreuz ist eine der Organisationen mit der größten Erfahrung im Umgang mit Menschen. Von Beginn an ist es unsere Aufgabe, uns jener anzunehmen, die Hilfe benötigen. Auch viele ältere Menschen benötigen Unterstützung im Alltag. Wenn sie dennoch in den eigenen vier Wänden wohnen und leben möchten, sind wir da: Zuhause alt werden mit dem Roten Kreuz.

Wir beraten Sie gerne zu allen Angeboten und unterstützen Sie bei der Beantragung der Kostenübernahme durch Kostenträger wie z.B. Pflege- oder Krankenkassen.

Sie können aus folgenden DRK Angeboten für Zuhause wählen: 

Wir sind Teil eines großen Netzwerkes: so können innerhalb kürzester Zeit alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet werden - mit nur einem Ansprechpartner und für ein sicheres Gefühl.

 

 

 

 

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news-245 Mon, 19 Jul 2021 09:00:00 +0200 Hilfseinsatz des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. beim Hochwasser in Rheinland-Pfalz https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfseinsatz-des-drk-kreisverbandes-tauberbischofsheim-ev-beim-hochwasser-in-rheinland-pfalz.html Tauberbischofsheim / Main-Tauber-Kreis. Auch der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim war mit einem Fahrzeug des Katastrophenschutzes bei den jüngsten verheerenden Hochwasserereignissen in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Die Einheiten stehen nach wie vor in erneuter Alarmbereitschaft. Am vergangenen Donnerstag erhielt der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim um etwa 16 Uhr ein Hilfeersuchen durch das Landratsamt sowie die Integrierte Leitstelle des Landkreises Main Tauber, ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes nebst qualifiziertem Personal bereitzustellen und in den Einsatz zu schicken, um bei den entsetzlichen Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz die dortigen Hilfskräfte und Betroffenen zu unterstützen. Die Alarmierung erfolgte nach Anweisung auf Anfrage des Landes Rheinland-Pfalz an das Innenministeriums Baden-Württembergs. 

Nur zwei Stunden später starteten zwei Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes in einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug des Katastrophenschutzes, nach Absprache und Disposition durch die Kreisbereitschaftsleiterin Frau Manuela Döhner, in den Einsatz.

„Die beiden Hilfskräfte unseres Kreisverbandes mussten erst noch ad hoc und für einen möglichweise längeren Einsatz von ihren Arbeitgebern freigestellt werden sowie auch ihre persönlichen Dinge regeln und packen“, schilderte Manuela Döhner. Zwar seien die DRK-Einsatzfahrzeuge standardmäßig für Einsätze jederzeit einsatzbereit ausgerüstet, jedoch wurden sie in diesem speziellen Fall und aufgrund der gegebenen Situation zusätzlich mit weiteren Decken, Ersatzkleidungen und Schutzmasken ausgestattet.

Mit Sondersignal in Form von Blaulicht und Horn begab sich das Einsatzfahrzeug des Katastrophenschutzes nach Bruchsal zur Landes-Feuerwehrschule, wo der Treffpunkt für die DRK-Einsatzfahrzeuge und -hilfskräfte des Regierungsbezirks Stuttgart des Landes Baden-Württemberg vereinbart war. Von dort setzte sich ein Konvoi mit 25 Fahrzeugen in Gang, der in der Nacht zum Freitag gegen 1.30 Uhr die Einsatzregion in Ahrweiler erreichte.

Rund zwei Stunden später erfolgte der Alarmierungsauftrag, dort die Evakuierung einer Klinik zu unterstützen. „Die besondere Situation, Schwierigkeit und Herausforderung war, dass der Einsatzort aufgrund des Hochwassers nicht unmittelbar erreicht werden konnte. Nach Übergabe der Patienten durch die Feuerwehr wurden diese wiederum mit den Fahrzeugen des Katastrophenschutzes in entsprechende Klinken verlegt“, berichtete Herr Uwe Rennhofer.

„Die Evakuierung klappte gut und reibungslos“, teilte Frau Döhner mit. Ein Großteil der beteiligten Fahrzeuge konnte nach erfolgreicher Evakuierung die Heimfahrt antreten, andere wiederum blieben zur Absicherung und weiteren Unterstützung vor Ort. Die Helfer des DRK-Kreisverbandes kamen am Freitag am späten Nachmittag gesund aber erschöpft und mit überwältigenden Eindrücken wieder in Tauberbischofsheim an.

„Es zeigt einhergehend einmal mehr, wie eminent wichtig es ist, dass die Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen in solchen Notfall- und Katastrophenfällen Hand in Hand arbeiten“, unterstrich die Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau. „Das DRK zählt zu denjenigen Hilfsorganisationen, welche vor Ort da unterstütz, wo Hilfe gebraucht wird aber auch eine Regelversorgung der Betroffenen durch z.B. Lebensmittel, Medikamente oder Kleidungen gewährleistet“.

Zugleich bekräftigte sie expliziert die enorme Bedeutung des vom DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim und des vom Landkreis getragenen und organisierten Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes, als auch die Forderung und Notwendigkeit einer ausreichenden Kostendeckung durch Land und Bund. 

Aktuell erreichen sowohl die Kreisverbände wie auch den Landesverband Hilfsangebote aus der Bevölkerung. Eine konkrete Bedarfsabfrage durch die vorort-strukturen ist aktuell nicht angezeigt, so der DRK-Landesverband Baden-Württemberg.

Für Geldspenden wurde folgendes Konto eingerichtet: IBAN: DE63370205000005023307, BIC: BFSWDE33 bei der BANK FUER SOZIALWIRTSCHAFT AG unter dem Stichwort „Hochwasser“.

 

 

 

 

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news-246 Mon, 12 Jul 2021 16:00:00 +0200 Neue DRK-Gruppenführer starten durch https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/neue-drk-gruppenfuehrer-starten-durch.html Ob bei größeren Schadensereignissen, Sanitätswachdiensten, dem Einsatz bei großen Sport- und Freizeitveranstaltungen oder in Einsatzformationen des Katastrophenschutzes - die Führung und Steuerung eines Einsatzes muss gelernt, trainiert und ausreichend geübt werden. Gruppenführer sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Einsatzkräften auf der einen Seite und übergeordneten Führungskräften auf der anderen Seite. Sie nehmen Einsatzbefehle entgegen und setzen diese eigentverantwortlich mit ihren unterstellten Helfern um. Unter der Ausbildungsleitung von Michael Kiefner (DRK KV Mosbach) haben sich die Rotkreuzhelfer für diese neue Aufgabe im Deutschen Roten Kreuz aus den Kreisverbänden Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim qualifiziert. Nach 2 Wochenenden mit insgesamt 5 Tagen wird die Ausbildung zum Gruppenführer mit der zweiteiligen Prüfung abgeschlossen. Im theoretischen Prüfungsteil mussten die Prüflinge ihr Fachwissen in den Bereichen Rechtsvorschriften, Einsatztaktik und Einsatzgrundsätze unter Beweis stellen. Im praktischen Teil der Prüfung wurden die Kenntnisse und die fachgerechte Anwendung der Dienstvorschrift DV100 im simulierten Einsatz geprüft. Alle Prüfungsteilnehmer haben die Prüfung am vergangenen Sonntag erfolgreich absolviert und können nun auf Ortsvereinsebene in der Einsatzgruppe Bereitschaft, aber auch im Katastrophenschutz in der Einsatzeinheit als Führungskräfte eingesetzt werden. Es handelt sich dabei bereits um den zweiten Gruppenführer-Lehrgang nach 2019, der dezentral für die DRK Kreisverbände in Nordbaden ausgerichtet wurde.

Die Prüfung nahm am vergangenen Sonntag die Prüfungskommission des Landesverbandes Baden-Württemberg in Vertretung durch den stv. Landesdirektor der Bereitschaften Heiko Fischer, Kreisbereitschaftsleiter des Kreisverbands Buchen Dominic Burger-Graseck und Ausbilder Michael Kiefner ab. "Gruppenführer sind z.B. bei Sanitätsdiensten und Einsätzen der Bereitschaft für bis zu 8 Einsatzkräfte verantwortlich. Für diese Tätigkeit haben wir im Lehrgang die Grundlagen vermittelt, die eigentliche Führungsarbeit muss nun durch regelmäßiges Anwenden und Üben vertieft und geschärft werden" weiß Dominic Burger-Graseck, Kreisbereitschaftsleiter im DRK Kreisverband Buchen, der den Lehrgang zusammen mit der DRK Landesschule Baden-Württemberg organisiert hat und selbst langjährige Führungskraft ist. Das Ausbilder- und Prüferteam freue sich, immer wieder engagierten Nachwuchs im Bereich der Führungskräfte zu sehen, denn diese tragen maßgeblich zum Gelingen von größeren Einsatzlagen, wie zuletzt der Corona-Pandemie, bei.

Unser Bild zeigt die Teilnehmer mit ihrem Ausbilder- und Prüferteam im DRK-Kreisverband Buchen. Für die Zeit der Aufnahme wurde die Maske abgenommen, die 3G- und Abstandsregeln wurden natürlich beachtet.

 

 

 

 

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news-243 Fri, 09 Jul 2021 11:10:00 +0200 DRK-Kreisverband engagiert sich gegen Rassismus und Ausgrenzung https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-engagiert-sich-gegen-rassismus-und-ausgrenzung.html Begleitung und Beratung von jugendlichen Migranten und erwachsenen Zuwanderern bietet der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim auch während der Pandemie. Ein Aktionstag rückte diese Arbeit in den Fokus. Auf Grundlage des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes kommt eine 25-jährige Drittstaatsangehörige nach Deutschland, um als Pflegekraft zu arbeiten. Für eine Beschäftigung als Krankenpflegerin muss jedoch ihr Berufsabschluss aus ihrem Heimatland anerkannt werden. Daher wendet sie sich zur Beratung an den Jugendmigrationsdienst (JMD) des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim, um die Voraussetzungen für eine Anerkennung zu klären.

Ebenfalls an die DRK-Beratungsstelle gelangt eine 35-Jährige aus einem EU-Mitgliedstaat, die in Deutschland im Rahmen des Gesetzes über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern – kurz genannt Freizügigkeitsgesetz/EU – eine Arbeit sucht. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) unterstützt die Arbeitssuchende unter anderem bei der Recherche, Erstellung eines Lebenslaufs und Kontaktaufnahme mit Arbeitgebern.

Dies sind nur zwei von zahlreichen Beispielen für die vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten des JMD und der MBE beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim. Um verstärkt die Profile und Angebote beider Migrationsberatungsdienste in den Fokus zu stellen und für eine Verbesserung der Finanzierungssituation der Programme zu werben, fand in der vergangenen Woche ein bundesweiter Aktionstag statt, an dem sich verschiedene Wohlfahrtsverbände wie etwa das Deutsche Rote Kreuz beteiligten.

Eine von vier Säulen

Der JMD ist als Teil der Bundesinitiative „Jugend Stärken“ neben der MBE, den Integrationskursen und den berufsbezogenen Deutschkursen eine der vier Säulen bundesgeförderter Integrationsinstrumente. Dabei werden junge Menschen vom zwölften bis zum 27. Lebensjahr mit Einwanderungsgeschichte durch individuelle Unterstützung, Gruppenangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und der Jugendhilfe begleitet. 

Kernstücke der JMD-Arbeit sind sowohl mehrsprachige Beratung, Case Management, sozialpädagogische Begleitung während der Integrationskurse, Quartiers- und Bildungsangebote als auch eine datensichere Onlineberatung. Gefördert werden die bundesweit rund 500 JMD-Beratungsstellen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

„Die JMD sind grundlegend präventiv tätig und stehen für eine offene, pluralistische Gesellschaft. Sie wirken mit ihrer interkulturellen und diskriminierungskritischen Arbeit Rassismus und Ausgrenzung entgegen und tragen zur Förderung des sozialen Friedens bei“, erklärt Felix Müller, Leiter der Migrationsdienste beim DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim. Mit dem Programm „Respekt Coaches“ (www.jmd-respekt-coaches.de) ist der JMD inzwischen auch direkt an Schulen tätig, um mit Angeboten für alle Klassenstufen Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen unter Schülerinnen und Schülern mit und ohne Einwanderungsgeschichte zu begünstigen. Dieses Programm soll im Rahmen des Maßnahmenpakets des Bundes gegen Extremismus und Rassismus weiter ausgebaut werden. Auch beim DRK Tauberbischofsheim wird künftig ein Programmstandort angesiedelt sein, um das Präventionsprogramm im Main-Tauber-Kreis anzubieten. 

Zuverlässige Begleitung

„Auch während der Pandemie und der Schließung vieler Einrichtungen wurden und werden Ratsuchende zuverlässig begleitet“, betont Müller. Im Jahr 2020 wurden bundesweit 115 000 junge Menschen aus 180 Nationen beraten, davon rund 230 alleine beim Tauberbischofsheimer DRK-Kreisverband. Um eine Erreichbarkeit für junge Ratsuchende in Pandemiezeiten zu gewährleisten, haben die JMD ihre Arbeitsplattformen weiterentwickelt. So wurden Beratungen, Gruppen- und Bildungsangebote verstärkt per Mail, Telefon oder Videokonferenz angeboten. Weitere Impulse zur Entwicklung der virtuellen JMD-Arbeit werden aktuell im Modellprojekt „JMD digital“ erarbeitet.

Die gleichfalls bundesgeförderte MBE ist Bestandteil des Integrationsangebotes des Bundes und bietet seit 2005 anerkannte Anlauf- und Beratungsstellen für Menschen mit Einwanderungsgeschichte in ganz Deutschland. Auch hier gehört das DRK zu den Wohlfahrtsverbänden, die entsprechende Angebote offerieren.

„Die sozialpädagogische Beratung und Begleitung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte wird durch Netzwerkarbeit im örtlichen Gemeinwesen ergänzt“, berichtet Müller. Partner seien vor allem die Jugendmigrationsdienste, der DRK-Suchdienst, Ausländerbehörden, Leistungsträger nach SGB II, die Agentur für Arbeit, Integrationskursträger, Anerkennungsstellen, Migrantenorganisationen, Bildungsträger und Fachberatungsstellen. Auch hier besteht mit der Messenger App MBEon ein spezifisches Online-Beratungsangebot.

640 Beratungen vor Ort

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr in der MBE etwa 305 300 Beratungsfälle gezählt. Zuzüglich der über 210 600 mitberatenen Familienangehörigen konnten somit bundesweit insgesamt fast 516 000 Personen erreicht werden. Davon entfielen auf den DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim etwa 640 Beratungsfälle.

Wie verlässlich und systemrelevant die MBE vor Ort sei, habe sich ebenfalls innerhalb der pandemiebedingten Krisensituation verstärkt gezeigt. „Während Maßnahmen zur Einschränkung der Ausbreitung des Covid-Virus die Arbeiten vieler Behörden und sozialer Einrichtungen behinderten, konnten wir mit den JMD- und MBE-Stellen trotz dieser Einschränkungen die Beratungsarbeit – wenn auch teilweise auf digitalen Wegen – durchweg sicherstellen“, resümiert Müller. „Damit haben meine Kolleginnen im JMD und MBE einmal mehr ihr hohes Engagement bewiesen und ein qualitativ hochwertiges Beratungsangebot aufrechterhalten“, unterstreicht er.

Weitere Informationen und Kontakt: DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim, Migrations- und Suchdienste, Mergentheimer Straße 30, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon: 09341/92 05 0, Fax: 09341/92 05 99, E-Mail: jmd@drk-tbb.de, mbe@drk-tbb.de, suchdienst@drk-tbb.de.

 

 

 

 

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news-244 Wed, 07 Jul 2021 11:10:00 +0200 Mit DRK-Fahrsicherheitstrainings schnell und sicher am Ziel ankommen https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/mit-drk-fahrsicherheitstrainings-schnell-und-sicher-am-ziel-ankommen.html Um die Sicherheit der ehrenamtlichen Helfer zu gewährleisten, bieten die DRK-Kreisverbände Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim regelmäßig Fahrsicherheitstrainings an. Buchen. Wenn die Leitstelle „Kreislaufstillstand“ meldet, drücken die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom DRK, die zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert sind, schon mal etwas mehr aufs Gaspedal. Jede Sekunde zählt. Doch ein beladenes Einsatzfahrzeug mit Blaulicht sicher durch überfüllte Bundesstraßen, dicht gedrängten Stadtverkehr oder bei prasselndem Regen in der Nacht zu steuern, ist eine Herausforderung. Das DRK bietet seinen Mitgliedern hierfür regelmäßig ein spezielles Fahrsicherheitstraining an.

Das Risiko eines Unfalls ist bei jeder Sonderrechtsfahrt, wenn Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet sind, um ein Vielfaches erhöht. Auch erfahrene Retter und gute Fahrer stehen jedes Mal unter Adrenalin, wenn sie sich mit hoher Geschwindigkeit einer roten Ampel nähern. Das Thema Verkehrssicherheit gewinnt an Bedeutung, weil es für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte immer anstrengender wird, mit Blaulicht und Sirene über volle Straßen zu fahren.

Verbesserte Sicherheitstechnik

Nicht nur regelmäßige Hiobsbotschaften in Sachen Rettungsgasse lassen hier aufhorchen. Moderne Autos sind mehr und mehr gedämmt. Wer Musik hört, nimmt Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn mitunter erst sehr spät wahr. Vielleicht zu spät. Darum investiert das DRK in verbesserte Sicherheitstechnik und bot erneut ein Training mit Profis an. Teilgenommen haben dabei am vergangenen Samstag neun Helfer aus den DRK-Kreisverbänden Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim.

Moderne Einsatzfahrzeuge sind lauter, haben ein großes Airbag-System, helle LED-Blitzleuchten und eine auffällige Signalbeklebung, die die Sichtbarkeit der Wagen erneut erhöhen.

Doch am Steuer sitzen immer noch Menschen – im Einsatzfahrzeug und in jedem Auto, Bus oder Lkw. Im Ernstfall, wenn Autos nicht ausweichen oder Verkehrsteilnehmer unvorhergesehene Bewegungen machen, müssen die Fahrer schnell und sicher reagieren können. Sie müssen bei Vollbremsungen und auch bei sehr hohen Geschwindigkeit jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug behalten. Das haben sie nun auf einem Trainingsgelände mit der Kreisverkehrswacht Heilbronn geübt und sich Tipps von Profis geholt.

Sicheres Fahren fängt bei der richtigen Sitzposition an: Sitzhöhe, Position der Kopfstützen, Abstand zu Pedalen und Lenkrad. Das alles muss passen – und es muss schnell passen, wenn der Ernstfall eintritt, erläuterten die Experten beim Fahrsicherheitstraining für die DRK-Einsatzkräfte. Gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht wurde dieser nun trainiert, denn im normalen Straßenverkehr kann man nicht eben bei 80 Stundenkilometern eine Vollbremsung machen oder versuchen, Autos auszuweichen.

Eigenschaften besser einschätzen

Bei den Sicherheitstrainingseinheiten, die das DRK für seine Einsatzkräfte anbietet, sollen die Einsatzkräfte die Fahreigenschaften in Extremsituationen besser einschätzen und dafür mal bis an Limit gehen können. Damit sie im Ernstfall weder sich, noch Patienten und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen und ständig die Kontrolle behalten.

Die Einsatzkräfte wissen jetzt, wie stabil die Fahrzeuge auch bei extremen Fahrmanövern unterwegs sind. Doch sie kennen auch die Grenzen von Physik und Schwerkraft.

„Es ist eine wertvolle Erfahrung dies zu trainieren, damit unsere Einsatzkräfte in Drucksituationen wissen, wie sie reagieren können“, berichtet Dominic Burger-Graseck, Kreisbereitschaftsleiter im DRK Kreisverband Buchen, der das Training in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht Heilbronn organisiert hat. Dann müsse der Autopilot im Kopf anspringen, der kräftig bremst, das Fahrverhalten des Einsatzfahrzeuges kennt und die Lenkbewegungen an die Geschwindigkeit anpasst, so Burger-Graseck weiter. So wurde immer wieder geübt, unvorhergesehenen Fahrbewegungen anderer Fahrzeuge oder spät auszumachenden Hindernissen auszuweichen und dabei stets die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten – auch bei Nässe, spiegelglatter Fahrbahn und anderen Umwelteinflüssen.

Patienten schnell erreichen

„Ein Einsatzfahrzeug kann auch mal mit 120 Stundenkilometern unterwegs sein, um Patienten schnell zu erreichen“, so Burger-Graseck, der selbst regelmäßig Einsatzfahrten absolviert. Die Sicherheit der Fahrer und der Verkehrsteilnehmer sei dabei entscheidend: Über eine Ampelkreuzung fahre man nicht, ohne vorher abzubremsen. Es gelte, die jeweils vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht um mehr als die Hälfte zu überschreiten.

 

 

 

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news-242 Tue, 06 Jul 2021 11:10:00 +0200 Erste Hilfe Kurse finden wieder statt https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-kurse-finden-wieder-statt.html Unsere Erste Hilfe Kurse finden wieder in statt. Nachdem die Corona-Inzidenzen stabil sind, geht es nun – natürlich unter Schutzbedingungen – erneut los mit dem Ausbildungsprogramm beim DRK Kreisverband Tauberbischofsheim. Sie waren sicherlich schon mal in einer Situation, in der Sie die Hilfe eines Mitmenschen benötigt haben. Sei es zu Hause, in der Firma, in der Schule oder während Ihrer Freizeit. Umso mehr sollte es auch für Sie dann selbstverständlich sein, anderen in Notfallsituationen zu helfen. Der Erste Hilfe Kurs wendet sich grundsätzlich an alle Interessierten und liefert Ihnen die Handlungssicherheit in Erster Hilfe bei nahezu jedem Notfall in Freizeit und Beruf.

Inhalte  

  • Eigenschutz und Absichern von Unfällen
  • Helfen bei Unfällen
  • lebensrettende Sofortmaßnahmen wie stabile Seitenlage, Wiederbelebung, Helmabnahme bei einem bewusstlosen Motorradfahrer
  • Wundversorgung
  • Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen
  • Verbrennungen, Hitze-/Kälteschäden
  • Verätzungen
  • Vergiftungen
  • zahlreiche praktische Übungsmöglichkeiten. 

Für welche Personengruppen eignet sich dieser Kurs?

  • Führerschein-Anwärter (alle Führerscheinklassen)
  • betriebliche Ersthelfer, welche eine Grundausbildung benötigen, bzw. deren letzter Kurs länger als zwei Jahre her ist
  • Übungsleiter/ Sporttrainer
  • Referendare
  • Rettungsschwimmer in Ausbildung

Für die Kursteilnahme ist die Vorlage eines tagesaktuellen negativen SARS-CoV-2-Schnelltest notwendig. D.h. der Test muss das Datum des Kurstages tragen. Bei Bedarf kann der Schnelltest auch im DRK zum Preis von 12 Euro durchgeführt werden, auch das Mitbringen eines Selbsttestes ist zulässig. Der Kurs kostet für Selbstzahler 50 Euro und ist, wenn nichts anderes vereinbart, am Lehrgangstag in bar zu zahlen. 

Mehr zu den Kursen in Tauberbischofsheim und Wertheim und eine Übersicht der Termine finden Sie hier

 

 

 

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news-235 Thu, 01 Jul 2021 11:10:00 +0200 Grundsteinlegung für das Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum in Wertheim https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/grundsteinlegung-fu%CC%88r-das-solitaere-kurzzeit-und-tagespflegezentrum-in-wertheim.html Wertheim. „Wir liegen mit der Baumaßnahme bislang gänzlich im Zeitplan“, betonte Oskar Fuchs, Präsident des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V., am Mittwochnachmittag bei der Grundsteinlegung für das Solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum des DRK in Wertheim. Nachdem Mitte März der symbolische Spatenstich für den für den Neubau des Rotkreuzzentrums mit Pflegestation und Rettungswache auf dem Reinhardshof erfolgte, konnte jetzt die offizielle Grundsteinlegung speziell für den Neubau des „Solitären Kurzzeitund Tagespflegezentrums“ des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Reinhardshof zumindest im kleinen Kreis nachgeholt werden. Ehrengäste waren unter anderem Landrat Christoph Schauder, dessen Vorgänger und DRK-Kreisverbands-Vizepräsident Reinhard Frank, Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein, Christian Reinhardt, Geschäftsführer der Brandel-Bau GmbH in Tauberbischofsheim sowie Eberhard Dörr, Geschäftsführer der Systembau Dörr GmbH in Gerlachsheim.

„Wir konnten mit dem Bau zügig und fristgemäß beginnen“, blickte Fuchs zurück. Inzwischen seien nicht nur bereits die Grundstrukturen des Neubaus deutlich erkennbar, sondern auch dessen Dimensionen sowie die Konturen der ebenerdigen 30 Kurzzeitpflegezimmer zuzüglich der geplanten 15 Tagespflegeplätze. Insgesamt sei das Rotkreuzzentrum am Wertheimer Reinhardshof das größte Bauvorhaben in der bisherigen Geschichte des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V.

Nachdem das Präsidium des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. Anfang 2018 von einem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg erfahren hatte, das zur Bedarfsdeckung im Bereich der Kurzzeitpflegeplätze beitragen soll, habe man sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und Überlegungen für ein Angebot begonnen. Durch das besondere Interesse und der Nähe des Rotkreuz-Krankenhauses habe sich der Verband dabei rasch auf den Standort Wertheim konzentriert.

Im Anschluss an die Förderzusage des Landes 2019, wurden innerhalb des DRK die Voraussetzungen zum Bau einer solchen Einrichtung geschaffen. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund sechs Millionen Euro. Das Land fördert die Maßnahme mit 1,5 Millionen Euro, der Main-Tauber-Kreis steuert 250 000 Euro bei. Die Fläche hatte das DRK von der Stadt Wertheim erworben. Bei vielen privaten oder öffentlichen Baumaßnahmen sei es eine alte und gute Tradition, aktuelle Dokumente und Gegenstände einzuschließen und als Zeitzeugnis für spätere Generationen mitzugeben, erklärte Oskar Fuchs. Deshalb wolle man mit einer dann mit eingemauerten „Zeitkapsel“ der Nachwelt einige zeitgenössische Hinterlassenschaft ermöglichen, sofern diese später entdeckt werde. Dazu zählen unter anderem zwei tagesaktuelle Regionalzeitungen, ein Geschäftsbericht des DRK-Kreisverbandes und Fotos vom Spatenstich für das Gebäude. 

Darüber hinaus dankte der DRK-Kreisverbandspräsident Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein als wesentlicher Ideengeber und Initiator, den Neubau auf dem ehemaligen Kasernengelände am Reinhardshof zu errichten, da andere Alternativen erheblich ungünstiger erschienen wären. Außerdem habe die Stadt Wertheim den Bebauungsplan sehr rasch in Angriff genommen. Bei weiterhin zügigem Verlauf der Bauarbeiten rechne man mit einer Fertigstellung des DRK-Pflegezentrums etwa im September 2022. „Wir sind mit dem bisherigen Verlauf der Baumaßnahme sehr zufrieden“, bekräftigte ebenso DRKKreisgeschäftsführerin Manuela Grau im Rahmen der Grundsteinlegung.

Landrat Christoph Schauder bezeichnete das solitäre Kurzzeit- und Tagespflegezentrum nicht nur für die Stadt Wertheim und deren Umgebung als Profit, sondern für den gesamten Main-Tauber-Kreis. „Das Thema Pflege wird immer wichtiger und der Bedarf zunehmend höher“, unterstrich er. Gleichzeitig dankte Schauder zum einen speziell dem Kreisrat für die Unterstützung, zum zweiten beglückwünschte der neue Landrat und vormalige Erste Landesbeamte den DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim „für seinen Mut zu diesem ambitionierten Vorhaben“. Jetzt sehe man mit großer Freude als nächste Schritte dem Richtfest und dann im kommenden Jahr der Einweihung entgegen. 

Bürgermeister Wolfgang Stein, der die Grüße des Wertheimers Oberbürgermeisters Markus Herrera Torrez überbrachte, hob ebenfalls den beträchtlichen Bedarf sowohl an Kurzzeit- als auch an Tagespflegeplätzen hervor, zumal einhergehend damit eine erhebliche Entlastung für pflegende Angehörige verbunden sei. Gleichsam wie Fuchs und Schauder nannte auch Stein den Standort der zukünftigen DRK-Pflegeeinrichtung als richtige Entscheidung und ideal unmittelbar gegenüber der Rotkreuzklinik Wertheim nebst Effekten einer Symbiose. Der Baustelle und dem Bauteam wünschte er mit einem „Glückauf!“ einen weiterhin unfallfreien Verlauf.


 

 

 

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news-236 Mon, 28 Jun 2021 11:10:00 +0200 Erneuerung der TÜV-Zertifizierung nach ISO 9001:2015 https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/erneuerung-der-tuev-zertifizierung-nach-iso-90012015.html In einem Audit am 27. und 28. Mai 2021 wurde der DRK Kreisverband Tauberbischofsheim durch die TÜV Management Service GmbH überprüft. Am Ende wurde das Zertifikat nach ISO 9001:2015 erneuert. Das DRK Tauberbischofsheim stellt die rettungsdienstliche Versorgung der Einwohner des Landkreises sicher. Mit 4 Rettungswägen und 2 Notarzteinsatzfahrzeugen an 2 Rettungswachen sind wir 365 Tage im Jahr rund um die Uhr im Einsatz. „An unseren Rettungswachen bilden wir derzeit 8 Notfallsanitäter aus, um für die Zukunft eine hohe Qualität im Rettungsdienst gewährleisten zu können“, so Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau.

Professionelle Notfallmedizin bedarf einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung. Unsere Retter arbeiten nach validierten Handlungsempfehlungen, die jährlich angepasst und unter ärztlicher Aufsicht ständig geschult werden. Genauso gehört zu unserem Anspruch der Notfallmedizin ein moderner Fuhrpark mit aktueller medizinischer Ausstattung.

Unser Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass wir nicht betriebsblind werden. Deshalb führen wir regelmäßig Audits durch. In diesem Zuge hat uns die Zertifizierungsstelle der TÜV Management Service GmbH erneut bescheinigt, für den Geltungsbereich Notfallrettung und Krankentransport, NEF-Standort und Lehrrettungswache ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt zu haben und dieses anzuwenden. Unser Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass unser Rettungsdienst ständig dazulernt und sich weiterentwickelt. 

Durch das Erhaltungsaudit wurde der Nachweis gebracht, dass die Forderungen der ISO 9001:2015 erfüllt sind und das DRK wurde erfolgreich re-zertifiziert.  

 

 

 

 

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news-239 Thu, 24 Jun 2021 11:10:00 +0200 Das DRK freut sich über eine Kleiderspende von Konrad Moden https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/das-drk-freut-sich-ueber-eine-kleiderspende-von-konrad-moden.html Das ehrenamtliche Team des Kleiderladens vom DRK Kreisverband Tauberbischofsheim freut sich über eine Kleiderspende vom Modehaus Konrad in Tauberbischofsheim. Viele Einzelstücke an Damen- und Herrenkleidung, die das Modehaus aufgrund der coronabedingten monatelangen Schließung ihres Geschäftes in Tauberbischofsheim nicht verkaufen konnten, kommen dem DRK für deren Kleiderläden zugute. Die Neuware von Konrad werde jetzt erst einmal in der Sortierstelle gesichtet und dann in den Läden verteilt. Im Kleiderladen „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim und im „Rotkreuzladen“ in Wertheim könne die Bekleidung dann von jedermann für günstiges Geld gekauft werden. Ein Nachweis der Bedürftigkeit wird in den DRK-Kleiderläden nicht verlangt. 

Über die großzügige Unterstützung, die speziell der Arbeit Ehrenamtlicher des Kreisverbandes zugutekommt, freuten sich Manuela Grau, Kreisgeschäftsführerin des DRK Kreisverbandes Tauberbischofsheim und Herta Wolf, Kreissozialleiterin des DRK. Durch den Verkauf generiert das DRK Mittel für soziale Projekte. Mit dem Erlös kann das DRK den Ausbau der ehrenamtlichen Sozialarbeit, die Ausbildung ehrenamtlicher Kräfte, die Bereitstellung von Lehrmaterialien für die Jugendrotkreuz-Ortsgruppen sowie die Anschaffung von hochqualitativen Ausstattungen der ‚Helfer vor Ort‘ in den jeweiligen DRK-Ortsgruppen unterstützen. Diese Einnahmen sind eine wichtige Quelle zur Finanzierung unserer Arbeit.

Die Kleiderläden „Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim und der „Rotkreuzladen“ in Wertheim sind besondere Second-Hand-Shops und eine Fundgrube für alle kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger, aber auch für echte Individualisten in Sachen Mode. Vielleicht wartet ja schon ein ganz spezielles und handgeprüftes Einzelstück darauf, als Ihre Entdeckung in neuem Glanz zu erstrahlen. Hier wählen Sie als Kundin und Kunde selbst aus, was Sie einkaufen. Und das in hoher Qualität und zu sehr attraktiven Preisen. Hinzu kommt ein ständig wechselndes Angebot, so dass sich immer ein Besuch lohnt!

Unsere Kleiderläden sind für jegliche Kundschafte entstanden, haben aber nicht ihren wohltätigen Charakter verloren. Inhaber eines Berechtigungsausweises erhalten einen 50-prozentigen Rabatt auf den Verkaufspreis. 

Neben den Sachspenden sind haupt- und ehrenamtlich engagierte Menschen die wichtigste Voraussetzung für einen guten und erfolgreichen Kleiderladen im DRK. Die Kleiderläden bieten allen Interessierten eine attraktive und abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeit von "Mensch zu Mensch", vor allem im Verkauf, der Sortierung und Auszeichnung der Waren und Begegnung mit unterschiedlichen Menschen oder bei der Dekoration der Ladenflächen und Schaufenster. Seit Bestehen der Kleiderläden hat sich zwar ein gutes Team zusammengefunden, aber dennoch sind weitere Helfer immer willkommen – egal wie viel Zeit Sie aufwenden können.

Kleiderladen "Jacke wie Hose" in Tauberbischofsheim 
Mergentheimer Straße 30
Tel.: 09341/9205-0

Öffnungszeiten: 
Dienstag und Donnerstag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr
Mittwoch: 10 bis 12 Uhr

 „Rotkreuzladen“ in Wertheim 
Bismarckstraße (Ecke Hospitalstraße / ehem. Apotheke am Engelsberg
Tel. 09342/935261

 

 

 

 

 

 

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news-240 Thu, 24 Jun 2021 11:10:00 +0200 Cecil Shop und Street One Store übergeben ausgedehnte Sachspende an Second-Hand-Laden „Jacke wie Hose“ https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/cecil-shop-und-street-one-store-u%CC%88bergeben-ausgedehnte-sachspende-an-second-hand-laden-jacke-wie-hose.html Über eine umfangreiche Sachspende kann sich das ehrenamtliche Team des Second-Hand-Ladens „Jacke wie Hose“ beim DRK Kreisverband Tauberbischofsheim freuen: Die Geschäftsleitung des Cecil Shops und des Street One Stores aus Tauberbischofsheim stellen dem DRK-Kleiderladen Textilwaren im Gesamtwert in Höhe von 37.328 Euro für die Veräußerung zu Gunsten wohltätiger Zwecke des DRK-Kreisverbandes zur Verfügung. „Wir mussten ab Mitte Dezember aufgrund der Coronakrise für rund drei Monate komplett schließen. Die Aufträge waren erteilt und die Ware – vor allem Winter- und Frühjahrskollektionen - wurde geliefert, konnte jedoch wegen den Schließungen nicht verkauft werden“, berichtete Walter Väthjunker, Geschäftsführer der Väthjunker Mode GmbH, der Betreibergesellschaft dieser beiden Modegeschäfte. Neben dem Cecil Shop und dem Street One Store am Standort Tauberbischofsheim betreibt die Väthjunker Mode GmbH noch insgesamt vier weitere Geschäftsfilialen an ihrem Firmensitz in Marktheidenfeld sowie in Wertheim und im südhessischen Höchst im Odenwald.

„Die Erlöse aus dieser Kleiderspende und den sonstigen Waren, die im Kleiderladen ‚Jacke wie Hose‘ verkauft werden, kommen speziell der Arbeit Ehrenamtlicher unseres Kreisverbandes zu Gute“, betonte DRK-Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau bei der Übergabe durch Walter Väthjunker und Cecil-Store-Managerin Helgrid Riehle an das Ehrenamtsteam im Beisein der DRK-Kreissozialleiterin Herta Wolf. Als Beispiele für die Verwendung der Verkaufserlöse nannte Manuela Grau unter anderem den Ausbau der ehrenamtlichen Sozialarbeit, die Ausbildung ehrenamtlicher Kräfte, die Bereitstellung von Lehrmaterialien für die Jugendrotkreuz-Ortsgruppen sowie die Anschaffung von hochqualitativen Ausstattungen der ‚Helfer vor Ort‘ in den jeweiligen DRK-Ortsgruppen.

Nachdem der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim über mehrere Jahrzehnte hinweg eine Kleiderkammer ausschließlich für bedürftige Menschen betrieben hatte, wurde daraus vor rund vier Jahren der jetzige Second-Hand-Kleiderladen „Jacke wie Hose“ entwickelt und in einer ehemaligen Fahrzeughalle des DRK-Rettungsdienstes eingerichtet. „Eine Fundgrube für kostenbewusste Menschen und Schnäppchenjäger, aber auch für echte Individualisten in Sachen Mode - und dies in hoher Qualität und zu sehr attraktiven Preisen“, unterstrichen die Geschäftsführerin und die Sozialleiterin des DRK-Kreisverbands. Hinzu komme ein ständig wechselndes Angebot sowohl an

gut erhaltenen Kleidern, Hosen, Jacken, Mänteln, Schuhen und Stiefeln für Sommer oder Winter als auch an Wäsche, Bettzeug und Decken sowie vieles andere mehr. So sei ein Second-Hand-Shop für jegliche Kundschaften entstanden, gleichzeitig habe auch der neue Laden seinen „wohltätigen“ Charakter bewahrt, da Inhaber eines Berechtigungsausweises beispielsweise der Tafel, des Diakonischen Werks, des Caritasverbandes oder des DRK-Kreisverbandes einen 50-prozentigen Rabatt auf den Verkaufspreis der Ware gewährt bekommen.

Zudem hoben Manuela Grau und Herta Wolf die Recycling- und Nachhaltigkeitsaspekte hervor, die durch den Second-Hand-Verkauf erzielt werden, anstelle, dass die noch sehr gut erhaltenen Waren weggeworfen würden. „Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Second-Hand-Kleiderladend aus tiefster Überzeugung und von ganzem Herzen rein durch Ehrenamtliche bewerkstelligt wird“, unterstrichen beide bei einem Rundgang mit Walter Väthjunker und Helgrid Riehle. Einerseits sei es ein erheblicher unternehmerischer Verlust, dass sie die Warenkollektion aufgrund der Corona bedingten Ladenschließungen nicht verkaufen haben können, andererseits bereite es ihnen Freude, mit dieser Kleiderspende Ehrenamtlichen und anderen Menschen Gutes zukommen zu lassen, beteuerten der Mode-Geschäftsführer und die Store-Managerin.

„Heute fällt es zwar vielen Menschen schwer, sich dauerhaft ehrenamtlich zu engagieren, jedoch möchten viele projektbezogen die Arbeit oder das Ehrenamt des DRK unterstützen - ohne Mitgliedschaft und festen Beitrag, sondern zum Beispiel mit einer Sachspende“, erläuterten Manuela Grau und Herta Wolf häufige Motive für Spenden gut erhaltener Kleidung, Schuhe Textilien. "Deshalb schont Mode von Mensch zu Mensch nicht nur Umwelt und Ressourcen, sondern stärkt einhergehend auch den sozialen Zusammenhalt in der Region“, resümierten sie. Darüber hinaus

unterhält der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim einen „Rotkreuzladen“ mit Second-Hand-Kleidung und anderen Angeboten in Wertheim „Das ehrenamtliche Team des ist ständig auf der Suche nach neuen Teammitgliedern für den Kleiderladen ‚Jacke wie Hose‘ oder für den Rotkreuzladen in Wertheim – egal wie viel Zeit sie erübrigen können“, wiesen die Kreisgeschäftsführerin und die Kreissozialleiterin des DRK hin.

Der Kleiderladen "Jacke wie Hose" des DRK-Kreisverbandes in Tauberbischofsheim (Mergentheimer Straße 30, Tel.: 09341/9205-0) ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag und Donnerstag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr, Mittwoch: 10 bis 12 Uhr). Der „Rotkreuzladen“ in Wertheim befindet sich in der Bismarckstraße (Ecke Hospitalstraße / ehem. Apotheke am Engelsberg, Tel. 09342/935261). 

 

 

 

 

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news-237 Tue, 22 Jun 2021 11:10:00 +0200 Noch offene Stellen für 2021/2022: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) / Bundesfreiwilligendienst (BFD) https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/noch-offene-stellen-fuer-2021-2022-freiwilliges-soziales-jahr-fsj-bundesfreiwilligendienst-bfd.html Für das Jahr 2021/2022 haben wir noch offene Stellen für das Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) für den Standort Tauberbischofsheim. Jetzt noch für das Jahr 2021 und 2022 bewerben!

Wir suchen: 

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) / Bundesfreiwilligendienst (BFD)

 

Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V.

Ein Jahr für Dich, ein Jahr für Andere!

Das Freiwillige Soziale Jahr, kurz FSJ, beim DRK in Tauberbischofsheim über den Träger DRK-KV Aalen e.V. gibt jungen Menschen die Chance, bei der Arbeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen ihr soziales Engagement zu verstärken und ihre Persönlichkeit zu festigen und zu formen. Es ist aber auch eine Möglichkeit, Wartezeiten auf Ausbildungs- oder Studienplätze zu überbrücken und sich beruflich zu orientieren.

Ein FSJ dauert i.d.R. 12 Monate, währenddessen die TeilnehmerInnen sozialversichert sind und pro Monat ein sog. Taschengeld für ihre Arbeit in den Einrichtungen bekommen. Dabei sind sie weiterhin berechtigt, Kindergeld in voller Höhe zu beziehen. In diesen 12 Monaten haben die Freiwilligen durchschnittlich 25 Tage Urlaub zur Verfügung. Zusätzlich zu der praktischen Arbeit in den Einrichtungen finden innerhalb eines FSJ 25 Seminartage statt, in denen Praxis reflektiert, Themen aus dem Alltag der Jugendlichen aufgegriffen und soziale Projekte durchgeführt werden.

Das FSJ wird auf Wartezeiten für das Studium angerechnet und in vielen Studiengängen als bereits abgeleistetes Praktikum anerkannt. In einigen Ausbildungsberufen ist es inzwischen ein wichtiges Bewerbungskriterium.

Die Einsatzmöglichkeiten beim DRK KV Aalen e.V. sind sehr vielfältig: von Aalen aus wird das FSJ für das DRK in ganz Württemberg verwaltet, deshalb stehen auch Stellen in ganz Württemberg zur Verfügung.

Beim DRK Tauberbischofsheim gibt es die Möglichkeit, ein FSJ im Bereich

  • Rettungsdienst/Krankentransport
  • Soziale Dienste mit Essen auf Rädern und Behindertenfahrdienst
  • Abteilung Ausbildung, Ehrenamt und Verbandsentwicklung  zu absolvieren.

 

Des Weiteren ist es beim DRK KV Aalen e.V. möglich einen Freiwilligendienst im Ausland, in verschiedenen Ländern, zu absolvieren. Die Teilnehmer werden vor ihrem Freiwilligendienst in Seminaren auf ihren Einsatz vorbereitet und erhalten einen Intensivsprachkurs. Vor Ort wird Verpflegung und Unterkunft gestellt und die Freiwilligen erhalten ein landesübliches Taschengeld.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann melde dich unter

VDRK Kreisverband Aalen e.V.
Frau Inga Wunderle
inga.wunderle(at)drk-aalen.de
Tel. 07361 / 951 - 355

oder beim

DRK Kreisverband Tauberbischofsheim e.V.
Frau Eleonore Dürr
Tel. 09341 / 9205 - 16

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Einen Link zur Stellenbörse finden Sie hier.

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news-234 Fri, 18 Jun 2021 11:10:00 +0200 Die Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Lauda-Königshofen fand Online statt https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/die-jahreshauptversammlung-des-drk-ortsvereins-lauda-koenigshofen-fand-online-statt.html Der Vorsitzende des DRK Ortsvereins Lauda-Königshofen, Roland Zembsch, begrüßte in diesem Jahr in einem ungewohnten Rahmen zur Jahreshauptversammlung. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Versammlung am Freitagabend, 21. Mai 2021 online statt. Um 20:00 Uhr trafen sich die Mitglieder im virtuellen Raum, um gemeinsam die Punkte auf der Tagesordnung durchzugehen und zu besprechen, auf der unter anderem auch Neuwahlen standen. Mit ein wenig Vorbereitungsarbeit im Hinblick auf die korrekte Durchführung und Protokollierung der Wahlsache, konnte aber auch diese virtuell per Handzeichen durchgeführt werden – eigentlich alles wie gewohnt.

Gewählt bzw. neu im Amt bestätigt wurden: Roland Zembsch (1. Vorsitzender), Michael Ludwig (Stellvertreter), Bereitschaftsleiter*in Marie-Christin Kavcic und Martin Haas sowie die Stellvertreterin Anna-Lena Englert. Als Jugendleiter wurde Selina Baier im Amt bestätigt. Kassenwart bleibt Georg Moll. 

Von der Bereitschaftsleitung wurde der Bericht über das Jahr 2020 erstattet. Hier wurde deutlich, dass es nahezu keine Diensteinsätze gab, ebenso waren keine gesellschaftlichen oder kameradschaftlichen Aktivitäten möglich. Bereitschaftsabende zur fachlichen Weiterbildung fanden statt, jedoch in reduzierter Anzahl und selbstverständlich auch virtuell.

Das gleiche Bild gab es auch bei der Jugendarbeit im Jugendrotzkreuz. Aufgrund der Vorgaben des Landesverbandes waren keine Gruppenstunden mit dem Nachwuchs der Rotkreuzgemeinschaft möglich.

Aktuell ist der Ortsverein bei der Corona-Teststation in der Tauber-Franken-Halle in Königshofen im Einsatz. Viele aktive Mitglieder aus dem Ortsverein unterstützen hier, und  können seit langem ihre ersten Dienststunden leisten.

Die Blutspende konnte im Jahr 2020 glücklicherweise mit einem speziellen Konzept an zwei Terminen durchgeführt werden.

Uwe Rennhofer vom Kreisverband Tauberbischofsheim berichtet von der Arbeit und den aktuellen Themen im Kreisverband.

Gegen Ende der Versammlung wurden 16 Mitglieder für Ihre treue Mitgliedschaft geehrt, davon fünf Mitglieder für stolze 30 Jahre

 

 

 

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news-250 Thu, 17 Jun 2021 09:00:00 +0200 SPD-Bundestagskandidatin Anja Lotz zu Besuch beim DRK Tauberbischofsheim https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/spd-bundestagskandidatin-anja-lotz-zu-besuch-beim-drk-tauberbischofsheim.html Die SPD-Bundestagskandidatin Anja Lotz ist auf Gesprächstour. Vor Ort wolle sie sich einen direkten Eindruck von Verhältnissen im Wahlkreis verschaffen. Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim stand mit Präsident Oskar Fuchs und Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau gerne zur Verfügung.

„Mir begegnen immer wieder Krankenwagen. Da ist das DRK sichtbar. Ihr persönlich gebe es ein Gefühl der Sicherheit, dafür sei sie dankbar“, so Anja Lotz. 

Im Laufe eines Jahres würden etwa 11.600 mal Rettungswagen, Notarzteinsätze und Krankentransporte zum Einsatz kommen, so Oskar Fuchs. Es sei eine große Herausforderung bei uns im ländlichen Raum die Rettungsfrist einzuhalten. Neben diesem sichtbaren Teil der Arbeit erbringe der DRK-Kreisverband viele andere Leistungen. Ausbildung, Mobile Dienste, Ambulante Pflege und  Rotkreuzladen sei hier zu nennen. Möglich sei dies durch über 1.100 ehrenamtlich Tätige. Fuchs war es wichtig klar zu stellen, dass auch das gesamte Präsidium ehrenamtlich tätig sei. 

Der Bau einer Einrichtung für Kurzzeit- und Tagespflege in Wertheim sei das aktuell größte Projekt. Es beinhalte auch eine neue Rettungswache, einen Rotkreuzladen und Ausbildungsräume. Der Bedarf an diesen Pflegeplätzen sei vorhanden, berichtete Anja Lotz und bezog sich dabei auf eigene Erfahrungen. 

Der Katastrophenschutz wird mit zwei Einsatzeinheiten für den gesamten Main-Tauber-Kreis geleistet. Das sei im ländlichen Raum nicht kostendeckend, so Geschäftsführerin Manuela Grau. Problematisch sei auch der ungleiche Status der Helfer in den verschiedenen Rettungsorganisationen. Thomas Kraft freute sich, dass er als Kreisrat einem Zuschuss zur Reduzierung des Defizits zustimmen konnte. Die Gleichstellung der Helfer sah er ebenfalls als Selbstverständlichkeit an. Die SPD Main-Tauber werde dazu eine Initiative in die Landespolitik ergreifen. 

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news-233 Mon, 14 Jun 2021 11:10:00 +0200 _undesweite _kti_n zum Welt_lutspendert_g https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/undesweite-kti-n-zum-welt-lutspendert-g.html DRK-Blutspendedienste starten #missingtype-Kampagne am 14. Juni. Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zum Weltblutspendertag am 14. Juni mit breiter Unterstützung auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Das Sie sehen richtig – hier fehlt etwas Entscheidendes: das A, das B und das O.

Um mehr Menschen für die Blutspende zu gewinnen, verzichten in der Woche ab dem 14. Juni viele Organisationen, Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens in

ihren Social-Media Beiträgen auf die Buchstaben A, B und O - stellvertretend für die häufig benötigten Blutgruppen A, B und Null.

Neben vielen großen Partnern aus unterschiedlichsten Branchen schließen sich ebenfalls fünf bedeutende Sportlerinnen und Sportler an. In einem Videoclip machen Fußballspieler David Alaba, Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch, Fußballspielerin Alexandra Popp, Turner Fabian Hambüchen und Fußballnationalspieler Mats Hummels für die gute Sache mobil.

 

Fünf bedeutende Sportlerinnen und Sportler machen für die Blutspende mobil

Mats Hummels: „Blutspenden sind alternativlos. Ohne gespendetes Blut haben viele Menschen keine Überlebenschance. Mir persönlich ist es ein Anliegen, auf das Thema aufmerksam zu machen und gleichzeitig die beeindruckende Leistung derer zu würdigen, die Tag für Tag mit ihrem selbstlosen Einsatz anderen Menschen das Leben retten.“

Maria Höfl-Riesch: „Die Möglichkeit bei der Kampagne der DRK Blutspende mitmachen zu dürfen haben wir sofort ergriffen. Blutspende ist ein (oft überlebens-)wichtiges Thema, auf das man nicht genug aufmerksam machen kann“

Alexandra Popp: „Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, bei so einem Projekt mitzumachen. Da musste ich nach der Anfrage nicht lange nachdenken. Es kann so schnell gehen eine Blutspende zu benötigen. Wenn man dann aufgrund von Notstand an Blut kein Leben retten kann, ist es für mich etwas Vermeidbares. Es kann so einfach gehen, Leben zu retten und deswegen fordere ich alle auf: Gehen Sie Blut spenden und retten Leben.“

Der Weltblutspendertag gebührt den Spenderinnen und Spendern, die durch ihr unermüdliches und herausragendes Engagement auch in den sehr schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie gesell-schaftliche Verantwortung übernehmen. Nur durch das selbstlose Handeln in Form von Blutspenden, können die medizinischen Behandlungen von chronisch Kranken und Schwerstverletzten sichergestellt werden. Der Aktionstag wurde 2004 von der WHO, der Internationalen Rotkreuz- und Rothalb-mond-Föderationen sowie weiteren Organisationen ins Leben gerufen, um die humanitäre Leistung der Spendenden zu würdigen.

 

Zur aktuellen Versorgungslage: Die Blutreserven werden knapp!

Gerade vor dem Hintergrund weiterer Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen sowie den anstehenden Sommerferien und dem dadurch bereits einsetzenden Spendenrückgang muss die Versorgung unbedingt weiter gewährleistet werden. Dies kann nur im gesellschaftlichen Schulterschluss gelingen. In Baden-Württemberg und Hessen geht die Zahl der verfügbaren Blutspenden bereits jetzt spürbar zurück. Bitte jetzt _lut spenden! Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf.

Alle Infos und Downloads zur #missingtype-Kampagne, die Übersicht der teilnehmenden Partner sowie die nächsten Blutspendetermine in der Nähe finden Sie online unter www.missingtype.de 

 

 

 

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news-232 Mon, 31 May 2021 11:10:00 +0200 Jugendrotkreuz-Kreiswettbewerb erstmals digital https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/jugendrotkreuz-kreiswettbewerb-erstmals-digital.html Tauberbischofsheim. Pandemiebedingt fand der diesjährige Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes im Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. erstmals in digitaler Form statt. Die drei teilnehmenden JRK-Gruppen aus den DRK-Ortsvereinen Sonderriet und Boxberg konnten die kurzweiligen Aufgaben innerhalb einer zweimonatigen Wettbewerbsphase im Rahmen gemeinsamer digitaler Treffen flexibel bearbeiten. In den Bereichen Erste Hilfe und Notfalldarstellung sowie Rotkreuz-Wissen durften die Teilnehmenden im Rahmen von Quizzen ihr Knowhow unter Beweis stellen. Zum Thema Hygiene und Gesundheit galt es, ein unterhaltsames Masken-Memory in möglichst wenigen Zügen zu lösen und Händewaschen-Piktogramme zu ordnen. 

Kreativität war bei der Aufgabe „Mein JRK und ich“ gefragt. Die Gruppen erzählten hierzu in spannenden Podcasts und Videoclips, inwieweit das Jugendrotkreuz sie verändert hat, und die JRK-Gruppe ihren Alltag bereichert. Im sozialen Bereich zum Thema Europa hatten die Gruppen schließlich die Aufgabe, gemeinsam ein Drei- bis Fünf-Gänge-Menü aus portugiesischen Spezialitäten zu zaubern. Die einzelnen Gänge wurden von den Teilnehmenden individuell zu Hause zubereitet, dekoriert, und fotografisch in einer Collage festgehalten. 

Bei der Bewertung der Aufgaben achtete die dreiköpfige Jury nicht nur auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Lösungen, sondern auch auf Kreativität und Teamarbeit. Neben einer digitalen Auftaktveranstaltung Mitte März, in deren Rahmen die Aufgaben und Spielregeln vorgestellt wurden, rundete die kürzlich veranstaltete digitale Siegerehrung die Kreiswettbewerbsphase ab. Von allen Seiten gab es lobende Worte für die tolle Aktion, die eine gute Gelegenheit war, sich als JRK-Gruppe regelmäßig digital zu treffen und weiter zusammenzuwachsen. Auch das Kreisjugendleitung-Tandem Sina Kaeber und Raphael Spengler hoben die Wertigkeit des digitalen Kreiswettbewerbes hervor und bedankten sich bei allen Involvierten für die gelungene Veranstaltungsphase. 

 

 

 

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news-231 Wed, 26 May 2021 11:10:00 +0200 Rotes Kreuz fordert mehr Anstrengungen beim Bevölkerungsschutz https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-fordert-mehr-anstrengungen-beim-bevoelkerungsschutz.html Ein wirksamer Bevölkerungsschutz steht und fällt mit der Qualität der Infrastruktur und dem Engagement der Menschen. Darauf weist der DRK-Landesverband Baden-Württemberg anlässlich der steigenden Impfrate und der wieder optimistischen Grundstimmung hin. Die sowohl in Baden-Württemberg also auch bundesweit größte Hilfsorganisation dankt der Landesregierung für eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit – gerade in der Pandemiebekämpfung, aber auch darüber hinaus. Zugleich fordert das DRK für die neue Legislaturperiode eine Stärkung des Bevölkerungsschutzes, um auf zukünftige Herausforderungen zielgerichteter und effizienter reagieren zu können. Dazu gehöre sowohl eine Verbesserung der Struktur als auch die Finanzierung des Bevölkerungsschutzes. „Unsere stabile und vertrauensvolle Partnerschaft mit der Landesregierung hat sich in den vergangenen 15 Monaten der Pandemie bewährt und hat einen enormen Stresstest bestanden“, so Barbara Bosch, Präsidentin des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg am 26. Mai. Im vergangenen Jahr wurden gemeinsam überall im Land unzählige Hilfs- und Unterstützungsangebote geschaffen und umgesetzt. Die Versorgung der Bevölkerung mit Test- und Impfzentren wäre ohne diese Zusammenarbeit von Land und DRK nicht vorstellbar. Eindrückliches Beispiel war die gemeinsame Schnelltestaktion vor Weihnachten, als an zwei Tagen 50.000 Menschen in Baden-Württemberg auf Covid19 getestet wurden: zur Verfügung gestellt von der Landesregierung, durchgeführt zumeist vom DRK an rund 120 Standorten im Lande.

Zugleich gelte es, Lehren aus den gemachten Erfahrungen zu ziehen, so Bosch: „Die Pandemie bestätigt unsere langjährige Forderung eindrucksvoll: Für Krisen- und Katastrophensituationen ist eine systematische Vorhaltung von zuverlässig einsatzfähigen Ressourcen unverzichtbar“. Diese Vorhaltung sei insbesondere für eine effiziente und zuverlässige Logistik zur Unterstützung der systemrelevanten Aufgaben im Krisenfall unerlässlich. „Das DRK steht mit seiner Kompetenz und bereits vorhandenen Infrastruktur als Partner des Landes für eine entsprechende Planung zur Verfügung.“ Schon die Flüchtlingssituation 2015 als auch die aktuelle Coronapandemie haben dies deutlich gemacht. Hier kann eine Partnerschaft des Landes mit dem DRK-Logistikzentrum Kirchheim/Teck einen signifikanten Mehrwert schaffen.

Aufgrund einer bislang jedoch völlig unzureichenden Finanzierung des Katastrophenschutzes sehe die Hilfsorganisation auf Dauer dessen zuverlässige Funktionsfähigkeit und damit die Sicherheit der Menschen im Lande gefährdet, so Präsidentin Barbara Bosch. „Wenn über Jahrzehnte die Unterbringung und der Unterhalt der Fahrzeuge nicht ausreichend finanziert werden, dann schadet dies der Einsatzfähigkeit – das können wir als Hilfsorganisation nicht weiterhin mit Spendenmitteln auffangen“, so Bosch. Auch die stetig steigenden behördlichen Anforderungen an die Verwaltungsaufgaben und Ausbildungsstrukturen verursachen einen Mehraufwand, der bislang nicht berücksichtigt ist. Die Anpassung des Landeskatastrophenschutzgesetzes zum Ende des vergangenen Jahres mit einer seit Jahren vom DRK geforderten Gleichstellung seiner Helferinnen und Helfer gegenüber denen anderer Organisationen in außergewöhnlichen Einsatzlagen begrüßte die Präsidentin als erfreulichen Schritt in die richtige Richtung. 

„Unsere an sich vorbildlichen Einsatzstrukturen müssen gestärkt und endlich komplett durch das Land finanziert werden“, so der Landesdirektor der Bereitschaften, Jürgen Wiesbeck. Das Rote Kreuz stelle qualifizierte Einsatzkräfte, die sich ehrenamtlich für den Bevölkerungsschutz engagieren. Deren Motivation lasse sich nicht nur durch lobende Worte, sondern auch durch eine intakte Infrastruktur fördern. Also dann, wenn die öffentliche Hand die Kosten für Material und Fahrzeuge, deren Unterbringung samt Betriebskosten sowie die Kosten der Ausbildung der Helferinnen und Helfer auskömmlich finanziert.

Die von der neuen Landesregierung angekündigte Überarbeitung des Landeskatastrophenschutzgesetzes wecke Hoffnung auf Besserung, so Wiesbeck. Jedoch müsse den eher vagen Ankündigungen konkrete Schritte folgen.

Auch gelte es, die Potenziale der Digitalisierung auch für den Bevölkerungsschutz nicht zu vernachlässigen. Sowohl hinsichtlich des konkreten Einsatzfalls aber auch im Hinblick auf die Aus- und Fortbildung oder der Lagedarstellung dürfen Chancen nicht ungenutzt bleiben. Hier sind Förderprogramme und Investitionen erforderlich.

Im DRK-Landesverband Baden-Württemberg engagieren sich mehr als 45.000 ehrenamtlich Aktive. Davon stellen 5.500 Einsatzkräfte in 102 der 120 vom Lande aufgestellten Einsatzeinheiten das unverzichtbare Rückgrat des Bevölkerungsschutzes.

Im Zuge der Pandemie-Bekämpfung war das DRK in allen Landkreisen und an hunderten Standorten mit seinen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatz: Mit bis zu 1.000 zusätzlichen Einsatzkräften täglich wurden unzählige Hilfs- und Unterstützungsangebote ermöglicht. Dazu gehören oder gehörten fast 200 mobile Testteams, über 120 Teststellen bzw. Fiberambulanzen, Beteiligungen an 39 Kreisimpfzentren und fünf zentralen Impfzentren. Hinzu kamen Lebensmitteldienste und Einkaufshilfen, Fahrdienste, Nachbarschaftshilfen und andere Angebote. 

Im Logistikzentrum des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg hat die Hilfsorganisation im Laufe des vergangenen Jahres millionenfach Material umgeschlagen und ausgeliefert. Dazu gehörten mehr als acht Millionen Masken, je eine Million FFP2-Masken und Handschuhe, 900 Paletten Schutzanzüge und 320 Tonnen Spendenware. Das Logistikzentrum verfügt seit den 60er Jahren auch außerhalb der Pandemiebekämpfung über Material und Fahrzeuge für verschiedenste Einsatzlagen – unter anderem auch für die Organisation von internationalen Hilfslieferungen wie jüngst in das Erdbebengebiet nach Kroatien.

 

 

 

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news-225 Tue, 25 May 2021 11:10:00 +0200 Aktionstag der Jugendmigrationsdienste am 30. Juni 2021 https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/aktionstag-der-jugendmigrationsdienste-am-30-juni-2021.html Die Pandemie zeigt auch 2021: Junge Menschen können sich auf die Unterstützung der Jugendmigrationsdienste (JMD) verlassen. Die JMD sind verlässliche Partnerinnen und Partner, wenn vieles wegbricht – Schule und Deutschkurse, Jobs, Praktika und Ausbildungsplätze, Lern- und Freizeitangebote. Mit der Unterstützung der Jugendmigrationsdienste können junge Menschen ihren Weg auch in schwierigen Zeiten gehen und ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Der JMD-Aktionstag soll auch in diesem Jahr wieder auf Ihre wichtige Aufgabe und Ihre Angebote an Beratung, Begleitung und Bildung aufmerksam machen – diesmal aufgrund der Bundestageswahlen bereits im Juni. 

Rund 115.000 junge Menschen aus 180 Nationen wurden von den JMD im Jahr 2020 beraten und begleitet. Auf die ständigen Veränderungen, die die Pandemie mit sich brachte, haben die Mitarbeiter der Jugendmigrationsdienste flexibel und schnell reagiert. Wie auch sonst im JMD-Alltag wurden kreative Lösungen gefunden: ob Onlineberatung, virtuelle Gruppenangebote oder Treffen im Freien. Die Jugendmigrationsdienste sind seit Jahrzehnten nicht nur auf die verschiedensten individuellen Lebenslagen eingestellt, sondern begleiten auch den gesellschaftlichen Wandel verlässlich und souverän. Indem wir junge Menschen stärken, stärken wir den Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft.

 

 

 

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news-229 Tue, 18 May 2021 17:10:00 +0200 WIR! – Ehrenamt stärken. https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/wir-ehrenamt-staerken.html Wertschätzung, Kommunikation und Transparenz fördern… Mit dem Projekt "WIR! – Ehrenamt stärken" arbeitet der Kreisverband Tauberbischofsheim gemeinsam mit dem Landesverband an der Möglichkeit, die Themen weiter zu entwickeln. Ziel ist es, das Ehrenamt und das Miteinander von Haupt- und Ehrenamt zu stärken. Denn: nur in der Gemeinschaft wird das DRK geformt, und jedes kleinste Engagement ist wichtig! Wir kommen nur weiter, wenn Haupt- und Ehrenamt und alle Gemeinschaften und Bereiche zusammenarbeiten. Die Ziele des Projektes sind unter anderem die Förderung der Wertschätzung innerhalb der Rotkreuz-Kultur und einer transparenten und respektvollen Kommunikation. Mit dem Projekt „WIR! – Ehrenamt stärken“ wollen wir den gemeinschaftsübergreifenden Austausch unterstützen und alle RotkreuzlerInnen in die Gemeinschaft einbinden. 


Was bringt das Projekt?

Das Projekt fördert die Wertschätzung und den Respekt der freiwilligen Helfer und Helferinnen. Dabei kommen die Themen direkt vom Ehrenamt. Gemeinsam bestimmen wir die Zukunft unseres Kreisverbandes und die des Roten Kreuzes mit.

Handlungsfelder des Projektes:

  • Fokus auf das Miteinander und den Austausch
  • Methoden zur Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit 
  • Transparenter Informationsfluss 
  • Offenere Kommunikation und konstruktives Feedback
  • Überprüfung der Ausbildungsangebote

Dabei ist fast alles möglich: gezielte Fortbildungen, verbesserter Informationsfluss, Austauschrunden, Arbeitsmaterialien, Workshops… Natürlich werden dabei die aktuellen Corona-Regeln beachtet. Vieles kann mit  neuen digitalen Tools und einer aufgeschlossenen Einstellung möglich gemacht werden. Veränderung braucht immer Zeit. Jedoch ohne einmal die Weichen zu stellen, würde man gar nicht wissen, in welche Richtung es gehen soll.

Wie läuft das Projekt ab?

Das Projekt startet mit einer Umfrage. Was wünschen sich die Ehrenamtlichen von ihrem Kreisverband? Fühlen sie sich gewertschätzt? Fühlen sie sich eingebunden in die Gemeinschaft? Basierend auf den Ergebnissen werden individuell zugeschnittene Maßnahmen je nach Bedürfnissen des lokalen Ehrenamts zusammen mit dem WIR!-Team herausgearbeitet und umgesetzt.

Alle bewährten Methoden und Konzepte für Ehrenamtsförderung, die bereits aus den Kreisverbänden stammen und im Rahmen des Projektes entwickelt werden, sammeln wir in einem gemeinsamen "Ideenpool", sodass alle Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler Zugriff zu diesen Werkzeugen haben. Weitere Infos über den Ablauf des WIR!-Projektes finden Sie in unserem Youtube-Video

 

 

 

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news-228 Tue, 18 May 2021 11:10:00 +0200 Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE): Aktionstag am 30. Juni 2021 https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/migrationsberatung-fuer-erwachsene-zuwanderer-mbe-aktionstag-am-30-juni-2021.html Die Covid-19-Pandemie stellt die Migrationsberatung vor neue Herausforderungen. Einwanderung nach Deutschland findet, wenn auch etwas vermindert, weiterhin statt. Für die kommunalen Gemeinwesen bedeutet das nach wie vor, dass sie sich dauerhaft und strukturell auf Einwanderung einstellen müssen. Die MBE stellt selbst den Anspruch an sich, den Erwartungen der Neueingewanderten an ein qualitativ hochwertiges Beratungsangebot nachzukommen. Die Beratungszahlen der MBE befinden sich seit Mitte des letzten Jahrzehnts bis heute auf hohem Niveau. Viele von den in den letzten Jahren Angekommenen haben weiterhin hohen Bedarf an Beratung und Unterstützung. Die Beratungsbedarfe sind in vielen Fällen intensiver und komplexer geworden. Das betrifft die Vielfalt der individuellen Fallkonstellationen und wird verstärkt durch sich ändernde gesetzliche Vorgaben. Die Ausstattung mit Ressourcen bleibt demgegenüber hinter dem, was notwendig ist, weit zurück.

Zweck des Aktionstages ist es vor der Bundestagswahl über die Leistungen der MBE zu informieren sowie ihre sozialpolitische Relevanz und den Nutzen einer nachhaltigen Netzwerkbildung im kommunalen Raum aufzuzeigen. 

Sichtbar machen wollen wir insbesondere, welche systemrelevante Bedeutung die MBE in der anhaltenden Pandemie vor Ort bei der Beratung und Begleitung ratsuchender Eingewanderter einnimmt. Bundesweit ist es den Trägern der MBE trotz der pandemiebedingten Verunsicherungen und Einschränkungen gelungen, das Beratungsangebot aufrecht zu erhalten. Auch gilt es, auf die „Kreativität“ der Dienste zur Sicherstellung der Beratung in Zeiten von Corona hinzuweisen. Durch die Neuentwicklung und Anwendung digitaler Formate und die Fortsetzung der bewährten Präsenz- bzw. telefonischen Beratung kann auf drängende Alltagsfragen (Kurzarbeit, Kinderbetreuung etc.) weiterhin zeitnah eingegangen werden. In Zeiten großer Umbrüche ist die MBE ein verlässlicher Ansprechpartner in der Einwanderungsgesellschaft vor Ort, der durch langjährig gewachsene Vernetzung den Zusammenhalt des Gemeinwesens fördert und sichert.

 

 

 

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news-227 Mon, 10 May 2021 11:10:00 +0200 Jugendrotkreuz: Digitaler JRK-Spieleabend https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/jugendrotkreuz-digitaler-jrk-spieleabend.html Jugendrotkreuz. Am Freitag, den 30. April, veranstaltete das Jugendrotkreuz im Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. seinen ersten digitalen JRK-Spieleabend. Eingeladen waren alle Gruppenleiter*innen und JRKler*innen ab 16 Jahren. Die Veranstaltung diente einerseits als kurzweiliges Nachtreffen der digitalen Jugendgruppenleiter*innen-Ausbildung nach Juleica-Standards, welche vor wenigen Wochen erfolgreich beendet werden konnte. Andererseits sollte sie den Teilnehmer*innen die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren und zu vernetzen.

 

Gemeinsam verbrachten die insgesamt knapp zwanzig Teilnehmer*innen spaßige abendliche Stunden mit digitalen Spielen wie „Gartic Phone“ und „Werwolf“. Auch die Emotionsrunde durfte natürlich nicht fehlen. 

 

 

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news-223 Wed, 05 May 2021 11:10:00 +0200 Weltrotkreuztag am 8. Mai: Rotes Kreuz Tauberbischofsheim fordert mehr Anstrengungen beim Bevölkerungsschutz https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/weltrotkreuztag-am-8-mai-rotes-kreuz-tauberbischofsheim-fordert-mehr-anstrengungen-beim-bevoelkerungsschutz.html Die Erfahrungen aus der Pandemie zeigen deutlich: Ein wirksamer Bevölkerungsschutz steht und fällt mit der Qualität der Infrastruktur und dem Engagement der Menschen. Darauf weist das Rote Kreuz in Tauberbischofsheim anlässlich des Weltrotkreuztags am 8. Mai hin. Die in Baden-Württemberg größte Hilfsorganisation betont die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und fordert eine Stärkung der Strukturen des Bevölkerungsschutzes, um auf zukünftige Herausforderungen zielgerichteter und effizienter reagieren zu können. „Unsere stabile und vertrauensvolle Partnerschaft mit den Behörden im Landkreis hat sich in der Pandemie bewährt und hat einen enormen Stresstest bestanden“, so Oscar Fuchs, Präsident des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V.. Der Landkreis könne sich auch weiterhin auf das Rote Kreuz und seine Einsatzkräfte verlassen. Mit Blick in die Zukunft weist der Verband darauf hin, dass der Katastrophenschutz auf Dauer mehr Förderung benötige: Die Zuschüsse des Landes und des Bundes reichen nicht aus – beispielsweise hinsichtlich der Unterbringung der Fahrzeuge. Auch der Aufwand für die stetig steigenden behördlichen Anforderungen an die Verwaltungsaufgaben und Ausbildungsstrukturen werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt. 

„Die an sich vorbildlichen Einsatzstrukturen müssen gestärkt und endlich komplett durch das Land finanziert werden“, bezieht Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau Stellung. Die fehlenden Mittel könne das DRK als Hilfsorganisation nicht weiterhin mit Spendenmitteln auffangen. Das Rote Kreuz stelle qualifizierte Einsatzkräfte, die sich ehrenamtlich für den Bevölkerungsschutz engagieren. Deren Motivation werde nicht durch lobende Worte allein, sondern auch durch eine intakte Infrastruktur gefördert. Also dann, wenn die öffentliche Hand die Kosten für Material und Fahrzeuge, deren Unterbringung samt Betriebskosten sowie die Kosten der Ausbildung der Helferinnen und Helfer auskömmlich finanziert.

Das Deutsche Rote Kreuz stellt mit seinen Einsatzkräften das Rückgrat des Bevölkerungsschutzes im Main-Tauber-Kreis. Bei der Bekämpfung der Pandemie war das DRK Kreisverband Tauberbischofsheim Tausende von Stunden im Einsatz.

Auch in der Notfallrettung kann das DRK auf eine eindrucksvolle Bilanz verweisen: Im vergangenen Jahr wurden die Rettungswagen und Notärzte im Main-Tauber-Kreis zu 17.433 Einsätzen geschickt, 4,1 % mehr als im Jahr 2018. Um in Minutenschnelle der Bevölkerung zu helfen, setzt allein das Rote Kreuz im Main-Tauber-Kreis an 2 Rettungswachen bis zu 4 Rettungswagen und 2 Notarzteinsatzfahrzeuge ein. „An unseren Rettungswachen bilden wir derzeit 8 Notfallsanitäter aus, um für die Zukunft eine hohe Qualität im Rettungsdienst gewährleisten zu können“, so Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau.

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news-222 Fri, 30 Apr 2021 11:10:00 +0200 Jugendrotkreuz Osterbastelaktion „to go“ https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/jugendrotkreuz-osterbastelaktion-to-go.html Zu Ostern bot das Jugendrotkreuz im DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. pandemie-konform frühlingshafte Bastelpakete „to go“ an. Fünfundsechzig Pakete wurden für JRKler*innen aus den DRK-Ortsvereinen Bettingen, Boxberg, Brehmen, Sonderriet und Wertheim bestellt und Ende März verteilt. Dank der Kreativität der hierfür gegründeten Projektgruppe „Osterbasteln“ durften sich die JRKler*innen über vielfältige Mitmach-Möglichkeiten freuen. 

So enthielten die Pakete neben einer Origami-Hasen-Bastelanleitung, die nichts für schwache Nerven war, auch ein Rotkreuz-Osterquiz und eine kleine schokoladene Überraschung. Ein Highlight waren sicherlich die Rezept-Tipps des Zeltlagerkochs Florian, wobei die wichtigste Zutat frische Kresse war. Passend hierzu erhielten die JRKler*innen nicht nur Blumen- sondern auch Kressesamen. Diese konnten sie, entsprechend Annas Upcycling-Bastelidee, in selbst gestaltete Tetrapacks pflanzen. 

Einen Abschluss fand die Aktion dann in der digitalen JRK-Osterparty am Ostermontag, in deren Rahmen man bei gemeinsamen Spielen eine kurzweilige Stunde verbrachte. 

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news-220 Tue, 27 Apr 2021 11:10:00 +0200 100 Jahre DRK e.V. - Digitaler Festakt am Weltrotkreuztag https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/100-jahre-drk-ev-digitaler-festakt-am-weltrotkreuztag.html An prominenten Gratulanten fehlt es nicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Arzt Eckart von Hirschhausen werden mit Beiträgen vertreten sein, wenn der Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 mit einer digitalen Festveranstaltung sein 100jähriges Bestehen begeht. Aber vor allem das Ehrenamt soll im Mittelpunkt stehen. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das Rote Kreuz gar nicht denkbar. Das Ehrenamt spielte von der Gründung an eine zentrale Rolle, und das gute Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen macht eine Stärke des Deutschen Roten Kreuzes aus. Das zeigt sich gerade auch jetzt während der Pandemie, in der die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ein beispielloses Engagement zeigen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. 2021 feiert das DRK ein besonderes Jubiläum: Es wird 100 Jahre alt. Zwar reichen die Wurzeln des Roten Kreuzes auf deutschem Boden zurück bis ins Jahr 1863, doch am 25. Januar 1921 wurde mit der Gründung des DRK-Dachverbands das Deutsche Rote Kreuz geschaffen, das wir heute kennen – ein eingetragener Verein mit föderaler Struktur. Wo die bis dahin weitgehend voneinander unabhängigen Männer- und Frauenvereine nur in lockerer Verbindung zueinander standen, gab es nun übergeordnete Organisation. 

Gemeinsam mit den DRK-Gliederungen setzt sich der Bundesverband auch heute dafür ein, das Deutsche Rote Kreuz weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen der aktuellen Zeit gerecht zu werden

Bundesweit sind derzeit mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Deutsche Rote Kreuz tätig. Ursprünglich sollte die Jubiläumsveranstaltung am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 am Gründungsort Bamberg stattfinden, jetzt wird es aufgrund der Corona-Pandemie ein digitaler Festakt, der im DRK-Generalsekretariat in Berlin aufgezeichnet wird.

 

Begehen Sie mit uns gemeinsam das 100 Jahre DRK Jubiläum.

Wir laden Sie herzlich zu unserem digitalen Festakt am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, von 10:30 bis 12:00 Uhr ein. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Veranstaltung und ein spannendes Programm mit Grußworten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sowie einem Gastvortrag von Eckart von Hirschhausen und weiteren Überraschungsgästen. 

Die Veranstaltung, moderiert von Anouschka Horn vom Bayerischen Fernsehen, ist am 8. Mai 2021 von 10.30 Uhr bis 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal des DRK und unter folgendem Link zu sehen: drk.de/100jahredrk


Eine Wiederholung der Aufzeichnung findet am selben Tag von 15.00 bis 16.30 Uhr statt. Mehr Informationen über das Jubiläum finden Sie ebenfalls unter drk.de/100jahredrk

 

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news-221 Wed, 21 Apr 2021 11:10:00 +0200 ELBA digital – Ein Kurs für Eltern und Babys im ersten Lebensjahr – jetzt Online teilnehmen. https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/elba-digital-ein-kurs-fuer-eltern-und-babys-im-ersten-lebensjahr-jetzt-online-teilnehmen.html Die Geburt eines Kindes und gerade das erste Lebensjahr ist für alle Eltern ein Ereignis, das mit nichts anderem vergleichbar ist. Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. möchte auch in Pandemie–Zeiten ein Angebot für junge Eltern machen und deshalb unserem ELBA-Kurs in digitaler Form anbieten. Ziel des Online-Kurses ist es, die bereits vorhandenen Erziehungspotentiale zu fördern und Abwechslung in den Alltag mit dem Baby zu bringen. Wir stehen in unserem Kurs als Ansprechpartner zur Verfügung und schaffen eine Plattform, auf welcher sich die „frischgebackenen“ Eltern unter fachlicher Anleitung der Kursleitung zu verschiedensten Aspekten der Entwicklung des Kindes im 1. Lebensjahr austauschen können.

Die Kursinhalte wurden dem ursprünglichen ElBa-Programm entnommen und für die virtuelle Durchführung angepasst. Es werden Themen wie Ernährung, Schlafrhythmus, Bewegungsentwicklung, altersgerechte Spiele und Lieder, die taktile Wahrnehmung und Fragen und Wünsche der Teilnehmer aufgegriffen und besprochen. Unter fachkundiger Anleitung unserer ElBa-Kursleitung können sich die Eltern austauschen und gemeinsam mit ihren Babys Neues erfahren. 

Dieser ElBa-Kurs mit 5 Online-Terminen findet ab 08. Juni 2021 immer Dienstagvormittag von 9:30-10:30 Uhr statt. Angesprochen sind Eltern mit ihren Babys, die bei Kursstart ca. 4 Monate alt sind, das heißt etwa zwischen Januar / Februar 2021 geboren sind. Die Teilnehmer mit ihren Babys bleiben für den Verlauf des gebuchten Kurses in einer festen Gruppe. 

Die Kosten belaufen sich auf 30,00 € für den gesamten Kurs. Der Kurs startet mit Erreichen der Mindestteilnehmerzahl. 

Anmeldungen bitte per E-Mail: birgit.schreck(at)drk-tbb.de

Weitere Informationen finden Sie auf www.drk-tbb.de/Kurse

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news-217 Mon, 12 Apr 2021 11:10:00 +0200 Jugendgruppenleiter-Ausbildung erstmals im digitalen Raum https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/jugendgruppenleiter-ausbildung-erstmals-im-digitalen-raum.html Die erstmals im digitalen Raum veranstaltete Jugendgruppenleiter-Ausbildung nach Juleica-Standards des Jugendrotkreuzes im Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. war für alle Involvierten ein großer Erfolg. Während der erste Seminarteil der insgesamt drei Wochenendblöcke im Frühjahr 2020 noch in Präsenz stattfinden konnte, entschied man sich pandemiebedingt, die verbleibenden beiden Wochenenden nun im Digitalen durchzuführen.

Unter der Leitung von Melanie Pfohl, Julian Geiger und Lena Leber qualifizierten sich elf junge Erwachsene zu Jugendgruppenleitern. In diesem Rahmen setzten sich die Teilnehmer in Praxis und Theorie mit jugendarbeitsrelevanten Inhalten wie Aufsichtspflicht, Öffentlichkeits- und Elternarbeit, Gruppen-, Spiele- und Erlebnispädagogik, Kommunikation und Projektarbeit auseinander.

Neben digitalen Pinnwänden, Breakout-Sessions, Umfrage- und Whiteboard-Tools machten sich die Referenten viele digitale Werkzeuge zu Nutze, um die Seminartage vor dem Bildschirm methodisch vielfältig und kurzweilig zu gestalten. Auch praktische Übungen in digital zusammengeschalteten Kleingruppen kamen nicht zu kurz.

In seinen Grußworten bei der digitalen Überreichung der Teilnahmezertifikate betonte Uwe Rennhofer, stellvertretender DRK-Kreisgeschäftsführer, die Wertigkeit der Arbeit des Jugendrotkreuzes und lobte das große Engagement. Auch das Kreisjugendleitung-Tandem Sina Kaeber und Raphael Spengler freute sich über die Verstärkung in der Jugendrotkreuz-Arbeit im Kreisverband durch die elf neuen Jugendgruppenleiter aus den DRK-Ortsvereinen Bettingen, Boxberg, Külsheim, Tauberbischofsheim und Wertheim. Diese sei eine gute Investition in die Gesellschaft und in die Zukunft des Deutschen Roten Kreuzes.

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news-218 Wed, 03 Mar 2021 11:10:00 +0100 Die Kommunale Schnellteststrategie wird kurzfristig umgesetzt https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/die-kommunale-schnellteststrategie-wird-kurzfristig-umgesetzt.html Das Schulpersonal wird ab sofort regelmäßig getestet.

Die Stadt Tauberbischofsheim hat schnell reagiert und organisiert. Seit Dienstag, 2. März wird in Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e. V. ein zusätzliches Angebot für Schnelltestungen für Lehrkräfte sowie die weiteren Beschäftigten an Schulen in städtischer Trägerschaft sowie die Erzieher*innen der Tauberbischofsheimer Krippen und Kindergärten angeboten. In der DRK-Geschäftsstelle in der Mergentheimer Straße wurde zunächst bis Mittwoch, 31. März, eine zusätzliche Teststation eingerichtet. Am vergangenen Dienstag wurden die ersten Schnelltests in der Zeit von 6.30 bis 7.30 Uhr durchgeführt. Zwei weitere Testmöglichkeiten gibt es am Mittwoch Nachmittag und am Donnerstag Morgen.

 

Die Teststrategie der Landesregierung sieht zwei Testungen pro Woche vor.

Die Landesregierung hat bekanntlich ihre SARS-CoV-2-Teststrategie fortgeschrieben: Den Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern und Kindertagespflegepersonen und sonstigen in Schulen und Kindertageseinrichtungen beschäftigten Personal ist ab dem 22. Februar 2021 eine zweimal wöchentliche, freiwillige Untersuchung auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus mittels Antigenschnelltest zu ermöglichen. Die Möglichkeit zur Testung soll bis zu den Osterferien gelten, das bedeutet bis einschließlich 31. März 2021.

 

Die Stadtverwaltung Tauberbischofsheim bietet drei Testungen pro Woche an

Das Angebot „eines kommunalen Testzentrums“ ist lediglich als eine Option zu den vertraglich mit der Umsetzung der Teststrategie beauftragen Kassenärztlichen Vereinigung bzw. Apotheken gedacht. Die Unterstützung der Stadt Tauberbischofsheim ist freiwillig und soll die Durchführung der Schnelltests ein wenig erleichtern. Damit die Schnelltestungen ohne große Wartezeiten und Personenansammlungen ablaufen, bietet die Stadt die „Buchung der Schnelltests“ über eine Online-Terminvereinbarung an, sodass Antigen-Schnelltests im 3-Minuten-Takt durchgeführt werden können. Bisher waren alle getesteten Personen nicht infiziert.

 

Über den genauen Ablauf wurde der Personenkreis ausführlich von der Stadtverwaltung informiert

Zum Thema „Wie verhalte ich mich nach einer Antigen-Schnelltestung“ ist ein Hinweisblatt erstellt worden, welches auf den Angaben des Sozialministeriums beruht. Dieses Hinweisblatt beinhaltet Informationen zum Ergebnis des Schnelltests sowie Erläuterungen im Falle eines positiven oder negativen Tests. Zusätzlich wird ein Hinweisblatt mit allgemeinen Testhinweisen des DRK-Kreisverbands Tauberbischofsheim e. V. ausgegeben. Hauptamtsleiter Michael Karle zeigt sich zufrieden mit den ersten Tagen und lobt die gute Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband: „Kompliment an das DRK, aber auch an die eigenen Beschäftigten, für eine erfrischend unkomplizierte Zusammenarbeit. Auch das neue städtische Angebot der Online-Terminvereinbarung konnte in den ersten Tagen erfolgreich erprobt und eingesetzt werden. Wir hoffen, den Lehrkräften, Erzieher*innen und dem gesamten Schulpersonal im Stadtgebiet mit dieser Teststrategie helfen zu können, gerade im Hinblick auf die Bedeutung der Arbeit, die dort geleistet wird.“

  

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news-200 Fri, 03 Jul 2020 11:13:00 +0200 Erste Hilfe Aus- und Fortbildungen beim DRK wieder möglich https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-aus-und-fortbildungen-beim-drk-wieder-moeglich.html Tauberbischofsheim/ Wertheim. Der DRK-Kreisverband bietet ab sofort wieder Erste Hilfe Aus- und Fortbildungen für alle Führerscheinklassen und betriebliche Ersthelfer an. Vor einigen Monaten wäre es noch ein befremdliches Bild gewesen: Samstagmorgen 8 Uhr, insgesamt vierzehn Personen stehen mit Sicherheitsabstand und Mund-Nasen-Bedeckung vor der Tür der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Tauberbischofsheim. Birgit Kämmer, hauptamtliche DRK-Ausbilderin, öffnet die Haupteingangstür und lässt die Teilnehmer des Erste Hilfe Kurses in die Geschäftsstelle. Nach vierzehn Wochen ohne Lehrgangsbetrieb führt nun auch der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. seit Mitte Juni wieder Erste Hilfe Ausbildungen durch.

Die Corona-Lage hatte dazu geführt, dass am 9. März 2020 alle Lehrgänge des Dienstleistungsbereiches Ausbildung abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten. Dies betraf neben den Erste Hilfe Aus- und Fortbildungen für Führerscheinerwerber und betriebliche Ersthelfer auch die gruppenspezifische Fortbildungen für Pflegepersonal und Erzieher sowie alle Ausbildungslehrgänge für die ehrenamtlichen Sanitätshelfer der Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim.

„Von heute auf Morgen stand der Ausbildungsbetrieb komplett still – und das in einer Phase des Jahres, in der normalerweise Montag bis Samstag täglich Lehrgänge stattfinden“, erinnert sich Uwe Rennhofer, Leiter des Dienstleistungsbereiches Ausbildung, Ehrenamt und Verbandsentwicklung des DRK-Kreisverbandes. Die Vorbereitungen für einen eventuellen Ausbildungsstopp waren bereits Tage vorher im DRK-internen Einsatzstab besprochen worden, sodass dieser nach dem Beschluss im Einsatzstab sofort umgesetzt werden konnte.

„Die Gesundheit unserer Teilnehmer und haupt- und ehrenamtlichen Ausbilder und Helfer stand und steht für uns an erster Stelle“ begründet Alexa Müssig, stv. Leitung des Dienstleistungsbereiches Ausbildung, Ehrenamt und Verbandsentwicklung die Entscheidung.

„Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass wir nun wieder ausbilden können und dürfen – auch wenn unter besonderen, der Situation angepassten Bedingungen“. Die Wiederaufnahme der Lehrgänge wurde von langer Hand geplant. In Abstimmung mit den Handlungsempfehlungen des DRK-Landesverbandes, der Berufsgenossenschaften und dem Gesundheitsamt wurde ein Hygienekonzept für den Lehrgangsbetrieb erstellt, in den DRK-Lehrsälen wurden Bodenmarkierungen angebracht, welche die Sicherheitsabstände zwischen Teilnehmerstühlen, Übungsbereich und dem Ausbilder optisch darstellen. Nach jedem Lehrgang stehen umfassende Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen an.

Auch das Ausbildungsprogramm wurde didaktisch an die neue Situation angepasst – viele praktische Partner- und Gruppenarbeiten mussten durch andere Lehrmethoden und –medien ersetzt werden, so dass der Kontakt zwischen den Teilnehmer auf ein absolutes Minimum reduziert werden konnte.
Sollte ausnahmsweise doch ein Kontakt zu anderen Teilnehmer unumgänglich sein, ist das Tragen von Einmalhandschuhen und einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Hinzukommt das Thema „Hygiene“ als eigener Schulungsbestandteil des EH-Kurses – beispielsweise durch das Zeigen und Üben einer korrekten Händereinigung, bzw. Händedesinfektion. „Wir hatten bereits vorher einen hohen Hygienestandard, z. B. durch eine ausreichende Anzahl von Einmalhandschuhen und Desinfektionsmöglichkeiten in den Toiletten und Lehrsälen. Diese wurden im Rahmen der aktuellen Situation nochmals erweitert und ausgebaut, um den Teilnehmern eine größtmögliche Sicherheit bieten zu können“, so Manuela Grau, DRK-Kreisgeschäftsführerin des Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. . 

Freie Kurstermine mit der Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sich auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim e.V. unter www.drk-tbb.de.

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news-182 Thu, 20 Sep 2018 17:57:48 +0200 Die Rotkreuzdose https://www.drk-tbb.de/aktuell/presse-service/meldung/die-rotkreuzdose.html Eine kleine Dose, die Leben retten kann: Das ist die neue Rotkreuzdose. Was genau das ist und wie es funktioniert, das zeigt der Kreisverband Tauberbischofsheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ab Donnerstag auf der AGIMA Messe in Königshofen. Wenn der Rettungsdienst kommt, stellt er viele, oft lebenswichtige Fragen - aber was, wenn man diese Fragen selbst gar nicht mehr beantworten kann? Wenn in dem Moment keine Angehörigen vor Ort sind, kann es kritisch werden. Abhilfe soll hier die Rotkreuzdose schaffen, die alle wichtigen Informationen für Notlagen bereithält.

Denn mit einer Rotkreuzdose kann man sich auf solche Notfälle vorbereiten. Man hinterlegt schon im Vorfeld auf einem Datenblatt seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne, notiert auch Kontaktdaten von Hausarzt oder Pflegedienst. Hinweise zu einer Patientenverfügung oder Notfallkontakte sollen ebenfalls eingetragen werden. Dass es eine solche Rotkreuzdose gibt, das kann man den Helfern signalisieren, indem man Hinweisaufkleber an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank ist der Aufbewahrungsort für die Dose - er ist in nahezu jeder Wohneinheit problemlos und sekundenschnell zu finden.

Die Idee zur Rotkreuzdose stammt ursprünglich aus Großbritannien und wird dort tausendfach eingesetzt. Für die Idee gibt es bereits viele Namen, doch der Grundgedanke ist immer derselbe: Unkompliziert sollen die Helfer in Notsituationen auf Informationen zugreifen können. Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. hat den Ansatz aufgegriffen, um dadurch Bürgerinnen und Bürger in der Vorsorge für Notfälle zu unterstützen.

Zum Projektstart wird der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim e.V. ab Donnerstag, 20.09.2018 mit der Rotkreuzdose auf der AGIMA vertreten sein. Danach ist sie in der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Tauberbischofsheim erhältlich. Man bekommt die Dose inklusive Datenblatt sowie zwei Aufkleber für die Wohnungstür und den Kühlschrank. Datenblatt und Aufkleber können bei Bedarf nachbestellt werden.

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